Werner Herzog im Gespräch...

VON Dr. Wolf SiegertZUM Montag Letzte Bearbeitung: 23. September 2017 um 14 Uhr 58 Minutenzum Post-Scriptum

 

Werner Herzogs Amerika [1]

Sonntagabend, ab 18:30 Uhr: Stefan Drössler im Gespräch mit Werner Herzog im ausverkauften Kino im Filmmuseum im Münchner Stadtmuseum.  Es gelten die Regeln des Urheberrechts

Da Werner Herzog sehr anschaulich zu erzählen bereit war, konnten offensichtlich im Verlauf dieses Abends nicht alle zunächst vorbereiteten Ausschnitte eingespielt werden.

Eröffnet wurde das Gespräch mit einem Auszug aus "Die Erben von Papas Kino" aus dem Jahr 1968, in dem sich Werner Herzog bereits die Zukunft der Filmdistribution bis in die einzelnen Wohnungen vorstellte, als Projektion per 8mm-Kopie und per Bildschirm:

Es gelten die Regeln des Urheberrechts all rights reserved

> Stroszek, 1977

Es gelten die Regeln des Urheberrechts all rights reserved

> Grizzly Man, 2005

Es gelten die Regeln des Urheberrechts all rights reserved

> Bad Lieutenant, 2009

Es gelten die Regeln des Urheberrechts all rights reserved

> My Son, my Son, What have ye done, 2009

Es gelten die Regeln des Urheberrechts all rights reserved

> Lo and Behold, 2013

Es gelten die Regeln des Urheberrechts all rights reserved

> Jack Reacher, 2012

Es gelten die Regeln des Urheberrechts all rights reserved

> grosser Applaus

Wir haben diesen Dialog ab dieser ersten Filmsequenz aufgezeichnet, nachdem in der ersten Reihe vor uns zu erkennen war, dass Andere sich daran machten, den ganzen Gesprächsablauf mit einem Smartphone festzuhalten [2]. Die eigenen hier wiedergegebenen Aufzeichnungen wurden stattdessen mit einem hochwertigen iXM- Mikrofon in Mono aufgenommen, geprüft und stehen zum Nachhören an dieser Stelle zur Verfügung: Mit freundlicher Genehmigung der Werner Herzog Stiftung / Courtesy of Werner Herzog Foundation

 (c) <a href="http://www.wernerherzog.org/" class='spip_url spip_out auto' rel='nofollow external'>http://www.wernerherzog.org/</a>

Zunächst wurde nach einem berechtigten Hinweis von Stefan Drössler, dem Leiter des Filmmuseums, nochmals ausdrücklich und schriftlich um eine Freigabe durch die Werner Herzog Stiftung angefragt und diese am Abend des 20. September 2017 erteilt. Verbunden mit dem Hinweis, dass alle Rechte an dieser Aufzeichnung nach wie vor bei der Werner Herzog Stiftung verbleiben. Was daher auch an dieser Stelle nochmals explizit durch den Hinweis: "©Werner Herzog Stiftung" zum Ausdruck gebracht werden soll.

P.S.

Bei der Verlinkung der Film-Titel auf entsprechende YouTub-Stellen (in der Hoffnung damit nicht andere Rechte verletzt zu haben) hier ein weiteres Herzog-Zitat, in dem er als deutscher Pharma-Forscher und -Hersteller "Walter Hottenhoffer" in den Simpsons mit seiner Entwicklung der MusBeNys-Pille für alte Leute zu erleben ist:

Anmerkungen

[1

In dem Dokumentarfilm HOW MUCH WOOD WOULD A WOODCHUCK CHUCK (1976) über Viehauktionäre in Pennsylvania und dem Spielfilm STROSZEK (1977) beschäftigte sich Werner Herzog erstmals in seinen Filmen mit den USA. Heute lebt er in Los Angeles, dreht Spielfilme mit amerikanischen Filmstars und Dokumentarfilme über das Internet, die Insassen der Todeszellen in amerikanischen Gefängnissen und Opfer von Verkehrsunfällen, die durch das Telefonieren beim Autofahren verursacht wurden. Ein Gespräch mit dem Filmemacher über sein Verhältnis zu Amerika, ergänzt durch Ausschnitte aus seinen Filmen. »Ich persönlich habe mich immer daran gestört, dass meine demokratischen, liberalen Freunde an der Ost- und Westküste in zynischer Weise von dem Dazwischen als flyover states geredet haben, die wir überfliegen, von den deplorables, den Beklagenswerten, wie Hillary Clinton gesagt hat. Auf einmal hat sich das amerikanische heartland zu Wort gemeldet und Trump gewählt. Die Medien haben nur über Städte berichtet, aber nie über das, was sich im ländlichen Amerika abspielt.« (Werner Herzog)

[2  Es gelten die Regeln des Urheberrechts Und das selbst dann noch, als im letzten Drittel des Gesprächs gleich beide Scheinwerfer mit dem Bühnenlicht ausgefallen waren.


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