Seit heute: »Kölsche Kippa Köpp e.V.«

VON Dr. Wolf SiegertZUM Montag Letzte Bearbeitung: 5. Februar 2019 um 01 Uhr 07 Minutenzum Post-Scriptum

 

Das schreibt heute die Jüdische Allgemeine am 29. Schwat 5779:

Erstmals seit den 1930er-Jahren gibt es in Köln wieder einen jüdischen Karnevalsverein

Bereits vor vier Jahren, am 9. Februar 2015 erschien dieses Portrait von Hans-Ulrich Dillmann: »Wenn et Trömmelche jeht« Frank Levy ist Mitglied der Blauen Funken und freut sich auf die tollen Tage in Köln

In Düsseldorf - dem zu Stein gewordenen Gegenentwurf des köllner Daseins - ist die Jüdische Gemeinde bereits auf dem Rosenmontags-Umzug 2018 mit einem eigenen Motto-Wagen in Erscheinung getreten. Er zeigte den 1797 als Jude in Düsseldorf geborenen Heinrich Heine mit Kipa und Gebetskette.

Hier sehen wir Michael Szentei-Heise im Gespäch mit der Deutschen Welle, unterstützt von Dalinç Dereköy aus dem Kreis der Düsseldorger Muslime:

Inzwischen sind auch die evangelische Johanneskirche und die katholische Lambertuskirche mit dabei, so dass an diesem Rosenmontagszug am 4. März ein gemeinsam verantworteter "Toleran-Wagen" durch die Strassen ziehen wird.

An eben diesem Tag wird im Rahmen der jüdischen Filmtage in München der DokuKurzFilm "116 Cameras" gezeigt und anschliesslich von Michaela Melián, Professorin an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Verena Lucia Nägel, Politologin, Armand Presser, Sprecher für Rundfunk- und Filmbeiträge und Dr. Jörg Skriebeleit, seit 1999 Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg besprochen.
Die Moderatorin dieses Gesprächs wird dazu noch am späten Abend in der Sendung von Deutschlandfunk Kultur befragt. Es geht um die holografische Zeitzeugin-Dokumentation von Eva Schloss aus dem Jahr 2017. Es sei der letzte Moment, in dem noch die Zeitzeugen befragt werden können, so Frau Prof. Dr. Mirjam Zadoff, Direktorin des NS-Dokumentationszentrums München, im Gespräch mit Marietta Schwarz:

Es gelten die Regeln des Urheberrechts all rights reserved

Wer mehr darüber erfahren will, hat hier dazu die Gelegenheit in der Aufzeichnung eines LiveScreenings aus dem Museum of Jewish Heritage in der "President & CEO Michael S. Glickman" Davina Pardo und die Kronzeugin Eva Schloss zu ihrer Arbeit befragt:

P.S.

Das Thema wurde bereits im Februar letzten Jahres im Zusammenhang mit diesem Eintrag besprochen: "#BVE18 Notes"


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