Brecht sehen, Geschichte(n) erleben

VON Dr. Wolf SiegertZUM Mittwoch Letzte Bearbeitung: 28. März 2019 um 01 Uhr 26 Minuten

 

Es wird schwer sein, über diesen Fernsehabend zu schreiben:

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Zu viele bekannte Gesichter, Stoffe, Themen, Orte, ...
stattdessen wird zunächst nur mitgeschrieben werden, was an diesem Abend zu sehen und wer an diesem Abend zu hören war:

Brecht und seine erste Freundin
Brecht schreibt Baal
Brecht in der Schule und der Vorwurf des Materialismus
Brecht und der Vater und die (neuen) Wahrheit(en)
Brecht auf der Kirmis
Brecht im Krieg
Oskar Neher bei der Familie Brecht
Oscar und Eugen im Gespräch & am Lagerfeuer mit anderen
Brecht liest Baal vor: "Du musst mich liebhaben"
Brecht - "bitter-sweet" - in München
Bbi - ... aber ihm hat’s gepasst-
Bei den Brechts - die beiden jungen Soldaten
Brecht an der Gitarre über den toten Soldaten
TEXT: über die junge Republik nach dem Krieg
Bibi und Brecht und das Kind und seine "Herzgeschichten"
TEXT: Tagebuch Caspar Neher und das Ende der Räterepublik
Brecht und ___ der sich Spartakus angeschlossen hatte
Der Tod der Mutter und die Störung der Totenwache
Brecht schreibt das Totengedicht
Brecht und die Sängerin und ...
"Trommeln in der Nacht" statt "Spartakus".
Brecht und die Sängerin, der 23. Geburtstag und die Bettszene, die nicht gezeigt wird
Brecht und die Eifersucht
Brecht im Theater und sein Tagebucheintrag vom 21. März 1921
Brecht mir Frau Paula und Sohn Frank
Brecht und der Brief der Sängerin
Brecht im Krankenhaus nach dem Verlust des Kindes
Brecht jetzt mit Zigarre und Mütze
Brecht und Bibi bei Baden und sie beim Schwimmen
Brecht und Freund und die junge Frau am See: "er will alles haben"
Marianne Zoff über Brecht
Brecht im Zug, arbeitend an dem Lied von der Wolke
Arnold Bronnen will Brecht zum Freund... die "Asphaltcowboys"
TEXT: Die Brecht-Regie scheitert mit "Vatermord" und dann die Premiere von "Trommeln..."
Brecht: "eine neue Vision in der Zeit"
Marianne Zoff wird geheiratet
Bronnen schickt Brecht zur Weigel
Brecht bei der Weigel
Paula heiratet, ihr Sohn spricht
Heli, die sich kümmert und schwanger ist
Auftritt der Fräulein Hauptmann - und sie wird "Beth"
"Beth" und Brecht bei der Arbeit: einen Werbetext schreibend
Brecht telefoniert mit Marianne in München
Scheidung von Marianne, der "Ehebrecherin"
Brecht bietet "Joe Fleischhacker" fürs neue BR an
Brecht bietet an: "Beggar’s Opera"
Brecht schreibt und "komponiert", was der Weil komponieren soll
... und schläft mit der Sekretärin
Brecht im BE und die Entdeckung der "Brecht Bühne"
Probenszene und die Geburt der Moritat und die Arbeit mit Weil
Die Premiere und Brechts Angst und der Erfolg
TEXT: Brecht seinen beiden Kindern am Ammersee
Marianne Zoff und Tochter und Theo Lingen
Das Zusammenschliessen der Demonstranten und das Elend...
Günther Weisenborn und Brecht und der Kommunismus
Die Weigel singt.. das Einfache, das schwer zu machen ist
TEXT: Die Flucht.... die Passage in San Francisco

Berlau und Popper üben für die Aussagen vor dem Ausschuss
Brecht am 11. Januar 1949 mit der Weigel in der Garderobe
Egon Monk und Kilian besuchen die "Mutter Courage"-Premiere
Brecht in der Villa in Weissensee, das Fluchtgepäck auspackend
Die Berlau taucht auf und kämpft mit der Weigel ... und mit Brecht

Brecht führt Regie (als der stille Liebhaber von...) Regine Lutz im Hofmeister
54 Vorhänge
R. Berlau im Dialog mit dem Brecht-Foto im roten Licht in der Dunkelkammer
Brecht inszeniert den "Urfaust" und trippelt auf der Bühne
"Käte" - Waltraud - Reichel
Die Weigel und Brecht und die Reichel in der Küche
Die Kritik des "Urfaus"
Martin Pohl in Hohenschönhausen
Monk und Katzgraben: zeigen, was ist
Die Gewehre der Frau Carrar und die Hele Weigel...
... und ihr Auszug aus der Villa in Weissensee
"ohne die Weigel wäre das BE wahrscheinlich nichts geworden"
Brecht telefoniert mit der Weigel
Brecht und Weigel in der Chausseestrasse 25
Brecht hört den RIAS und die Forderung nach Freien und Geheimen Wahlen
Elisabeth Hauptmann und die Änderung des Rundfunkprogramms des Deutschlandradios und der Brief an Ulbricht
Der Beginn des Brecht-Boykotts auf den Bühnen im Westen
"Brecht wollte die Diktatur des Proletariats"
Brecht in Bukow zum 17. Juni und sein Kampf um "sein" Theater
Isot Kilian und Brecht im Auto "Brecht geht vor Recht"
Die Weigel überbringt die Nachricht übers "Berliner Ensemble"
Die erste Probenszene
Die Arbeit am Kreidekreis mit der - schwangeren - Berlau in NewYork
1944 in Santa Monika - und die Rückreise der Berlau nach New York
Und dann erneut die Probe zum Kreidekreis
Brechts Begegnung mit Regine
Weigel in der Wohnung über Brecht
Weigel "über die anderen Damen"
TEXT: 1954 das BE in Paris
Roland Barthes übe die Mutter Courage
Martin Pohl kommt frei und zu Brecht "wie alten Tagen"?
Pohl "da bin ich gegangen"
Brecht telefoniert mit Anna Seghers und erfährt von dem Stalinpreis
Brecht liest die Cruschtschow-Rede und ist gegen seine Veröffentlichung
De Atombombe und der geänderte Galilei-Text für die Aufführung in Kalifornien
Neher kommt ans BE wo Brecht probt
TEXT: Was geschieht mit dem Wissen.
Brecht und Neher "Eine Arbeit mit Brecht ist ein Politikum, ein Bekenntnis für die andere Seite"
Brecht probt seinen (sic!) Galilei auf der Bühne des BE
Ein Interview: "besser befleckt als Leer"
Brecht mit Neher: "Wir sind Seiltänzer", er spielt die Gitarre und singt und pfeift mit ihm
Brecht bei der Probe mit Stock und Mikro kling wie "eine Stimme aus dem Grab"
Ein Interview: Brecht: "Ihn konnte man nicht kennen".
Brecht stirbt "Lasst mich doch in Ruhe"
Weigel öffnet das Testament, liest, und weint.
Die Zerschlagung aller Totenmasken Brechts

Im Nachgang zu diesem Zweiteiler wird in der Anmod zu den tagesthemen Brecht und Brexit miteinander in Verbindung gebracht.

Danach werden weitere Erinnerngen wach bei dem Film über Brecht und das Berliner Ensemble

Hans Stetter über Mutter Courage

B. K. Tragelehn

Manfred Wekwerth

Vera Tenschert

Werner Hecht

Max Frisch

Regine Lutz

Hans Pölkow

Wolfgang Langhoff

Hans Jürgen Seyberberg

Charlie Weber

Roland Barthes

Peter Voigt

Uta Bernbaum

Brecht über die Buddenbrooks und über Thomas Mann

Uta Birnbaum

Es geht nicht um die Lehre, sondern um den Genuss an der Erkenntnis.

Es gibt zwei Aussagen in diesem Film die besonderen Eindruck gemacht haben.
- Der Satz von B. K. Tragelehn über die Menschen, die nach dem zweiten Weltkrieg in die dann gegründete DDR zrückgekommen sind. Er sagte, sinngemäss: Diese Leute kamen zu Feinden. Sie kamen aus dem Zuchthaft, aus dem Ausland, aus dem KZ... und waren damit die Koloniasiatoren (sic!)

Die Bedeutung dieses Satzes kann gar nicht hoch genug aufgehängt werden. Erklärt sie doch eine persönliche Entscheidung: nach dem Fall der Mauer nicht noch einmal "in den Osten" zu gehen.

Die zweite Aussage steht im Zusammenhang
- mit einem Film-Bild, das Brecht beim Betreten des Berliner Ensembles zeigt. Zusammen mit seinem Hund, der ihm vorweg läuft. Und dessen Name "Wolf" ist (sic!).


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