Preview: 70. Berlinale 2020

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 17. Januar 2020 um 17 Uhr 35 Minutenzum Post-Scriptum

 

Diese Seite wird mit der am 28. März 2019 veröffentlichten Pressemitteilung eröffnet:

... erste Neuerungen
Es gelten die Regeln des Urheberrechts

Alle vorangegangen Pressemeitteilung sind jetzt HIER zusammengefasst. Die Portaits und Profile der neuen Mitglieder und Verantwortlicen finden sich HIER. Mail- oder andere Kontakt-Adresse sind an diesem Tag noch nicht mitgeteilt worden.

"Offiziell" nimmt das neue Team am 1. Juni 2019 seine Arbeit auf. Aber es wäre doch spannend schon mal - und sei es "Unter Dreien" - nachzufragen, welche neuen Perspektiven sich nach der Digitalisierung der gesamten Branchen abzeichnen könnten.

Dazu gehören Fragen wie diese: 1988 wurde aus dem Berlinale-Umfeld heraus das VideoFilmFest gegründet, da man damals (noch) nicht bereit war, diese elektronischen Medien als Träger der Zukunft der Film-Industrie (an-)zu erkennen. Heute gibt es vergleichbare Entwicklungen, etwa im VR- und Volumetric Video - Umfeld. Und das mit dem Standort-Vorteil, dass die Vorreiter dieser Entwicklung gerade auch in Berlin und in Potsdam anzutreffen sind.

WS.

P.S.

Das gerade noch zeitgerecht eingereichte Akkreditierungsgesuch wurde mit diesen Zeilen beantwortet

Lieber Wolf Siegert,
vielen Dank für ihr Interesse an der kommenden Berlinale. Ich kann ihnen für ihr Medium leider keine Presseakkreditierung ausstellen, da sich diese vor allem an berichterstattende (im klassischen Sinne) Medien richtet. Da insbesondere in diesem Jahr die Nachfrage sehr hoch ist, kann ich leider auch keine Ausnahme machen. Ich hoffe auf ihr Verständnis. [...]

und postwendend am 17. Jänner 2020 wiederum mit diesen Zeilen beantwortet:

Hallo,

kaum ist man nicht mehr Vorstand im DJV-Berlin und voll und ganz in die digitale Welt eingetaucht…. geschieht das, was offensichtlich aus Ihrer Sicht geschehen muss.

Nachdem ich gut und gerne fünf Jahre in den Mühen der Ebenen an der Digitalisierung der Filmdistribution gearbeitet und darüber viel publiziert habe, zunächst mit SMPTE in den USA und dann hier in Deutschland, war ich davon ausgegangen, dass sich auch bei der Neuaufstellung des Berlinale-Formates mehr verändern wird.

Ich habe immer wieder über diese damit im Zusammenhang stehenden Themen auf http://www.daybyday.press/ berichtet – allein das Stichwort „Berlinale“ weist über einhundertfünfzig Beiträge aus – und gehe davon aus, dass nach wie vor der Besuch der Pressevorführungen keine Akkreditierung voraussetzt und dass es mir weiter unbenommen bleiben wird, als Gründungsmitglied des Vereins Virtual Reality Berlin-Brandenburg und der Digital Cinema Society meine Pals und DP’s jenseits der offiziellen Agoren begrüssen zu können.

Geschichte wiederholt sich nicht. Aber wir haben vor Jahr und Tag schon einmal die kalte Schulter gezeigt bekommen, als es als es noch als ein Ding der Unmöglichkeit galt, dass Filme im Video-Format hätten gezeigt werden können. Worauf wir eine alternative Plattform ins Leben gerufen haben, die ich – heute unter dem Label. „transmediale“ – auch zeitlich möglichst eng wieder an die Berlinale herangeführt habe.

Am 28. März 2019 hatte ich darauf bereits diskret in der ersten Vorankündigung: http://www.daybyday.press/article6595.html die ich jetzt so als Torso stehen lasse werde, Bezug genommen.
Und dass sich dieses Festival jetzt in dem Bemühen, neu etablieren zu wollen, vor allen auf das Pampern der etablierten Medien konzentriert, hat schon seine eigene Logik.

Also kann ich Ihnen und allen Beteiligten in diesem Sinne nur noch ein herzliches „Glück auf“ wünschen, und werde mich mit meinen buddies „à la cantonade“ treffen.

[...]