DOK Summit in Leipzig (1)

VON Dr. Wolf SiegertZUM Freitag Letzte Bearbeitung: 10. Oktober 2005 um 09 Uhr 17 Minuten

 

An drei Vormittagen der Festivalwoche treffen sich Experten der Dokfilmbranche mit der interessierten Öffentlichkeit, um im Rahmen der DOK Summit Podiumsdiskussionen leidenschaftlich über Kunst und Kommerz, Provinz und Globalität, Kino und Fernsehen zu diskutieren.
In Partnerschaft mit der Mitteldeutschen Medienförderung MDM wird es hier um Themen wie Politik im Dokumentarfilm, Dokumentarfilm im Kino, Internationale Programminitiativen für ein besseres Fernsehen sowie um Vertrieb und Neue Technologien gehen.

DOK Summit panel discussions will be held on three mornings during the festival week , so that professionals from the documentary film industry can meet interested members of the public, in order to discuss topics such as art and commerce, provincial and global realities, as well as cinema and television.
Themes such as: politics in a documentary film, documentaries at the cinema, international initiatives for an improved TV content quality, as well as sales and new technologies will be addressed in collaboration with the Mitteldeutsche Medienförderung (MDM).

Friday, October 7th, 11 am, Alte Handelsbörse

"Of Distributors and other Maniacs... New ways to reach your audience"

Misconceived as boring, indoctrinating and dogmatic only a few years ago, documentary film today has a new popular image - particularly on silver screen. Increasingly more films are presented in cinemas at short intervals. New digital technologies save producers and distributors provision of film copies, permitting international promotion, as exemplified by CinemaNet Europe. Are times really so prosperous for film-makers, producers, distributors and sales outlets?
We want to examine how distribution of documentary films changes in the digital age, and whether or not it provides all parties concerned a better access to audiences and therewith additional sales revenues.

Freitag 07.10., 11.00 Uhr, Alte Handelsbörse

"Von Verleihern und anderen Besessenen.... Auf neuen Wegen zum Publikum"

Vor einigen Jahren noch als langweilig, belehrend und dogmatisch verkannt, ist der Dokumentarfilm heutzutage populär - und das besonders auf der Leinwand. Immer mehr Filme werden in immer kürzeren Abständen in die Kinos gebracht. Neue digitale Technologien ersparen Produzenten und Verleihern die Herstellung von Filmkopien und ermöglichen länderübergreifende Promotion, wie CinemaNet Europe beweist. Die DVD feiert als neues Vertriebsmedium Rekorderlöse und das Internet verspricht die grenzenlose Vermarktung auch von Dokumentarfilmen. Sind goldene Zeiten für Filmemacher, Produzenten, Verleiher und Vertriebe angebrochen? Wir wollen untersuchen, wie sich der Vertrieb von Dokumentarfilmen im digitalen Zeitalter verändert, und ob er allen Beteiligten neuen Wege zum Publikum und damit zusätzliche Vertriebserlöse beschert.

Mit dabei [1]waren:
- Heino Deckert Produzent und Verleiher [2]
- Björn Koll], hier als Vertreter von CinemaNet Europe in Deutschland
- Jan Rickers, verantwortlich für "sales & marketing" bei Kinowelt Entertainment, Leipzig
- C. Cay Wesnigk, hier als CEO der OnlineFILM AG, Lübeck
- und die vielen Teilnehmer im Publikum, die sich mit ihren Fragen und Anmerkungen einbrachten.

PS. Wie es um die Kinolandschaft bestellt ist, dazu das an diesem Tag aufgenommene Foto eines Plakats, das in der Leipziger Innenstadt an einem neu eröffneten Kaufhaus gleich mehrfach angebracht war [3] :

Anmerkungen

[1Dank an: Ilo von Seckendorff und Inga von Staden für die Vorbereitung dieses Panels und Themas.

[2ihm ein besonderer Dank, so kurzfristig und kompetent für Arne Höhne von Piffl Medien eingesprungen zu sein, der sich sehr kurzfristig von seinen Verpflichtungen per SMS entbunden hatte

[3während sich am Folgetag die Dokumentar-Film-Experten auf einem weiteren Panel unter der Überschrift: "Die Rückkehr des Politischen?" über die Zusammenhänge der Filme "Züri brennt" und "Ein Kaufhaus brennt" verstritten [sic!]


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