ZWEI

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 15. August 2006 um 18 Uhr 04 Minuten

 

Die Idee zu diesem Text stammt vom 10. August 2006.

Es ist der vorletzte Urlaubstag an der lettischen Ostsee-Küste und der letzte Tag an einem nach wie vor so gut wie menschenleeren Strand.

Letztmalig kommt an diesem Tag Heinrich von Kleist bzw. der von ihm zum Abdruck überarbeitete Text von Clemens Brentano zu Wort.

In diesem Zusammenhang ist Heinrich Herausgeber der von ihm herausgegebenen Zeitung "Berliner Abendblätter", in der am 13. Oktober 1810 ein mit "cb" unterzeichneter Text unter der Überschrift EMPFINDUNGEN VOR FRIEDRICHS SEELANDSCHAFT erschien. Ein Text, der mit dem Satz beginnt:
"Herrlich ist es auf eine unbegrenzte Wasserwüste, hinauszuschauen" und der hier nachfolgend bis zu dem Ende des folgenden Satzes zitiert wird:
"Nichts kann trauriger und unbehaglicher sein, als diese Stellung in der Welt [...] ".

(Das Original dieser Ablichtung ist vom 2. Juni - 27. August 2006 in der
Alten Nationalgalerie in der bereits zuvor in Frankfurt (Oder) gezeigten Ausstellung zu sehen.) [1]

Für diese Ausgabe hatte sich von Kleist Rezensionen zu
Caspar David Friedrichs Gemälde "Mönch am Meer“ erbeten, das im September 1810 in einer Ausstellung in Berlin erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

Angesprochen wurden von ihm zwei befreundete Dichter: Achim von Arnim und Clemens Brentano, dessen an diesem Tag am Strand laut rezitierte Zeilen nachfolgend an dieser Stelle wiederholt werden:

Herrlich ist es, in einer unendlichen Einsamkeit am Meeresufer, unter trübem Himmel, auf eine unbegrenzte Wasserwüste, hinauszuschauen. Dazu gehört gleichwohl, daß man dahin gegangen sei, daß man zurück muß, daß man hinüber möchte, daß man es nicht kann, daß man alles zum Leben vermißt, und die Stimme des Lebens dennoch im Rauschen der Flut, im Wehen der Luft, im Ziehen der Wolken, dem einsamen Geschrei der Vögel, vernimmt.
Dazu gehört ein Anspruch, den das Herz macht, und ein Abbruch, um mich so auszudrücken, den einem die Natur tut. Dies aber ist vor dem Bilde unmöglich, und das, was ich in dem Bilde selbst finden sollte, fand ich erst zwischen mir und dem Bilde, nämlich einen Anspruch, den mein Herz an das Bild machte, und einen Abbruch, den mir das Bild tat; und so ward ich selbst der Kapuziner, das Bild ward die Düne, das aber, wo hinaus ich mit Sehnsucht blicken sollte, die See, fehlte ganz. Nichts kann trauriger und unbehaglicher sein, als diese Stellung in der Welt: der einzige Lebensfunke im weiten Reiche des Todes, der einsame Mittelpunkt im einsamen Kreis.
" [...]

(Die Abbildung dieses Faksimiles wurde der Online-Ausgabe des Heftes 2/2006 vom
MuseumsJournal des Museumspädagogischen Dienstes Berlin übernommen.)

Nach der lauten Lektüre am Strand bleibt - zurück aus dem Baltikum - anzumerken, dass sich von Kleist als Herausgeber die "Freiheit" herausgenommen hatte, den Text seiner Kollegen "in seinem Sinne zu bearbeiten und ihm eine neue ästhetische Wendung zu geben". [2]

Dieses Thema ist also sowohl wegen des mannigfach ansprechenden Inhaltes der oben zitierten Zeilen von Interesse - denn bei der Auswahl des kleinen Kleist-Bandes vor der Reise war dies keinesfalls geschehen, um aus diesem dann diese Stelle als "Kleist on the Beach" zitieren zu wollen - aber es hat zugleich einen interessanten Bezug auf die eigene Arbeit in "DayByDay".

Denn von Kleist hat den angeforderten und mit "cb" unterzeichneten Artikel letztendlich in seiner eigenen Verantwortung soweit umgeschrieben und auch als solchen herausgebraucht, wie diese Reinhold Steig in seinem Anfang des letzten Jahrhunderts bei Spemann in Berlin und Stuttgart erschienenen Buch Heinrich von Kleist's Berliner Kämpfe ausführlich dargestellt hat [3] :

[...] Zunächst lag Kleist ein die Landschaftsmalerei betreffender Artikel vor, den ihm Clemens Brentano zugestellt hatte, und über den sich von neuem sachliche Differenzen zwischen Kleist und seinen Freunden, diesmal Brentano und Arnim, aufthaten.
Friedrich nämlich hatte auf die Berliner Ausstellung zwei Landschaften in Oel geschickt, von denen die eine, eine Seelandschaft, sofort wieder die verschiedensten, mit Leidenschaft verfochtenen Ansichten hervorrief. Auf weitem, öden Dünensande steht einsam ein Kapuziner da und blickt über das unendlich wogende Meer hinaus, von trübem Himmel bedeckt. Eine schaurige, nebelgraue Stimmung ist über das Gemälde ausgegossen, der Idee und dem Willen des Künstlers entsprechend, daß der Beschauer begreife, wie fromme Andacht sich fortsehne in den ewigen Glanz der Göttlichkeit. Ein Werk von dieser religiösen Tiefe ließ sich nicht so leicht erschöpfen, noch mit einem schlanken Urtheilsworte abthun, um so weniger, als die Ausführung des Einzelnen bei Friedrich selten dem Schwunge seiner Phantasie zu folgen vermochte und gegründeten Tadel verdiente. Was die Berliner Abendblätter über Friedrich zu sagen hatten, steht in der 12. Nummer vom 13. October 1810, ist „Empfindungen vor Friedrich’s Seelandschaft“ überschrieben und cb unterzeichnet.
Dieser Artikel hat eine höchst merkwürdige Entstehungsgeschichte, über deren einzelne Stufen die äußeren Zeugnisse noch vorhanden sind. Der eigentliche Original-Aufsatz „Verschiedene Empfindungen vor einer Seelandschaft von Friedrich, worauf ein Kapuziner (Bei einer Kunstausstellung 1810)“ ist gedruckt in Clemens Brentano’s Gesammelten Schriften 4, 424-429
 [4]. Daraus stellte Kleist seinen gekürzten Abendblatt-Artikel her. Kleist bittet wegen dieser Umformung des Ursprünglichen Arnim und Brentano brieflich, unter dem 14. October 1810, um Entschuldigung. Und Kleist übernimmt in seinem Abendblatt vom 22. October für den Inhalt nun allein die Verantwortung. Worauf es ankommt, ist ein Erfassen der inneren Vorgänge, die sich abspielten.
Der Originalartikel Brentano’s und Arnim’s - denn beiden gehört er an - beruht auf dem Gedanken, daß über Friedrich’s Seelandschaft ein allgemein abschließendes Urtheil nicht möglich sei. Deshalb müsse eine Betrachtung aus den verschiedensten Standpunkten eintreten.
Brentano führt allein die Diction. Er beschreibt das Bild, um als seine Empfindung zu erklären, daß es den Anspruch des Herzens zwar erwecke, aber nicht erfülle. Vielleicht daß Besucher der Ausstellung, deren Gesprächen vor dem Bilde er lauscht, ihn eines Besseren belehren möchten. So kommt in dialogisirter Form die übertriebenste Begeisterung wie die naivste Unwissenheit in allen Zwischennüancen zu Worte und gestattet Brentano reichlich, seine Witze über das zu sogenanntem höheren geistigen Genuß zusammenströmende Publicum zu machen. Immer aber legt Brentano den auftretenden Personen auch wieder einzelne richtige Bemerkungen in den Mund. Er läßt sie vor dem Bilde sich an Ossian erinnern, an den auf nordische Stoffe damals versessenen Poeten Kosegarten (dessen und Friedrich’s Heimath Rügen rasch zu einem Spaße über die Continentalsperre Anlaß giebt), an Young’s Nachtgedanken, Mercier’s Bonnet de nuit, Schubert’s Ansichten von der Nachtseite der Natur, und an die Apokalypse.
 [5] Wie Brentano’s eigene Meinung klingt es doch wohl, wenn eine der Damen Angesichts der traurigen Stimmung der Landschaft den Wunsch ausspricht, daß doch lieber eine frische Seeluft wehte und ein Segel herantriebe, und daß ein Sonnenblick niederglänzte und das Wasser rauschte. Ich zweifle nicht, daß all die im Kunstgespräche auftretenden Personen für die damals Lebenden sehr bekannte Gesichter hatten.
Denn das Portraitmäßige der drei letzten Personen ist sogar einem heutigen Auge noch erkennbar. Eine Dame und ein Führer, d. h. ein sie führender Herr, betrachten das Bild. Das geistreich blitzende Gespräch zwischen beiden schnellt bis an die Grenze des noch Zulässigen Seitens des Führers auf, den die Dame gewandt und schlagfertig parirt. Sie sagt: „Wenn Sie nur nicht immer spaßten und einem die Empfindung störten. Sie empfinden heimlich doch dasselbe, aber Sie wollen im Andern belachen, was Sie in sich verehren.“ Das ist doch der Clemens, wie er leibt und lebt, selber. In der Dame erkenne ich Frau Lotte Pistor wieder, Brentano’s allzeit frohgemuthe Wirthin, mit der in einem fort zu schäkern sein Vergnügen war. Während der ganzen Zeit des Gesprächs hatte ein „glimpflicher langer Mann“ mit einigen Zeichen von Ungeduld zugehört. Brentano tritt ihm, ein Zeichen der Vertraulichkeit, auf den Fuß, und nun giebt er ruhig, besonnen und wohlwollend seine Meinung ab. Der Mann ist Arnim natürlich, dem die folgenden Sätze dem Stile nach angehören: „Es freut mich (sagt er), daß es noch einen Landschaftsmaler giebt, der auf die wunderbaren Conjuncturen des Jahres und Himmels achtet, die auch in der ärmsten Gegend die ergreifendste Wirkung hervorbringen, es wäre mir aber freilich lieber, wenn dieser Künstler außer dem Gefühle dafür auch die Gabe und das Studium hätte, es in der Darstellung wahr wieder zu geben, und in dieser Hinsicht steht er ebensoweit hinter einigen Holländern zurück, die ähnliche Gegenstände gemalt haben, als er sie in der ganzen Gesinnung, worin er aufgefaßt, übertrifft.“ Um nichts, das Arnim’s Autorschaft dieser Sätze sichern könnte, zu unterlassen, citire ich schon jetzt, was Arnim später in den Abendblättern
[...]von Friedrich sagt: „Unter den Landschaftern müssen wir wohl Friedrich zuerst aufführen, weil seine Kraft, ausgezeichnete Momente der Himmelsconstellation, die selbst arme Gegenden für einzelne Stunden sehr anziehend machen können, aufzufassen und seine Ungeschicklichkeit in der Behandlung der Farben, zu den widerprechendsten Urtheilen hinriß.“ Hier haben wir sachlich und formell (vgl. Conjunctur: Constellation - ärmste Gegend: arme Gegenden - beidemal auffassen) dasselbe Urtheil wie in Arnim’s und Brentano’s ursprünglichem Kunstgespräch über Friedrich. Und damit an letzterer Stelle das durchsichtige Versteckspiel mit Arnim bis zu Ende fortgeführt werde, schließt Brentano den ganzen Artikel mit den Sätzen: „Diese Rede gefiel mir so wohl, daß ich mich mit demselben Herrn sogleich nach Hause begab, wo ich mich noch befinde und in Zukunft anzutreffen sein werde“ - ganz richtig, denn Brentano und Arnim wohnten ja gemeinsam in einem Quartier bei Pistor’s zusammen.
Kleist gab diesen Artikel nicht, wie er vorlag, in den Druck, sondern unterzog ihn einer stark verkürzenden Umarbeitung. Mag sein, daß ihm die zu persönlichen Späße für sein Abendblatt nicht behagten, oder daß er bei der Fülle seines Manuscriptvorrathes mit dem schmalen Raume seiner Blätter Haus halten mußte: der entscheidende Grund für ihn war denn doch die sachliche Abweichung seines Urtheils von dem der beiden Freunde. Brentano bemängelte Idee und Stimmung, Arnim die malerische Ausführung des Bildes. Kleist dagegen, gemäß der Haltung des Phöbus Friedrich gegenüber, erklärte im Artikel des Abendblattes, 13. October 1810: gleichwohl habe der Maler zweifelsohne eine ganz neue Bahn im Felde seiner Kunst gebrochen. Kleist’s märkischer Sinn bezeichnete als eine gleichartige und mit Friedrich’s Geiste zu bewältigende Aufgabe: eine Quadratmeile märkischen Sandes darzustellen, mit einem Berberitzenstrauche, worauf sich eine Krähe einsam plustert.
So hatte Kleist thatsächlich das Urtheil Arnim’s und Brentano’s durch ein eigenes ersetzt. Wenn nun auch Kleist den ursprünglichen Wortlaut möglichst beibehalten oder mit verwendet hatte, so sah doch Brentano beim Erscheinen sofort, daß Einiges, z. B. der Scherz mit Young’s Nachtgedanken, in der Eile journalistischer Arbeit gänzlich mißverstanden worden war. Ein Schriftsteller, der auf sich hält, läßt sich solche Eingriffe eines Redacteurs nicht gefallen. Brentano war mit Recht empfindlich. Er konnte diesen Artikel mit seinem Zeichen cb nicht vertreten. Es muß eine sehr scharfe Auseinandersetzung zwischen ihm und Kleist Statt gefunden haben, bei der dieser die schwächere Position hatte. Er sah sich schließlich genöthigt, Brentano im Abendblatte selber eine öffentliche Erklärung wegen des Artikels zu geben, ein Schritt, zu dem sich der Redacteur eines noch jungen Unternehmens nur im äußersten Falle verstehen wird. Wurde auch Brentano mit Arnim’s Hülfe „wieder gut gemacht“, so blieben die schädlichen Folgen doch nicht aus. Brentano’s Lust, für Kleist zu schreiben, war bedenklich abgekühlt. Schon begonnene Arbeiten, die, wie sich zeigen wird, ein Schmuck der Abendblätter geworden wären, ließ er unvollendet liegen. Die Kunstkritik der Berliner Abendblätter versandete für eine Strecke, so daß Kleist’s Versprechen einer Beurtheilung der historischen Malerei nicht eingelöst wurde.
[...]

Zu guter Letzt ein Auszug aus den von Kleist eingestrichenen Text-Teilen [6] in deren Verlauf die folgenden von Brentano literarisch inszenierten Gespräche von Museumsbesuchern zitiert werden:

Eine Dame und ein Herr, welcher vielleicht sehr geistreich war, traten auf; die Dame sah in ihr Verzeichnis und sprach:
"Nummer zwei: Landschaft in Öl. Wie gefällt sie Ihnen?"
Herr: Unendlich tief und erhaben.
Dame: Sie meinen die See, ja die muß erstaunlich tief sein, und der Kapuziner ist auch sehr erhaben.
Herr: Nein, Frau Kriegsrat, ich meine die Empfindung des einzigen Friedrichs bei diesem Bilde.
Dame: Ist es schon so alt, daß er es auch gesehen ?
Herr: Ach, Sie mißverstehen mich, ich rede von dem Maler Friedrich; Ossian schlägt vor diesem Bild in die Harfe. (Ab)

Zwei junge Damen
Erste Dame: Hast du gehört, Louise? das ist Ossian.
Zweite Dame: Ach nein, du mißverstehst ihn, es ist der Ozean.
Erste Dame: Er sagte aber, er schlüge in die Harfe.
Zweite Dame: Ich sehe aber keine Harfe. Es ist doch recht graulich anzusehen. (Ab)

Zwei Kunstverständige
Erster: Ja wohl, graulich, es ist alles ganz grau; wie der nur solche trockene Dinge malen will!
Zweiter: Sie wollen lieber sagen, wie er so nasse Dinge so trocken malen will.
Erster: Er wird es wohl so gut malen, als er kann. (Ab)


Eine Erzieherin mit zwei Demoiselles

Erzieherin: Dies ist die See bei Rügen.
Erste Demoiselle: Wo Kosegarten wohnt.
Zweite Demoiselle: Wo die Kolonialwaren herkommen.
Erzieherin: Warum er nur so trübe Luft gemalt. Wie schön, wenn er im Vordergrund einige Bernsteinfischer gemalt hätte.
Erste Demoiselle: Ach ja, ich möchte mir selbst einmal eine schöne Schnur Bernstein zusammenfischen. (Ab)

Anmerkungen

[1Es ist schon eine ganz besondere Art von Zufall, dass dieser Text genau in jener Stunde entsteht, in der in der Alten Nationalgalerie eine
Führung zu dieser Ausstellung stattfindet: Am 13. August 2006 um 11.30 Uhr.
Eine zweite Führung gibt es am 27. August 2006 zur gleichen Zeit, so dass an diesem Tag der "Finissage" dieser Text (nochmals) in "DayByDay" eingestellt wird.

[2So festgestellt im Beitext zur gleichnamigen Kabinettausstellung des Kleist-Museums Frankfurt (Oder) in Zusammenarbeit mit dem Freien Deutschen Hochstift Frankfurt am Main und der Alten Nationalgalerie Berlin im Rahmen von Kulturland Brandenburg 2004 "Landschaft und Gärten". Darin heisst es weiter:
Durch einen glücklichen Zufall hat sich die Mischhandschrift von Brentano und Arnim erhalten, die heute im Freien Deutschen Hochstift in Frankfurt am Main aufbewahrt wird, so daß der Vergleich mit der gedruckten Fassung Kleists möglich ist. Jeder dieser Texte zu Caspar David Friedrichs Gemälde ist ein Höhepunkt der ästhetischen Reflexion über die damals modernste romantische Landschaftsauffassung und zugleich ein höchst bemerkenswertes Beispiel für das Wechselspiel zwischen bildender Kunst und Literatur.
Mehr dazu im Katalog zur Ausstellung, 18. November 2004 - 31. Januar 2005 im Kleist-Museum Frankfurt (Oder) in:
Empfindungen vor Friedrichs Seelandschaft - Caspar David Friedrichs Gemälde "Der Mönch am Meer", betrachtet von Clemens Brentano, Achim von Arnim und Heinrich von Kleist. Herausgegeben von Lothar Jordan und Hartwig Schultz. Kleist-Museum 2004. 80 S., 28 Abb. - ISBN 3 - 938008 - 04 - 0, Preis: 15 €

[3Die Heraushebung gegen Ende des hier zitierten Textes stammt vom Herausgeber. WS.

[4 Statt 1810 ist 1826 in Brentano’s Schriften ein Irrthum, wie daraus erhellt, daß bei der ersichtlich historischen Anordnung des Bandes Brentano’s Beiträge zur Badischen Wochenschrift 1806 und 1807 vorausgehen und das Andenken an Runge, aus den Abendblättern 19. December 1810, folgt.

[5Am 8. September 1809 Brentano an Arnim: „Von Schubert’s Ansichten der Natur von der Nachtseite hat ein Franzos behauptet ’que c’était un assez bon ouvrage, mais pas classique, car ce n’est qu’une traduction du bonnet de nuit de Mercier’.“

[6u.a. gefunden in einem Caspar David Friedrich - Merkmale der Romantik überschriebenen lesenswerten Referat von Donate und Reinhard Lindenhahn


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