DLD@HVB: Hic MUC hic salta!

VON Dr. Wolf SiegertZUM Montag Letzte Bearbeitung: 30. Dezember 2008 um 09 Uhr 56 Minuten

 

Vorbemerkung

Aufgrund mehrfacher Nachfrage erscheint dieses Skript - wenngleich auch erst zum Ende der Woche - nunmehr als Draft und ist dennoch eigentlich immer noch verfrüht. Nicht nur wegen der allfälligen sicherlich irgendwo noch verbliebenen DrEckfUhler [1], sondern, weil immer noch nicht genug Zeit und Gelegenheit war, über all das weitergehend nachdenken zu können, was in den nur eineinhalb Tagen und Nächten der eigenen Teilnahme erlebt und erfahren werden konnte. Vielleicht wäre es sogar am produktivsten, wenn sich am "Wochenende danach" nochmals mit einigen der Verantwortlichen und Beteiligten zu einem informellen Austausch von Eindrücken, Meinungen und Strategien kommen würde.

I.

Die DLD-Konferenz ist eine der ganz wenigen Veranstaltungen in der Bundesrepublik Deutschland, der es schon nach wenigen Jahren gelungen ist, internationale Gäste in einem gelungenen nationalen "setting" zu "hosten", zur Geltung zu bringen und sich an und mit ihnen im konstruktiven Dialog zu messen.

Wie mit diesen "denglischen" Formulierungskrücken angedeutet, ist dieser Versuch mit vielen "wenn’s und aber’s" behaftet. Dabei steht vor allem die Frage im Vordergrund, wie es gelingen kann, trotz der Dominanz des Englischen und des US-amerikanischen "way-of-life" dennoch einen auf den eigenen Werten basierenden Dialog zu führen.

Die Konferenz zeigte immer wieder neue Ansätze, dieses Bestreben in einem konkreten Dialogumfeld umzusetzen, führte in Teilbereichen auch an die Grenzen dieses Bemühens, machte sie eben dadurch angreifbar - und attraktiv zugleich.

Das Spannende an "DLD" ist, dass es nicht nur ein Veranstaltungs-ort und -event ist, sondern selber ein lebender und gelebter Versuch, diesen Dialog der Kulturen in Gang zu halten. [2]

II.

Bevor es einige Anmerkungen "en detail" geben wird, hier vorab ein erster Hinweis auf die mehrmals gestellte Frage, wie es mit dieser Veranstaltung weitergehen könne - und sollte.

Denn: In diesem Jahr hat die Begegung eine "kritische Masse" erreicht, die gerade noch unter den aktuellen Rahmenbediungen gemeistert werden konnte, die sich aber nicht mehr x-beliebig nach "oben" erweitern/vergrössern lässt. Die Möglichkeit, in den nächsten Jahren noch weiter wachsen zu können, ist nicht nur eine Chance, sondern auch eine Gefahr.

Es stellen sich daher - hier ganz knapp skizziert - zwei Alternativen:
- entweder wird der "on-invitation-only"-Charakter in der Folgezeit noch verstärkt betont, der Teilnehmerkreis "handverlesen" und die zeitliche wie räumliche Nähe zum Weltwirtschaftsforum in Davos noch weiter ausgebaut
- oder aber man entwickelt dieses Konzept konsequent weiter, macht daraus DIE Leit- und Lead-Show des Jahres und stellt sie im Zusammenhang mit einer radikal runderneuerten CeBIT 2.0 ab 2008 auf eine neue Basis. [3]

III.

Wie auch an anderer Stelle dieses Berichtes angesprochen: Ein Beitrag zu einer Veranstaltung wie dieser wird zumeist „heiss“ geschrieben, bestenfalls noch ein bis zwei Stunden liegengelassen, zur Korrektur gelesen und spätestens dann ins Netz gestellt.

Für diese Zeilen hier ist das anders:
- Die Veranstaltung wurde am Sonntag und Montag besucht, aber nicht mehr am Dienstag: mit dem Empfang im Dachgeschoss des Bayerischen Hofes war diese Zeit der Teilnahme beendet, der „Diens-Tag danach“ war bereits für zwei andere Veranstaltungen reserviert
- Der besondere Reiz dieser „Digital Days“ war es, dass es eine grosse Reihe von Kommentatoren gab, Journalisten wie Blogger, die sich mit der Absicht einer sehr schnellen und "heissen" Beschreibung und Kommentierung eingefunden hatten
- Mit der Publikation dieses Textes mit einigen Tagen Abstand besteht nicht mehr so sehr die Pflicht zur aktuellen Berichterstattung als vielmehr die Chance über Perspektiven nachzudenken (siehe oben ) und nochmals Minimalia in Erinnerung zu rufen (siehe unten), die aus den vielen und vielfältigen Events hängengeblieben sind. "Kleinigkeiten", in denen die Schlüssel für Antworten auf weitergehende Frage verborgen sein könnten: auch wenn aus der etwas grösseren Distanz viele Einzelheiten schon wieder verflogen sein mögen: die Eindrücke von symptomatischer oder gar symbolischer Kraft sind hängengeblieben.

IV.a.

1. Da ist das Bemühen, die Teilnehmer als eine „Community“ anzusprechen. Was gerechtfertigt ist aus der - wenn auch noch kurzen - Geschichte dieser Veranstaltung heraus. Und dann eigentlich auch wieder nicht, auch dann nicht, wenn man hier nur nach der Regel des „by invitation only“ teilnehmen konnte: geht es doch hier nicht um "block-buster-building-strategies" sondern um konsequentes "convergence enabling", das eine grosse Offenheit innerhalb als auch jenseits dieser "Community" voraussetzt.

Dabei wurden mit deutlichem dramaturgischen Geschick viele Elemente eingesetzt, um diesen Eindruck zu einer sublim inszenierten "Community" zu vermittelten und zu einer zeitbezogenen „Gewissheit“ werden zu lassen.

Eines dieser Elemente: der sehr bewussten Einsatz von künstlerischen Beiträgen und Kommentaren.

Das begann - wie früher zu Hofe - sogleich mit der akkustischen Präsenz von Live-Musik, die schon vor der Eröffnung zum Besten gegeben worden war und die sich dann sowohl als künstlerisches als auch als dramaturgisches Element wie ein „roter Faden“ durch die ganzen Geschehnisse hindurchzog.

Und das fand in der Idee seine Fortsetzung, dass alle Teilnehmer - schon vor der Eröffnung am frühen Nachmittag - an den unterschiedlichsten Führungen haben teilnehmen können. Und bei der Ausgabe der Teilnehmerkarten, die beim mit sich herumtragen auf ihrer Rückseite jeweils ein von tausend Teilen eines Kunstwerkes repräsentierten, das sich aus der vollständigen Ansammlung dieser Elemente wie ein Puzzle wieder hätte zusammensetzen lassen können.

2. Und da gibt es das unübersehbare Bemühen, im Service grosszügig zu sein. Ob das jetzt die freigiebige Verköstigung der Anwesenden betrifft [4] oder das Arrangement von vielen hübschen Frauen, die einem schon am Empfang im Spallier begegneten und/oder auf den beiden Seiten des Haupt-Einganges halfen, die Garderobe und das überflüssige Gepäck abzunehmen.

Dabei war überhaupt auffallend, dass es an diesen Tagen - ausser bei dem Veranstalter und den Ehrengästen - kaum ältere Menschen zu sehen gab. Nicht einmal (mehr) bei den früher so typischen "Garderobenfrauen".
Diese Grosszügigkeit im Umgang mit Jugendlichkeit unterstrich den Charakter dieser nach wie vor noch jungen Branche - machte aber zugleich deutlich, wie schwer es noch sein wird, das Thema der geschichtlichen Dimension in dieser derzeit noch neuen digitalen Welt zu bestimmen.

3. Und da ist das Bemühen zu spüren, den vor allem aus den USA angereisten ausländischen Teilnehmern das Gefühl zu vermitteln, dass sie auch hier in München so gut wie „unter sich“ wären. Wir, die Europäer als "die guten Jungs und Mädels von Nebenan" gaben uns alle nur erdenkliche Mühe, sich mit den eigenen Gepflogenheiten als inter-aktive handelnde Statisten und Stichwortgeber in Szene zu setzen - aber erreichten eben oft auch nicht mehr als eben diese Eindruck.

Dabei sprachen die meisten der öffentlich parlierenden Europäer ein durchaus akzeptables Englisch. Und eine Reihe von diesen hatte offensichtlich einen längeren Auslandsaufenthalt in einem anglophonen Land hinter sich gebracht oder anderweitige Erfahrungen mit Land und Leuten gemacht, so dass sie auch sprachlich „recht ordentlich“ haben mithalten können.


IV.b.

ZU 3: Knüpfen wir gleich daran an: Ist es wahr, dass der Finanzminister dieser Republik seine Teilnahme und vor allem sein öffentliches Auftreten auf der Bühne davon abhängig gemacht hat, dass er seine Meinungen aussschliesslich in deutscher Sprache würde vertreten können?

Und warum ist denjenigen, die kein Deutsch verstehen können [5] keine Möglichkeit vorgehalten worden, diese Stellungahmen des Minsisters und damit auch der übrigen Teilnehmer des Panels in englischer Sprache nachzuvollziehen - sei es nun via Voice-Over im Kopfhörer oder durch einen Dolmetscher auf der Bühne?

So konnte es zu der doppelt absurden Situation kommen, dass bei dem Aufritt des ranghöchsten politischen Vertreters der Republik die englischsprachigen Teilnehmer ins Foyer ausgewandert worden sind. Und: Dass die einleitenden Worte zum Thema Standortpolitik Deutschland vom falschen Mann in der falschen Sprache an die falsche Adresse gerichtet worden sind. [6]

ZU 2: Parallel zu dieser hochgradig besetzten Podiumsveranstaltung trafen sich im "Untergrund" alle jene, die ihre Vision und Versionen der digitalen Kommunikationskultur vorzustellen wussten. Während der Minster "oben" zumindest so klug war offen einzugestehen, dass ihm die Nutzer-Szenarien einer MySpace- und YouTube-Generation nicht bekannt sind [7] findet sich unten die "next-generation" ein und spricht über die aktuelle Praxis und Zukunft ihrer Tätigkeit als Akteure und Rezipienten in der Welt der audivisuellen und der (ehemaligen) Print-Medien.

Während oben eine Frau von Salm mit aus dem Ausverkauf beim Sender NeunLife gewonnen Geld als ihr eigener Scout auf die Suche nach neuen Kontakten beim Seed-Invest macht, treffen sich im Keller all diejenigen, die schon heute die Kommunikationskonzepte von Morgen erfolgreich zur Anwendung und Entfaltung haben bringen können.

Während oben über die Kapitalschlachten und Kämpfe um Finanzierungsmöglichkeiten geredet wurde, waren "die da unten" dabei vorzuführen, wie es gelingen kann, neues Kapital zu generieren, in dem Mehrwerte durch echten Zusatznutzen freigesetzt werden.

Oben "push" - unten "pull".

Während Dr. Burda "oben" als einer der wenigen in Deutschland noch verbliebenen Ikonen dieses Geschäftes seine ökonomimische Validität zu repräsentieren bemüht war, trat er "unten" plötzlich als Diskussionsteilnehmer auf die Bühne und begann zu einem vom Gespräch her falsch gesetzten Zeitpunkt etwas richtiges, weil für ihn wichtiges zu sagen: über den Paradigmenwechsel in der Welt der Edition zu reden, den er selber so klug, umsichtig, risikofreudig und bewusst mit eingeleitet hatte und von dem auch er weiss dass dieser Prozess ihn alsbald überleben wird. Es war, als wenn der Chef dabei war, sein Vermächtnis an alle jene zu formulieren, an die er, später oder früher, den Staffelstab wird abgeben müssen - und wollen.

Und so kam es zu einer von vielen wohl so kaum wahrgenommen Verkehrung der Verhältnisse: im grossen Auditorium wird in wohlgewähltem Deutsche eher abstrakt und kalt über den Stand der Dinge geredet, während im kleinen Auditorium die Grossen von Morgen in englischer Sprache einen wahren Wärmestrom in Bewegung setzten, der es selbst den Deutschen im Saal warm ums Herz werden lässt.

Die "Top-Downer" verloren sich immer noch in der Un-Geist-Mentalität von "Killer-Application"s, während der Szene-Held der "Upsite-Downer" auf die Frage nach dem Milliardenwert seiner Craigs-List antwotete: seine einzige Exit-Strategie sei sein eigener Tod.

ZU 1: Es wurde berichtet, dass unter Leitung des Hausherren das ganze Publikum dazu animiert worden sei, im Rahmen einer Preisverleihung deutsche Volkslieder anzustimmen, was diese dann - wenngleich auch angeblich ehr zögerlich und unsicher - auch getan hätten.

Aus eigener Erfahrung kann von dem Auftritt einer bayerischen Blasmusikgruppe berichtet werden, die die Anwesenden durchaus „in Stimmung“ gebracht haben mag und doch nicht wirklich ungetrübte Freude hat aufkommen lassen.

Dennoch: Das Bemühen, Kunst und Musik, Design und die Daseinsphilosphie der "Generation Green" immer wieder in den Focus dieser Veranstaltung zurückzuführen verdient hohe Anerkennung. Auch dann, wenn aus dramaturgischer Sicht vieles von dem nur als "gut gewollt" zu goutieren war und demit zum Teil sogar kontraproduktiv gewirkt haben mag.

Dennoch - und trotz alledem - sind wir damit wieder beim Ausgangsmotto dieses Eintrags von "DaybyDay": Immer wieder zu versuchen sich der eigenen Kultur nicht zu entgrenzen nur weil man die Grenzen zu den USA so unendlich durchlässig gemacht hat, verdient besonderer Anerkennung.

V.

In ihrem Vortrag "On Attention" von Linda Stone war davon die Rede, wie die mit ihren Backburry’s an die Unternehmen verketteten Männer selbst dann, wenn sie manchmal nach Hause kämen, dort längst jegliche Vernetzung mit ihrer Familie aufgegeben hätten. Und sie fordert - bei Temparaturen von über 10 Grand Celsius in der Januar-Stadt München - ein, auch in der Ökonomie den Rhythmus von Jahreszeiten und Zyklen nicht ausser Acht zu lassen: Und sie sagt: es könne nur einen neuen Frühling geben, wenn man zuvor Zeit gehabt habe für einen Winter.

Beim abendlichen Empfang im Bayerischen Hof kommt es zu einem Gespräch mit einem Marketing-Mann, der sich nach der Geburt seines dritten Kindes eine Auszeit für die Familie ausbedungen hatte und wie er selber berichtet, damit in seiner Karriere mindestens für drei Jahre zurückgeworfen worden sei.

Und in der gerade noch aktuellen # 2/2007 der "c’t" vom Heise-Verlag gibt es einen Bericht über das nächste anstehende Update von "Die Sims 2". In den Spiele-Notizen auf Seite 205 heisst es: "Nachdem man dort bislang nur angenehmes Einheitiswetter kannte, verspricht das Add-on "Vier Jahrsezeiten" Witterungseffekte satt." Für 35 Euro wird es mit dem Update auch warme Kleidung geben für den Winter - und Sonnencreme für den Sommer. Würde diese dann nicht genutzt werden, würden die virtuellen Spielfiguren "mit schmerzhaften Rötungen rechnen" müssen.

Sic! Das ist Digitales, Leben und Design: Hic MUC, hic salta.

Editorischer Hinweis

Wegen technischer Arbeiten an dem Code dieser Seite ist dieser Beitrag erst gegen Ende dieser Woche eingespielt worden.
Die befürchtete Reaktionen über einen Mangel an Aktualität - ist ausgeblieben. Aufgrund der entsprechenden im Verlauf dieser Woche geposteten Hinweise blieb der Vorwurf aus, nicht unmittelbar mittels eines direkten interaktiven Feed-backs auf diese Veranstaltung reagiert zu haben, auch.
Gerade weil sich die Blogger-Szene gerade auch dieses Events mit Macht angenommen hatte, konnte sich der Herausgeber den Luxus erlauben, die Bertrachtungsperspektive eines ex-ante zu wählen.
"DaybyDay" ist "Beyond the Blog". Das bedeutet eine ganz andere Art der journalistischen Verpflichtung einerseeits, aber in diesem Fall die Freiheit zu entscheiden, den hiesigen Entwicklern und Programmierern die Gelegenheit zu gebeben, in diesem Tagen alles aus den zu aktualisierenden Skripten herauszuräumen, was "einst" noch mit PHP3 geschrieben wurde. [8]
Wenn es sich also der Chef schon hat leisten können, der Einladung nach München zu folgen, sollten auch diejenigen auf bzw. hinter der Website unsichtbaren Fachleute ihren Freiraum haben und im Büro auf den Tischen tanzen dürfen - und mit ihren Fingern auf den Keyboards. Die Berichte der Cracks und Craigs dieser Szene konnten ja auch von Berlin aus als Streaming-Angebote auf den Monitoren verfolgt werden. Und das war gut so.


Als "Schmankerl"

- Das Medien Magazin von B5 aktuell vom 28. Januar 2007
MedienMagazin
mit den folgenden Beiträgen: Katzavs Medienschelte / One Laptop per Child / Bohlen: Quote mit Zote / Lokaljournalismus in der Krise / "Emma" wird 30

- Die DLD07 Online-Doku der Veranstaltung, die mittels eines DivX-Players über den hier installierten Link eingesehen werden kann.

Anmerkungen

[1In der gerade entwickelten nächsten Version wird es einen kleinen Button geben, mittels dessen diese der Redaktion vermeldet werden können. Für Denjenigen/Diejenige, die die meisten davon vermeldet haben, ist als Dank eine besondere Anerkennung vorgesehen.

[2Würde es gelingen, diese hier angdeute Herausforderung des interkulturellen Dialoges noch konsquenter anzunehmen, könnten grosse Teile des Programmes auch guten "Content" für Einrichtungen wie die "Deutsche Welle" und das "Goethe-Institut" sein.

[3Auf der Suche nach der "CeBIT" als einem potenziellen Partner waren im Vorfeld der diesjährigen Veranstaltung unter dem "Search"-Button die folgenden zwei Einträge zu identifizieren:
- von der Digital Living Halle 27 auf der CeBIT 2006
- mit einem CV des Vorstands der Deutschen Messe AG, Ernst Raue.
Ein Hinweis, der dadurch von besonderem Interesse ist, als Herr Raue nicht nur als für die "CeBIT Division" verantwortliche Vorstand auftritt, sondern auch als "Chairman of the Board of if Industrie Forum Design Hannover e.V." - womit eine interessante weitere Nähe zu dem zweiten "D" in "DLD" hergestellt ist.

[4Vor der Eröffnung wurden sogar frische Säfte gereicht!

[5oder wollen, was auch heute noch vor allem für Gäste gelten könnte, die in einer recht umfangreichen Delegation aus Israel angereist waren.

[6Die Liste dieser Fault-Pas’ liesse sich fortsetzen: warum etwas wird bei der Vorstellung der Online-Studie von einem Vertreter der DTAG all das bestätigt, was wir von der Dominanz der US-Märkte wissen, ohne darauf hinzuweisen, dass seit der Einführung von ISDN bis DVB-T von MP3 bis zum iPhone-Display die fortschrittlichsten Standards und Umsetzungen aus Deutschland kommen?

[7der Satz "ich müsste lügen" ist immer noch bessere Methode aus dieser Zwickmühle herauszukommen als die inzwischen schon klassischen Missverständnisse zum Thema "Datenautobahn" (Altbundeskanzler Dr. Kohl) und "set-top-box" (Wirtschaftsminister Gloss).

[8Ja, ja: Solche Softwaresysteme sind heute fortwährend sich verändernde Konstrukte. Und Fragen wie "Java und oder CSS" und oder "AJAX oder D statt C++" sind Teil dieser Diskussion - so sehr man sie aus Anwendersicht ausklammern sollte.


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