Poem_120721

ZUM Samstag Letzte Bearbeitung: 31. Juli 2012 um 22 Uhr 20 Minuten

 

Von der Zukunft her.

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Von der Zukunft her:
Die Gegenwart denken.

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Nichtwissend, ob der nächste Tag kommt
Und es täglich darauf ankommen lassen,
dass der Tag von morgen
heute schon begonnen habe.

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Aus der Vergangenheit heraus:
Die Gegenwart schon erkannt zu haben glauben.

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Wohl meinend, alles schon im Griff zu haben
um dann doch den Griff der Geschichte zu spüren,
wie er sich um uns legt,
die Erinnerung als Betrügerin missbrauchend.

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Aus dem Jetzt heraus:
Da sein, wo das Ich ist.

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Angesichts des Luxus’ des Müssiggangs
alle Fünfe gerade mal sein zu lassen,
und glauben, entscheiden zu können,
wer man in Zukunft zu sein hat.

.......

Ein Jetzt ohne dem Gewesenen:
Das stiehlt dem Werdenden die Würde.