Köln: Cloud Atlas im Kinokongress

VON Dr. Wolf SiegertZUM Dienstag Letzte Bearbeitung: 8. Juni 2013 um 16 Uhr 30 Minuten

 

Auch in diesem Jahr hat die Filmstiftung NRW zu ihrem Kinokongress NRW 2012 in den Parksaal Rheinterrassen
am Rheinparkweg 1, 50679 Köln eingeladen.

Hier das am 2. November 2012 übermittelte Programm:

11.00 – 11.15 Uhr
Eröffnung
- Petra Müller, Geschäftsführerin der Film- und Medienstiftung NRW, Düsseldorf

11.15 – 13.00 Uhr
Wie geht Erfolg im Kino? Neues aus der Forschung
Vortrag
- Prof. Dr. Michel Clement, Universität Hamburg

Diskussion
- Stefan Arndt, Geschäftsführer X Filme Creative Pool, Berlin
- Bettina Brokemper, Geschäftsführende Gesellschafterin Heimatfilm, Köln
- Prof. Dr. Michel Clement, Universität Hamburg
- Benjamin Herrmann, Geschäftsführer Majestic Filmverleih, Berlin
- Paul Steinschulte, General Manager Universal Pictures International Germany,
Geschäftsführender Vorstand bei VdF – Verband der Filmverleiher, Frankfurt am Main

14.00 – 14.30 Uhr
Digitale Partnerschaft? Kinobetreiber und Filmverleiher auf neuen Wegen
- Dr. Christian Bräuer, Vorstand (Vorsitzender) AG KINO, Berlin
- Johannes Klingsporn, Geschäftsführer VdF – Verband der Filmverleiher, Berlin

14.30 – 16.00 Uhr
Der digitale Kinoalltag:
Technische Erneuerung und neue Programmierungsmöglichkeiten
Gespräch
- Thomas Behm, Kinoinhaber und Betreiber Cinema Filmtheater Münster
- Mustafa El Mesaoudi, Kinoinhaber und Betreiber Atlantis Mönchengladbach, Grevenbroicher Lichtspielhaus, Lichtblick Cinema Wuppertal
- Margarete Papenhoff, Kinoinhaberin und Betreiberin Rosslenbroich Film-Theater, Weltspiegel-Theater, Kinocenter Ratingen, Moonshine Movies Open Air Mettmann

Diskussion
- Mychael Berg, ehem. Sales Director 20th Century Fox D, Frankfurt am Main
- Björn Hoffmann, Leiter Verkauf und Marketing Pandora Filmverleih, Aschaffenburg

16.30 – 17.30 Uhr
Cloud Atlas – ein Gespräch mit Stefan Arndt und Tom Tykwer

- Stefan Arndt, Geschäftsführer X Filme Creative Pool, Berlin

- Tom Tykwer, Regisseur, Berlin

Was für ein Privileg: Stefan Arndt und Tom Tykwer zuzuhören in einem klug und klar moderierten öffentlichen Werkstatt-Gespräch. Es ist, als wenn man bei der Produktion selbst mit dabei gewesen wäre. Die beiden Protagonisten sind ebenso diskret wie offen, ebenso angriffslustig wie bereit, aufeinander einzugehen. Und wir im Publikum, die wir – sozusagen – vom Fach sind, wir verstehen auch das, was zwischen den Sätzen gesagt und in ihren Widersprüchen als Wahrheiten formuliert wird.

Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode. Und was für eine. Hier sitzen zwei echte Profis beieinander, reden miteinander, übereinander, mit hohem Respekt voreinander und sind doch immer bemüht, die Wahrheit über sich selbst zu sagen, ohne dem Anderen damit zu schaden.

Allein der „Streit“ darüber, wann Stefan erstmals das Buch zu lesen bekam bevor er mit einem Drehbuch von 140 Seiten konfrontiert wurde, und Stefans Bericht darüber, wie es Tom Tykwer gelingt, ihm dieses neue Projekt schmackhaft zu machen. ihm seicht und sanft und doch mit Nachdruck unterzuschieben…. nein, wir wollen uns hier nicht in Details verlieren. Aber allein diese Sequenz – wenn sie denn aufgezeichnet worden wäre – macht deutlich, was am Schluss des Gesprächs vom Produzenten nochmals in beeindruckender Klarheit auf den Punkt gebracht wird: Wie anders die Europäer im Vergleich zu den US-Amerikanern in der Branche miteinander umgehen – Stefan: über 80% der an der Produktion Beteiligten seien aus Deutschland gekommen – es sei wirklich erstaunlich zu sehen und zu erleben, wie seltsam schüchtern sich selbst die Leute in einem Konzern wie Time Warner den Kreativen gegenüber verhalten würden: „Da haben wir einen viel härteren Ton miteinander in Europa – auch mit den Kreativen!“

Das Gute an diesem Gespräch: Niemand rühmt sich – oder den Anderen – mit dem, was er vollbracht hat. Zu sehr stehen die beiden ebenso verwundert wie beglückt vor dem, was da in dieser intensiven Zusammenarbeit zwischen ihnen – und so vielen verschiedenen Partnern – letztendlich geschaffen worden ist: Wie zwei grosse Buben, die sich diebisch freuen, selbst das auf die Beine gestellt zu haben, was keiner der grossen US-Majors zu seinem eigenen Thema hätte machen können.

Ein neuer grosser Film in den USA, das sei zumeist ein Verschnitt aus einer Reihe von Erfolgsgeschichten, die sich bereits am Markt bewährt hätten. So eine neue Produktion müsse sich kalkulieren lassen wie das arithmetische Mittel aus den Anteilen anderer Gewerke wie „Hangover“, „StarWars“ und „Spiderman“, während sie selber an eine Arbeit gedacht hätten, die sich – wenn überhaupt – in ihren Anteilen eher an „Casablanca“ und „2001: Odyssee im Weltraum“ orientiert hätte. Der einzige Film, der jemals von Warner in diese Richtung bislang gelauncht worden sei, The Fountain, sei einer ihrer grössten kommerziellen Flops aller Zeiten gewesen…

Kurz: So etwas zu wagen, wie sie es sich bei diesem „unspielbaren“ Buch gewagt hätten, das habe sich allein keiner ihrer Gesprächspartner in den USA getraut. Keiner. Auch wenn sie sich alle durch die Bank weg als interessiert erwiesen hätten und auch als durchaus intelligent. Tom Twyker ist da in Bezug auf die Reaktionen noch weit brutaler in seinen Formulierungen, so deutlich, dass er hier nicht wörtlich zitiert wird, bis auf die Feststellung vielleicht, dass man sich zu Anfang wahrlich die Knie wundgescheuert habe, bis es dann schliesslich doch mit Time Warner und dem Studio zu einem durchaus guten Ergebnis gekommen sei. Wobei er auch im Positiven Ross und Reiter nennt, namentlich Jeff Robinov von Warner Bros.

Stephan Arndt seinerseits hat sich mit dieser Arbeit einen Traum erfüllt, endlich einmal eine so grosse und zugleich so komplexe Geschichte erzählen zu können. Etwas zu schaffen, wovon er geträumt habe, seitdem er Le Mépris von Godard “ oder Once Upon a Time in America [von Sergio Leone] zum ersten Mal im Kino habe erleben können – „da geht man am Ende raus und stellt sich gleich draussen an der Kasse an, um den Film nochmals sehen zu können“. Wohlwissend, dass so ein Film immer unfassbar teuer sei im Verhältnis zu unserem Privatleben, und dass dennoch immer zu wenig da sei von dem, was man an Geld gebraucht hätte, und dass es dann dennoch gelänge, dieses Wunder zu schaffen, trotz dieses Mangels etwas hinzu zu bekommen. Was wir können, so Arndt, „das ist, aus verschiedenen Quellen Geld zu sammeln. Wir haben für dieses Projekt 35 Finanzierungspartner zusammengebracht." Die Struktur und die gegenseitigen Abhängigkeiten all der engagierten Partner, das habe ausgesehen wie die Karte der Tube, der U-Bahn von London. Und all das Pokern mit einer dennoch möglichen und realistischen Chance auf ein erfolgreiches Rückspiel. Stefan: „Der weitere Vorteil von Geld ist der irrsinnige Druck, den man hat.“

Dieser Satz ist wahrlich nicht nur so dahin gesagt. Wir werden in dem Gespräch Zeuge von Momenten, in denen schon voll integrierte Finanzierungspartner „aus fernen Ländern“ urplötzlich in der Nacht anrufen um mitzuteilen, dass sie die Lust an dem Projekt verloren hätten.

Und wie an dem letztendlich ausgekungelten Budget-Plan von 126 Millionen eigentlich schon 50 Millionen gefehlt hätten – bevor dann unmittelbar vor Drehbeginn plötzlich dieser Betrag nochmals um weitere 25 Mio gekürzt wurde.

Allein, wenn der Dreh einmal begonnen habe, gäbe es kein Zurück mehr. Selbst dann nicht – wie bei diesem Film geschehen –, wenn sich die Hauptdarstellerin nach den ersten drei Tagen das Bein bricht. Und das nicht etwa bei einer der Wahnsinnsverfolgungsszenen, bei der sie mit hohen Stöckelschuhen durch die Szenerie zu eilen habe, sondern zuhause, bei sich und ihrer Tochter im Garten, als sie sich nach einem Stein gebückt habe.

Stefan, in seiner schon fast schamlosen wie professionell hochanständigen Offenheit erzählt, wie es ihm in diesem Moment ergangen sei, wie ihm alles Blut in die Beine gefahren sei. Wie er sich daran hat aufrichten können, dass er rechtzeitig die Gelder für die Completion Bond–Versicherung überwiesen habe und doch zugleich wenige Sekunden später mental mit dem Umstand konfrontiert wurde, möglicherweise diesen so lange vorbereiteten Film nun doch nicht machen zu können.

Und dann fällt ihm Tom Tykwer ins Wort und berichtet von den Tricks und Kniffen, die angewandt wurden, um selbst mit der so verletzten Halle Berry weiter arbeiten – und sogar drehen - zu können. Und es wird spannend wie selten sein, wenn es vielleicht irgendwann mal ein „Making Off“-Video zu sehen geben wird, in dem all diese Geheimnisse ein Stück weit entlarvt werden können.

Viel spannender aber noch wäre es, an einem solchen Film zu erfahren – und zu erleben –, wie es gelingen konnte, dieses komplexe Konstrukt zu einer Einheit zusammenschmelzen zu lassen, ohne dass die zunächst auf 120 Tage angesetzte Drehzeit in Anspruch genommen werden musste: Gedreht worden sei schliesslich vom 18. September bis zum 23. Dezember. Und das habe gereicht, und das habe auch so geklappt wie geplant.

Aus all diesen Schilderungen, so flappsig und chaotisch sie klingen mögen, erwächst im Verlauf immer mehr der Eindruck, wie es gelingen konnte, dass ein so komplexes Konstrukt selbst im Verlauf der gesamten Entwicklung nicht aus dem Ruder gerät: mit monatelanger präziser Vorarbeit, mit dem Arbeiten in zwei parallel produzierenden Units, in denen jeweils die kreativen Familien so gefüttert werden konnten, wie diese es gewohnt seien, und ein absolutes gegenseitiges Vertrauen im Regieteam Tom Tykwer, Andy Wachowski and Lana, dessen Ambition es von Anfang an war, „einen geschlossenen Film“ zu machen. Und das sei kein Hirngespinst gewesen von drei Regisseuren, die über allem stehen, sondern das sei ein organischer Freundschaftsvorgang gewesen, der mehr mit Liebe zu tun habe als mit Arbeit. Und mit der Liebe an der Arbeit.

Tom: Das sei bisher der glücklichste Dreh in seiner Karriere gewesen. Schon während der Arbeit habe sich irgendwann so ein Gefühl eingestellt, dass das Ganze klappen könne. Und das habe sich auch alsbald auf das ganze Team übertragen.

Und, so fragt der Moderator, hätten Sie scheitern können? Stefan Arndt: „Ja. Jeden Tag.“ So „irrsinnig nett“ sei es dann unmittelbar vor Drehbeginn nicht mehr gewesen. An Schlaf habe keiner mehr denken können. Aber das sei nicht das Ende vom Lied. Selbst heute, kurz vor dem Kinostart in Deutschland sei klar, dass es trotz allem Bemühen und Verhandeln nicht gelungen sei, einen weltweit identischen Starttermin festlegen zu können – kein Wunder bei mehr als 70 beteiligten Ländern – und man sich für den Premierenstart am 8. September auf dem Filmfestival in Toronto entschieden habe.

Und warum Toronto, fragt der Moderator, warum nicht Venedig?
Nun gut. Da es bei dieser Veranstaltung offensichtlich wirklich versäumt worden ist, diesen Dialog aufzuzeichnen und auf die eine oder andere Weise zu verwerten, und nachdem wohl auch niemand in dieser Zeit aus dem Parksaal an den Rheinterrassen hinausgetwittert hat, schweigt an diesem Punkt des Schreibers Höflichkeit und nimmt lieber Bezug auf die lobenden Erwähnungen, die das Festival in Toronto betreffen. Dort sei man, so Tykwer, „technisch einfach mal vorneweg“, Online würde funktionieren und man habe dabei einfach den Eindruck, dass man sich dort „wie heute fühlen“ könne. Und das Ganze in der Gegenwart eines Publikums, dass viel durchwachsener besetzt sei als in Venedig und von daher auch für die Gäste das Risiko in sich berge, viel schonungsloser sein zu können. Aber das habe auch Vorteile: in einem Kino wie in Toronto, „da kannst Du schon den Braten riechen“, wenn Du da drinnen sitzt.

Bevor wir zum schwierigsten, aber vielleicht auch wichtigsten Teil dieses Berichtes kommen, sei noch ein besonderes Licht auf jenes Handwerk geworfen, das man nicht sehen, sondern nur hören kann. Die Musik. Ein Thema, dass natürlich aus dem Munde von Tykwer von ganz besonderer Bedeutung ist: „Ich rede gerne über die Musik“.

Er verwehrt sich einmal mehr dagegen, dass die Musik erst „nach dem Film komme“, erst im Schneideraum ausgebrütet werde oder dadurch entstünde, dass einmal mehr nach Versatzstücken und Plagiaten à la „American Beauty“ gesucht werde. Tykwer: Das sei so genial gewesen, das würde selbst ein Thomas Newman nicht nochmal hinbekommen. Die Zusammenarbeit mit dem Komponisten, die habe schon zu beginnen, bevor überhaupt der Dreh begonnen habe – selbst wenn das „die eine oder andere Mark mehr“ kosten sollte.

Und im Wolken-Atlas - pardon, der Titel sei ja auf Englisch aufzusagen – also im „Cloud-Atlas“ habe die Musik einen zentralen Stellenwert. Würde doch im Film selbst komponiert werden. Und die Musik dieser Komposition würde an der Zeitreise durch die Jahrhunderte beteiligt sein: bis hin zu einer Iron-Butterfly-Version der 70er Jahre, der Fahrstuhlmusik von heute und dem Requiem, das sich in der Zukunftsversion des Filmes entfalten und damit wieder auf jene Zeit zurückweisen würde, in der diese Komposition entstanden sei.
An diesem Beispiel aus der Produktion kann ein sehr viel allgemeineres Element abgeleitet werden: das gegenseitige permanente miteinander eingeloggt zu sein.

Einerseits habe man noch einen klassischen Film, aber zugleich schon einen „Schwellenfilm“ realisiert, der nicht nur digital gedreht worden sei, sondern in dem eine Reihe von Faktoren der digitalen Welt schon voll in die Produktionsweise integriert worden sei: Bis dahin, dass am Set über eine Skype-Verbindung der anderen Unit fortwährend Bewegtbilder zugespielt worden seien, um die einzelnen Sequenzen auf ihre Anschlüsse hin zu prüfen und die Produktion auch in der Ausführung bis ins Detail zu koordinieren.

Und das ist das A & O, das für die klassische Arbeit steht: die ausserordentlich langwierige, umfangreiche und präzise Vorbereitung. Ohne dass das hier im Detail ausgeführt wurde, machen die wenigen Hinweise klar, dass aus der Sicht der Regie diese minutiöse Vorarbeit nur einem einzigen Ziel gilt: dem Schauspieler den Raum – und den Freiraum – anbieten zu können, in dem er sich mit den Vorschlägen der Regie – und sich selbst – auseinandersetzen kann. Eben das könne im Moment und am Set helfen, auch auf Einfälle und Angebote reagieren zu können, die so zunächst nicht vorhersehbar gewesen sind, nun aber das Besondere einer solchen Arbeit ausmachen würden. Ein solches Vorgehen würde helfen, den Verpflichtungen des klassischen Erzählens nachkommen und mit einer traumhaften Leichtigkeit arbeiten zu können - und doch dem Medium verpflichtet zu bleiben.

Auf der anderen Seite aber würden diese besonderen Freiheiten der digitalen Produktionsdisziplin auch dazu führen, dass sich ein Film wie der ihre nicht allzu schnell totlaufen würde, so wie die letzte Edition eines Spiderman. Und die Zukunft erst werde zeigen, dass sie damit Recht behalten würden. Dass diese neue Komplexität des Erzählens durch Zeit-Räume hinweg es dem Kino ermöglichen würde, Geschichte und Geschichten neu zu entdecken – und zu zeigen.
Das Kino des Internet-Zeitalters werde nicht mehr nur in der linearen Welt seiner Geschichten verharren dürfen. Und es könne nur noch dann erfahren werden, wenn ein Teil des intellektuellen Ballastes beim Versuch, die Geschichte verstehen zu wollen, abgeworfen werden könne.

Ja, man habe das im Praxistest selber wissen und verstehen wollen und den Film zwei unterschiedlichen Gruppen gezeigt: der einen, die vor allem Freunde von sogenannten Arthouse-Filmen seien, und solchen, die sich sonst im Kino vor allem Mainstream-Produktionen ansehen würden. Und das – vielleicht unerwartete – Ergebnis: die „Arthouse-Leute“ seien schon während der Projektion des Filmes weit weniger gut drauf gewesen als die „Mainstreamer“. Bei den einen war die Stimmung im Kino mit hohen Spannungen verknüpft, bei den anderen dagegen „ging die Party ab". Die einen hätten den Film eher kritisch geschaut, die anderem ihm einfach nur vertraut.

Die, die sich dem Film hingegeben und „nur entspannt geguckt“ hätten, hätten davon wesentlich mehr gehabt – und vielleicht auch verstanden.

Verstanden?

Eigentlich, so Tom Tykwer abschliessend, würde der Film nur nachvollziehen, was der Roman selber anbiete: eine Geschichte, die sich erst im Nachhinein im Kopfe des Lesers zusammensetzen lässt. Nur, dass beim Lesen dafür Tage, Wochen, Monate bis zum Ende der Lektüre ins Land gehen würden, beim Betrachten des Films aber nicht einmal zwei Stunden…

Wir, die Glücklichen im Publikum, die diesem Dialog haben beiwohnen dürfen, haben in noch kürzerer Zeit erfahren, was das Grosse und Ganze der neuen digitalen Welt bedeutet. Die Wiederentdeckung der Sinnlichkeit in einem Zeit-Raum, der jenseits der Projektion liegt – und des Kinos selbst.


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