CES: (K)INRI

VON Dr. Wolf SiegertZUM Samstag Letzte Bearbeitung: 20. Januar 2013 um 16 Uhr 14 Minuten

 

Am letzten Tag des CES-Aufenthalts wird die verbleibende Zeit bis zum Rückflug für einen schnellen Gang durch die Hallen genutzt [1].

Der Wagen wird auf dem Parkplatz des ehemaligen Las Vegas Hilton, jetzt Las Vegas Hotel (LVH) abgestellt und dann der Gang durch das Casino genutzt, um in die Ausstellungshallen zu gelangen.

Auf dem Weg dahin führt der Weg an einer Reihe von Ständen vorbei, in denen in vielen Fällen Produkte aus der VR-China ausgestellt wurden.

Wer sich einen Moment Zeit nahm zu schauen und zu reden fand dabei eine ganze Reihe von Produkten und Accessoires die vor allem auf den Sektor der mobilen Geräte ausgerichtet war und die weit über das Follow-Me-Produkt für die grossen Brands und Handelsmarken hinausgehen. [2]

Da gab es Behälter für die Ohrhörer, die endlich mal praktische, hübsch und aus guter Qualität waren, da gab es kleine aber praktikable Keyboards, die sich selbstmagnetisierend an der Unterseite der iPhones festmachen und kabellos anschliessen lassen. Und es gab eine Reihe von elektrischen Supportgerätschaften, die die praktischen Probleme das alltäglichen Umgangs mit diesen Geräten zu lösen versuchen, mobile Ladestationen zum Beispiel. [3]

Interessant, dass das Brand bei der Internet-Suche nicht aufgefunden wurde. Stattdessen wurde dann, welch ein Zufall (?), dann die Abkürzung INRI (sic!) als Ersatz-Lektüre angeboten. [4]

Anmerkungen

[1Mit einem besonderen "Thanks" an einen jener Fahrer eines Golfcards, der auf dem Innengelände für die Besucher und Aussteller zwischen den Hallen hin- und herfuhr, dem eiligen Nutzer sein Wunschziel von den Augen abzulesen vermochte und bereit war, für einen Moment von seiner Standardroute und -routine abzuweichen :-)

[2In einer Reihe von Gesprächen, die über die üblichen Fragen nach den Geräteeigenschaften und möglichen Distributionskanälen hinausgingen war deutlich zu spüren, dass die auf den Ständen Anwesenden ihre Präsenz dort vor Ort in den USA in keinerlei Weise als ihrem Status angemessen erlebten.

[3So wurde an einem der Stände ein sogenannter Smart Charger aus dem Hause Jin Rui Engergyunter dem KINRI ® Brand ausgehändigt mit der Bitte, diesen im praktischen Betrieb zu erproben und darüber zu schreiben.

Die technischen Daten des kleinen Speicherwunders: Smart Charger JRC-5186-01:

— Input: AC 100V 240V 50/60Hz ;
— Output: 5VDC 2.1A Max. Internal battery charging: 5VDC 1A Max.
— Protections: SCP Long term/ Auto recovery; OCP: 110% 150% rated output
— Hi-pot Test: input to output 3KV/60s@10mA
— Operation temperature: 0 40°C,
— Safety standard: EN60950, UL60950
— EMC standard: EN55022 class B,EN61000-3-2,3, EN61000-4-2,3,4,5,6,8,11
— Certificates: UL; Rohs compliance
— Dimensions: 80×52×22(mm)
— Application: iPhone, iPad, other brand smart phones and tablets

Das kleine Ding ist in der Tat spielend einfach zu nutzen: An der Steckdose aufladen, einstecken und bei Bedarf mit dem mobilen Endgerät über ein USB-Kabel verbinden, den einzigen an dem Gerät befindlichen Knopf drücken und dadurch einen Ladeprozess in Gang setzen.
Das Gerät hat zwei Ausgänge. An dem einen steht "iPHONE" an dem anderen "SAMSUNG". Da das iPHONE leider ohne eigenes Verschulden abhanden gekommen ist (hier schweigt sich des Autors Höflichkeit über weitere Einzelheiten lieber aus), wurde der zweite Ausgang für das Aufladen eines HTC Google Nexus One und eines Samsung Galaxy P 1000 Tab erfolgreich zum Einsatz gebracht.
Dass damit die Leistungsdauer des Samsung Tablets verlängert werden kann, ist sicherlich ein gutes Argument für den Einsatz eines solchen Gadgets. Und das gilt für all jene Geräte, bei denen sich der Akku nicht (mehr) so einfach mir nichts Dir nichts aus dem Gehäuse herausnehmen lässt.
Ganz anders als bei vielen mobilen Telefonen, wie dem zuvor genannten, für das man einfach auch eine zweite geladene Batterie dabei haben könnte und dann bei Bedarf gegen die Aufgebrauchte tauscht.

[4Das wäre doch eine echte "Killer-App": Das Mobiltelefon, mit dem man in der Lage wäre, auch mit Gott zu reden... WS.


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