New York Street-Views

VON Dr. Wolf SiegertZUM Montag Letzte Bearbeitung: 9. Juli 2013 um 17 Uhr 54 Minuten

 

Bilder aus New York: Wie dieses hier von einer Glühbirne aus dem Jahr 1889, die in einem Foto-Studio mit angeschlossenen Screeningroom gesichtet und auch heute noch mit 110 Volt aus der Steckdose zum Leuchten gebracht wurde.

Oder diese Illumination des Empire State Buildings aus Anlass des Heritage of Pride - Wochenendes. [1] [2]

Hier ein "Wolf"-Strassenfoto, West 21st Street

entstanden auf dem Weg zum Trader Joe’s in Chelsea

für die, die es sich leisten können, sich nicht an der Strassenecke zu verpflegen.

Strassen-Szene: "Work-Live-Balance" :-)

Strassen-Szene: Car-Bumper "out-of-balace"

Strassen-Szene: "Horse Hitch" for equestrians-parking

Strassen-Szene: The price for car-parking

Und diese GoogleStreet-View zeigt, wie sich der Konzern dieses ehemaligen Government-Bulidings bemächtigt hat.


Diese wenigen hier vorgestellten Fotos wurden mit den unterschiedlichsten Optiken aufgenommen: von der des htc-CellPhones- bis der einer superteuren Fullsize-CMOS-Sensor-Chip-Canon-Kamera.

Und bei der Bearbeitung der Bilder ist bei einigen Transfers der Greyscale-Modus aktiviert worden. Und das Ergebnis dieses "Irrtums" wurde hier in diese Darstellungen beibehalten.


Aber auch am Ende einer noch so langen Bilderstrecke bleiben immer auch Eindrücke haften, die sich so nicht in Bildern fassen lassen.

- Jene kleine Szene im Starbucks in Chelsea, wo nach dem Absolvieren der Schlange im gesamten Raum nur noch zwei einzelne Stühle zusammengeklaubt werden konnten. Und wir diese dann einander gegenüberstehend mitten in den Eingang gestellt hatten.
Am Nachbartisch, von dem wir einen dieser beiden Stühle abgezogen hatten, sassen sich eine alte Frau und ein alter Mann gegenüber - und es schien so, dass sie sich erst an diesem Tisch kennengelernt hatten und beiden daran gelegen war, diesen Moment der Begegnung noch ein wenig länger auskosten zu können.
Als die alte Frau gewahr wurde, wie wir uns ganz ohne Tisch eine eigene Sitzposition in diesem kleinen Laden eingerichtet hatten, sagte sie lachend, an ihren Gegenüber gerichtet und mit einem Seitenblick auf uns beide: "Das kann doch einen alten NewYorker nicht erschüttern..."

- Jene Szene, eine Strassenecke weiter: Am Nachbartisch sitzen zwei Damen und plaudern laut über das vermaledeite NewYorker Wetter, das sich mit lautem Regengeprassel an der Scheibe des Restaurant bemerkbar macht.
Und so kommen wir ins Gespräch: eine der beiden Damen sagt für 15:08 Uhr das Ende des Regenschauers an, während am eigenen Tisch die Karte des Wetter-Radars auf dem iPad konsultiert wird.
Wir kommen ins Gespräch. Die Damen stellen sich als Freundinnen vor, die einst beide mit dem gleichen Mann verheiratet waren.
Alsbald kommen wir vom Hütchen aufs Stöckchen und das eigene Leben wird in kurzen Episoden zum Leuchten gebracht.
Der ebenso lebhafte wie offene Dialog endet, kurz nach Drei: der Regen hatte tatsächlich aufgehört. Und so wird es Zeit, das kleine Restaurant endlich zu verlassen.

Hinaus in die feuchte schwüle Hitze, in den nicht abbrechenden Strom von Menschen, die auf der Strasse sind.

- Ein Mann - von dem kein Foto gemacht wurde - trat so besonders in Erscheinung: Ein Muslim mittleren Alters, der über den Schultern und über dem Kopf ein riesiges Plakat trug, auf dem die Speisen einer Schnellrestaurantkette angepriesen wurden... viele darunter mit Schweinefleisch.

Anmerkungen

[1Eine Nahaufnahme von diesem Blick findet sich auf DIESER Facebook-Seite.

[2Als dieser Link dem Empfangsportier im Hotel in Washington gezeigt wurde, flippt dieser vor Freude fast aus: Ja, es sei aus Anlass dieses Events extra nach New York gefahren. Auch er habe ein Foto von dieser Illumination gemacht - und er zeigt es auf seinem iPhone. Und es sei eine wunderbare Zeit gewesen, die er dort mit seinen Freunden vebracht habe.


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