LOEWE lädt nach Berlin ein

VON Dr. Wolf SiegertZUM Mittwoch Letzte Bearbeitung: 1. August 2013 um 15 Uhr 21 Minuten

 

Es mag dahingestellt sein, wie weit den MitarbeiterInnen und Aktionären in diesem Jahr zum Feiern zu Mute sein wird. Eine Geburtstagstorte wurde jedenfalls am heutigen Tag in Berlin nicht aufgetischt.

Auf jeden Fall hat die LOEWE AG ihre Anteilseigner nicht, wie zunächst geplant, nach München zur Hauptversammlung eingeladen, sondern in jene Stadt, in der die Firma ihren Ursprung genommen hat.


Seit dem Nachmittag des 16. Juni 2013 war die Firma LOEWE Anlass für eine Berichterstattung in der tagesschau im ARD-Fernsehen "Das Erste" [1]:

In den Tagesthemen war dann das noch am Nachmittag gezeigte Röhren-TV-LOEWE-Modell durch eines aus der aktuellen Serie ausgetauscht werden [In dem Beitrag: Loewe findet Partner in China dagegen ist immer noch ein Röhrenfernseher zu sehen.]].

Und auch im Radio: So wie am Ende des BR-Berichtes von Stanislaus Kossakowski vom 16. Juli 2013 zu hören war, lädt die Firma LOEWE für heute, 11 Uhr, zur Hauptversammlung nach Berlin ein. [2]


Die Rückkehr nach Berlin - und damit an den Ort des Ursprungs der Firma - wird als eine besondere Geste der Rückbesinnung auf die Tradition des Hauses positiv herausgestellt.

Hier ein Bild vom Werksgelände in Berlin-Steglitz am Wiesenweg, gefertigt in der Mitte der zwanziger Jahre.


Freude kommt auf, als zu Beginn der Hauptversammlung verkündet werden kann, dass der Aktienkurs gerade um über 30% in die Höhe geschnellt sei.

Der Grund ist die Verkündung der Unterzeichnung einer strategischen Partnerschaft mit einem CE-Riesen aus der VR-China,

der vielen der Anwesenden bis dahin nicht einmal vom Namen her bekannt war. [3]

Daher wird im Interview mit Marc Neupert vom BR eingangs erst einmal erläutert, um wen es sich dabei eigentlich handelt. [4]

Auch die regionale Berichterstattung des BR geht schnell und ausführlich auf dieses Thema ein.

Wer sich aber aus qualifizierter und qualifizierender Quelle kundig machen will, dem sei ein Blick nach Köln auf das ab dem 1. August diesen Jahres eröffnete German-Chinese Bureau of Economic Research, GCBER, empfohlen.
Siehe dazu auch die Folgeseite: "Ab heute NEU: the GCBER".


Hier einige Pressestimmen vom Verlauf des Nachmittags, die - nicht zuletzt in ihrer Widersprüchlichkeit - Auskunft über die aktuelle Lage geben:

 [5]