DOT.Berlin

VON Dr. Wolf SiegertZUM Freitag Letzte Bearbeitung: 14. Februar 2014 um 21 Uhr 24 Minuten

 

".berlin" verspricht gute Geschäfte ... so titelt der rbb auf seiner aktuellen Webseite ihren Text, in dem sie darüber berichtet, dass Berlin ab heute, dem 14. Februar 2014 als weltweit erste Hauptstadt Adressen mit der Top-Level-Domain ".berlin" vergeben kann.

Dabei ist zu lesen:

Zwar werden die Adressen offiziell nach dem "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst"-Verfahren zu einem Festpreis zwischen 30 und 60 Euro vergeben. Auch können sich große Unternehmen mit eingetragenen Markennamen ihre Markenrechte vorab durch das "Trademark Clearinghouse" sichern, und so verhindern, dass eine Privatperson sich zum Beispiel die Domain www.cocacola.berlin sichert und hinterher hohe Summen dafür fordert.

Doch der Senat und die über 70 Gesellschafter der dotBerlin GmbH haben sich ein lukratives Hintertürchen offen gelassen. Denn sie haben ein Vorgriffsrecht auf nicht markenrechtlich geschützte Adressen. Allein der Berliner Senat hat nach Recherchen des Tagesspiegel reichlich davon Gebrauch gemacht: Er soll sich mehrere 10.000 Adressen gesichert haben, darunter Namen von Straßen und öffentlichen Einrichtungen.  [1]

Wenn man sich das Ganze auf der Website www.dotberlin.de einmal genauer ansieht wird klar, dass ab heute zunächst einmal die Inhaber einer Marke sich in einem sogenannten " Trademark-Clearinghouse" eintragen lassen können.

Um das aber durchführen zu können, wird alsbald klar, dass man sich hierzu fachkundiger Hilfe suchen muss.

Auch der Hinweis auf mögliche Partner, bei denen ein Eintrag vorgenommen werden kann, wird bei dem Versuch seiner Umsetzung zunächst durch diese Meldung beeinträchtigt:

Anmerkungen

[1Der in diesem Text aufzuspürende Schreibfehler ist original und wird daher hier auch so übernommen - und als Screenshot belegt: