e-Fussball @ Messe-Berlin: "Halbzeit"

VON Dr. Wolf SiegertZUM Mittwoch Letzte Bearbeitung: 2. Februar 2005 um 13 Uhr 14 Minuten

 

Parallel zur "e/home" fand von 10 bis 16 Uhr die während der IFA 2003 erfolgreich aufgenommene Veranstaltungsreihe "e-Fussball" zur WM 2006 ihre Fortsetzung. Das Panel war durchweg gut besetzt und die Vorträge, vor allem die vom Vormittag, gaben einen sehr ausführlichen Überblick zum aktuellen Stand der Vorbereitungen.
Es wird sich sicherlich lohnen, die dort vorgestellten Beiträge später nochmals auf einer Doku-DVD bei der Messe Berlin abzurufen. Hier wurde bereits mit der Dokumentation der Begegnung des Vorjahres ein gutes Zeichen gesetzt. Da es auf der Website der Messe Berlin zu dieser Veranstaltung im Nachherein weder einen Eintrag noch einen Link mehr gibt, nicht einmal eine Pressmitteilung [1] wäre eine solche Dokumentation umso wichtiger, damit diese Veranstaltung als eines jener Berliner Kleinode nicht zu sehr im Verborgenen glänzt: Schliesslich hat sich kein geringerer als die Messe Berlin als erster dieses Themas angenommen. Dieser Bonus ist erstklassig und eine gute Grundlage dafür, damit auch Kasse zu machen.
Auch wenn die Veranstaltung "e-Fussball" immer noch als ein "Geheimtip" gilt, so wurde sie für die, die gekommen waren, zu einer sehr exklusiven Veranstaltung. Und für die VIPs mit einem Besuch des Funkturmrestaurants inklusive.

Im Saal: "Berlin 2" in der Halle 7, so hiess es, biete die Messe Berlin GmbH den Experten rund um den Ball eine neutrale Kommunikationsplattform, sich über brandaktuelle Themen zur WM 2006 auszutauschen und ihre Vorbereitungen zur WM 2006 zu präsentieren.
Diese beiden Ziele wurden sicherlich erfüllt. Der Anspruch, dass die Vermarktung von Fussball über die elektronische Medien im Vordergund stehen würde, wurde vor allem am Nachmittag erfüllt.

Am Vormittag waren anwesend:

- Dr. Christian Göke, Geschäftsführer der Messe Berlin GmbH, als Eröffnungsredner
- Klaus Böger, Senator für Bildung, Jugend und Sport, der mit sichtlichem Engagement nicht nur auf die Stärken, sondern auch auf die Schwächen Berlins hinwies, die es offensiv anzugehen gilt [2]
- Wolfgang Niersbach, Vizepräsident der FIFA Fussball-WM 2006, der auch für den kurzfristig verhinderten Kollegen Gregor Lentze, FIFA Marketing & TV Deutschland GmbH, sprach und der einen transparenten und ausführlichen Einblick in die Vorbereitung zum Mega-Event WM 2006 in Deutschland bot: gut gewürzt mit einem dezenten Einblick in einige der Lektionen, die er dabei selber hat lernen müssen
- Hans Joachim Kamp, Geschäftsführer und Leiter des Unternehmensbereiches Consumer Electronics der Philips GmbH, der ausführlich über die neuen Möglichkeiten informierte, die die Industrie für 2006 bereithält: von interaktiven MHP-Anwendungen [3] bis zur HDTV-Ausstrahlung
- Wolfgang Elsässer, Geschäftsführer der Astra Marketing GmbH, ging ebenfalls auf dieses Thema ein, zumal die Gesellschaft an diesem Tag mit ihrem neuen HDTV-Kanal Premiere feiern konnte
- Martin Kempkes schliesslich gab einen Ausblick auf die Aktivitäten der Karstadt-Quelle AG und die Eröffnung des ersten WM 2006-Shops in Berlin am 16. September 2004 [4].

Bereits dieser vormittägliche Reigen bot eine der besten Möglichkeiten, sich komprimiert und kompetent über die Vermarktungschancen sogenannter "konvergierender Medien" anhand der populärsten Sportart der Welt zu informieren.

Anmerkungen

[1oder haben wir da was übersehen?

[2Was auf dem Hoffest des Regierenden Bürgermeisters am 7. September allfällig unter Beweis gestellt wurde!

[3Einen leichten Zugang zu einem übersichtlichen "Glossar" zu all diesen Abkürzungen bietet die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik www.gfu.de , in deren Namen H.J. Kamp ebenfalls auftritt und die im Zusammenhang mit der Fussballeuropameisterschaft in Portugal unter anderem schreibt:
Interaktive Infos nonstop gab es dann, als die besten Kicker aus allen Teilen Europas vom 12. Juni bis zum 4. Juli um den Sieg auf dem grünen Rasen kämpften: In „ZDFinteraktiv EURO 2004“ strahlten die Mainzer Medien-Macher parallel zu ihren digitalen Live-Übertragungen ein umfassendes Angebot an Hintergrund-Informationen aus: Wer spielt auf welcher Position? Welche Begegnung läuft in welchem Stadion? Wer hat wieviele Tore geschossen? Wer bekam die rote Karte? All dies konnten die Zuschauer mit ein paar Klicks auf der Fernbedienung abrufen. Auch die ARD setzte auf Fernseh-Angebote zum Mitmachen: Während sich die Sport-Promis in der Sendung „Ballkontakte“ zum Talk trafen, konnten die Zuschauer beim „Euro-Barometer“ abstimmen oder beim „Euro-Quiz“ ihr Wissen testen.

[4Unter diesem Datum gibt es einen eigenständigen Eintrag zu finden: Fuss-Ball-Welt-Spiele-Verkäufer


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