Die re:publica findet HEUTE statt

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 8. Mai 2020 um 12 Uhr 53 Minuten

 

So die Ansage:

ALEX Berlin, crossmediale Community-Plattform und Ausbildungssender, übertragt am 7. Mai 2020 das komplette #MCBRemote-Programm als Medienpartner live im TV und Onlinestream.. Die Beiträge werden anschließend in der ALEX-Mediathek veröffentlicht.

Das ist eine wahrlich interessante Ansage: denn so treffen Old-School-Media und die Blogger-Szene von einst auf einer neuen Plattform wieder zusammen. Das ganze auf der MCB20, der MediaConventionBerlin2020 [1]. Aus der TV-Szene sollen mit dabei sein:
- Duygu Gezen, Content-Strategien und Formatentwicklerin bei FUNK
- Jörg Graf, Geschäftsführer von RTL Television GmbH
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Allein, gefunden wurden diese Menschen und Themen auf einem dieser vier Programmkanäle von re-publica.tv (zunächst oder gar)nicht. Hinter dem Reiter: "ALEX Eventstream" ist nur zu lesen:

Neben dem Livestream zum linearen TV überträgt ALEX Berlin zusätzlich verschiedenste Produktionen und Veranstaltungen in Berlin im Eventstream.

Gefunden aber wurden diese Angebote [2]:
- ASAP 1 [3]

- ASAP 2 [4]

- re:work [5]

Die nachfolgend vorgestellte und zum Teil aus anmoderierte oder auskommentierte Ansammlung von Beiträgen und Sendungen ist also nicht unbedingt jene, die sich bei der vorbereitenden Sichtung der Angebote herauskristallisiert hat, sondern die sich in einer Mischung zwischen Absicht und Zufall letztendlich ergeben hat.

11:45 ASAP1
Die begrüssenden Ansagen nach der Anmod von Geraldine durch Andreas Gebhard von Jeannine Koch, Alexandra Koch und Markus Beckedahl:

Nachdem es gelang, diese Ansagen über den Live-Stream von ALEX-Berlin zu capturn, war es aber auch schon wieder aus mit dem Online-Zugang.
Und so bleibt Zeit, nicht nur den sicher allfälligen Kommentar zu wiederholen, dass sich die Online-Welt über den Thing-Platz der "Station" wieder in die TV-Welt zurückziehem musste. Mehr noch, es wird nach diesen Erfahrungen auch dieses Tages noch einmal mehr notwendig sein, die jeweiligen Vorzüge, Möglichkeiten und Grenzen von Broadcast- und Streamcast-Medien miteinander in Bezug zu setzen.

13:00 Media Convention Berlin
Keep it real but keep it Digital - Online First auf dem Vormarsch
Henning Tewes (TVNOW). Alexandar Vassilev (join), Nadine Bilke (zdf neo), Louis Klamroth


— Die aktuellen Herausforderungen kommen den eigenen Programm-Angebots-Möglichkeiten eher entgegen
— Streamen bedeutet zwar ein jüngeres Publikum aber dennoch ein genauso breites Mainstream-Themenspektrum
— Es gibr Raum für einen "multiple subscription market"
— "European Alliance"?! Es wird viele neue europäische Koproduktionen geben. "Im Development sind wird schon recht weit", aber man wird die Diskusison weiter führen müssen
— Grosse Marken, aussergewöhnliche Inhalte, grosse Erzählungen über viele verschiedene Outlets.

13:30 #MCBRemote - Meet the Team: Drinnen - Im Internet sind alle gleich.

Kein menschliches Wesen musste für diese Serie sein Haus verlassen." - Die bildundtonfabrik inszeniert remote und in Rekordzeit, was für viele von uns, auch für Cast & Crew, derzeit Lebensrealität ist. Abstand draußen, Home sweet Homeoffice drinnen.

Diese nachfolgende "Sendung" berichtet vom "Making-OF" der Serien "Drinnen".
Summa Summarum: Es ist wahnsinnig kitschig, aber letzten Endes hat einfach die beste Idee gewonnen. Das teambezogene Arbeiten, selbst zwischen zwei Firmen, war d i e Voraussetzung für einen Erfolg. Wir haben Lust auf mehr ... und die Zuschauer offensichtlich auch.
Wer bislang nicht in eine dieser Produktionen geschaut hat, sollte sich - zumindest - mal den Trailer ansehen:

© all rights reserved

14:00 Uhr
Die Seite https://re-publica.tv/ ist nach wie vor online nicht erreichbar. Der Firefox-Browser schreibt einfach nur:

Hmm. We’re having trouble finding that site.

gleiches gilt für die Seite: https://20.re-publica.com/de/news/we-proudly-present-re-publicatv. Und beim Aufrufen der Seite https://re-publica.com/de heisst es an gleicher Stelle:

The connection has timed out
The server at re-publica.com is taking too long to respond.
The site could be temporarily unavailable or too busy. Try again in a few moments.
If you are unable to load any pages, check your computer’s network connection.
If your computer or network is protected by a firewall or proxy, make sure that Firefox is permitted to access the Web.

Weiter zu sehen und zu hören ist dieser Beitrag:

14:00 #MCBRemote - From zero to hero? Lokaljournalistische Vielfalt im Umbruch?
Sebastian Turner (Tagesspiegel) Ingo Senftleben (CDU), Kristian Kuno (MABB), Juliane Adam (Radio Potsdam), Vera Linß

Lokale Medien, lokaler Journalismus und Medienvielfalt werden vom Medienstaatsvertrag gefordert und gefördert. Doch welche Rolle spielt die Förderung von Lokaljournalismus in der aktuellen Lage?

— "Radiomachen macht wieder unfassbar viel Spass.
— Diese Host-Schlemmer-Mentalität des Lokaljournalismus ist vorbei.
— Es geht um deokratische Teilhabe, auch in den neuen Medien
— "Tagesspiegel-Leute" sind ein lokaler Newsletter mit hohen Reichweitensprüngen
- "Berlin entzieht sich jeder Vergleichbarkeit..." aber hat zugleich eine Haushaltsabdeckung von unter 20%
- Die Rubrikanzeigen sind komplett ins Netz gewandert und die des regionalen Gewerbes bis zu80% geschrumpft.

Nachfolgend gibt es einen längeren Riemen zum Thema Finanzierung und Bezuschussung. Frau Adam schlägt vor, die Ausbildung der Volos finanzieren zu können. Und beklagt den hohen Grad der Bürokratisierung. Vorschlag Turner: Gutscheine in Höhe von 44 Euro für die Finanzierung von Lokalangeboten.

14:30 ASAP 1 Wie systemrelevant ist Kultur?
Klaus Lederer, Maj-Britt Jungjohann

Auch dieser Beitrag wurde verpasst... nachdem zu allem Überfluss auch auf dem eigenen Bildschirm sich die Dinge nicht so präsentierten, wie es gewünscht gewesen wäre:

Es gelten die Regeln des Urheberrechts all rights reserved

Bis dann endlich die ebenso simple wie zündende Idee aufkommt, sich das Ganze auf YouTube anzuschauen. Und das funktioniert mit
- ASAP1
Samt einer Live-Transkription udn einem DeepDive-Channel, der auch über diesen ZOOM-Link angesprochen werden kann.
- ASAP2

- re:work [6]

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15:00 ff. Und dann gelingt es gerade noch, einen Teil der Fragen an die Intendantin des rbb und ihre Antworten zu erhaschen. Das Thema: Deep Dive re:work - Öffentlich-rechtlicher Journalismus in Corona-Zeiten

Ein Engagement, das dann auch in der Abendschau-TV-Sendung des rbb nochmals einen eigenen Abschnitt Wert ist.

16:00 ASAP 1
Internet Stewardship
Vinton G. Cerf, Julia Kloiber

Für diesen Beitrag, den man ja auch später noch im Netz wird anschauen können, wird eine andere Möglichkeit der Rezeption gewählt: Vinton wird über das prREMOTE-Tool beim Sprechen zugesehen [7]

Auch das eine ganz neue, ungewohnte Erfahrung. Wie gut es inzwischen mit der Möglichkeit der Live-Verschriftlichung des gesprochenen Wortes voran geht, konnte schon in den letzten Jahren vor Ort on screen erlebt werden. Jetzt ist dieser Screen direkt vor die eigene Nase gerückt. Und der Text erschliesst sich einem, während er gesprochen wird. Du hörst gar nichts und liest alles. Und verstehst es dadurch sogar noch besser - und vielleicht auch etwas anders? Auf jeden Fall ein interessantes Experiment.

16:35 Rückkehr aus dem "beredten Schweigen" und Eintauchen in "next up Deep Dive 1 Internet Stewardship (26016) mit (in der Reihenfolge des Auftretens ;-) Julia, Jule, Vinton
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17:30 die erste Pause seit Beginn der Veranstaltung. Jetzt, wo alle Fallstricke bekannt, alle workarounds in Gang gesetzt und schon viel Wasser und Kaffee getrunken wurden, gibt es erstmals einen Moment, innezuhalten, festzustellen, dass draussen inzwischen die Sonne scheint und die demnächst noch anstehenden Aussentermine erfolgreich abgesagt werden konnten.

Anders als vor Ort ist eine Live-Teilnahme von einer seltsamen Stimmung geprägt. Man weiss, dass man in einer grossen Community an diesem Vorhaben teilinmmt und doch wird dadurch die Isolation nicht aufgehoben (auch wenn die Anzahl der Bildschirme vor einem immer weiter zugenommen hat und deren Phalanx nur durch das Stativ mit Webcam und Micro unterbrochen wird...).

Vielleicht wird es Zeit, sich in den virtuellen Hof zu begeben - aber wäre jetzt eigentlich nicht mal ein Moment Pause angesagt (gewesen)?
18:00 ASAP 2
Protestkunst in Hongkong
Katharin Tai
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Auch von diesem Vortrag wird hier der Soundfile eingestellt werden, samt einigen Sceenshots. Aber in diesem Falle wäre ein nochmaliger späterer Zugriff auf den Original-YouTube-File von Vorteil. Gerade bein einem so kompexen Thema wie diesem erlaubt diese klare Darstellung, die sich der Subjektivität der Auswahl der Exponate durchaus bewusst ist, einen Einblick auch in die tieferen Schichten dieses Engagements.JPEG

20:25 ASAP 1 The Collapse
Cory Doctorow
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Cory legt los "sales literature is not a valid source of information". Und er analysiert eine zweite Pandemie, die epistimologische. Wer genug Geld hat, kann die Wahrheit kaufen. Von Boeing bis zu den Big Tech Companies. Die Prepper suchen sich solche Katastrophen, in denen sie einen Heldenstatus auf Grund ihrer Kompetenzen erlangen können. Und er stellt am Ende seines fast atemlosen Vortrages eine Liste von quailifizierten Forderungen auf.

21:00

Und dann hätte es zum Konflikt zwischen zwei konkurrirenden Programmangeboten kommen können: Nämlich diesem hier auf ASAP 2
Alles am Internet ist super
Kathrin Passig, Leonhard Dobusch
und dem Vortrag von Professor Dr. Pörksen auf dem Nachbarkanal.

Aber jetzt, wo die Bandbreite sogar wieder ausgereicht hätte, um selbst zwischen beiden Angeboten hin- und herzuschalten, bleibt einem die Qual der Wahl erspart.

Man kann erst Pörksen schauen und dann Passig und Dobusch.

Wir werden hier beide Beiträge auch als Soundfiles mit in diesen Beitrag integrieren. Den von Pörksen in voller Länge und den nachfolgenden ab jenem Zeitpunkt als der zuvor genannte beendet war. in dem Letzteren hören wir zwei Stimmen, die einer Frau und eines Mannes, die sich gegenseitig eränzen, ohne einander ins Wort zu fallen. Bei Pörksen höen wir seine Ausführungen gleich zweimal. Ihn im Original in deutscher Sprache und als overvoice eine Stimme, die seien Vortrag in englischer Sprache verlautbaren lässt. Ein "Fehler", der hier ganz bewusst nicht abgeschaltet wird (nicht wissend, ob das überhaupt möglich gewesen wäre). Da er auf seine Art und Weise zum Ausdruck bringt, was der Kern dieses Vortrages sein könnte. Die Doppeldeutigkeit von Aussagen,

21:00 ASAP 1
Pörksen: Es geht um das Bild der Erde, und das Bild vom Virus. Und was nicht wirkt, wenn es kein so effektives Bild generiert: Flüchtlingskrise, Klimawandel, Arbeit der Geheimdienste... nein, es gibt keine positv stimmenden Schlussfolgerungen. Die "frommen Wünsche" werden nicht fruchten. Empathie, Solidarität, ein "neues Denken"... werden nicht die Zukunft prägen. Es wird vielmehr ein Art "paradoxer Gleichzeitigkeit" geben. Das Netz sei wie das Neonlicht im Vergleich zum Kerzenlicht...
Und dann berichtet er von sich selber als einem erfolgslosen Journalisten, der vor 23 Jahren nach Kalifornien fliegt um mit Heinz von Förster zu reden - über "unentscheidbare Fragen".

Und dann kann man doch noch den entscheidenen Protagonisten einer neuen Zeit zuhören. Sie werden nämlich nochmals zu Beginn der Abschlussmoderation auf ASAP 1 angesagt, wie hier in dieser Aufzeichnung zu hören ist, bevor dann die Tonspur den weiteren Verlauf des Gesprächs auf ASAP 2 anbietet.

21:00 ASAP 2
Alles am Internet ist super
Kathrin Passig, Leonhard Dobusch

Zu guter Letzt aus ASAP2: Marléne
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Dieser Musikvortrag war nicht nur der Endpunkt dieses Streaming-Angebotes, sondern auch einer seiner Höhepunkte. Während Pörksen noch kurz zuvor vom neonlichtigen Internet gesprochen hat, das dem Kerzenlicht den Garaus machen würde, kommen mit klug gewählten Instrumentierungen im Kerzenlicht Qualitäten zu Gehör, die in ihrer Vielstimmigkeit mehr Eindruck hinterlassen, als der ganze eloquente, elaborierte Redefluss vom Tübinger Geistesgipfel zuvor.

Um dies unter Beweis zu stellen und damit diese kursorischen Aufzeichnungen von diesem heutigen Tag zu beenden, gilt es jetzt hier noch einmal richtig hin- und zuzuhören.

Das Lied trägt den Namen: "Mach Dich gross":

Anmerkungen

[1

Die MEDIA CONVENTION Berlin wird digital: Willkommen auf der #MCBRemote!

Auch in der Medienbranche hat COVID-19 einiges durcheinandergewirbelt und aktuelle Fragen noch einmal dringender auf die Agenda gesetzt: Wirkt die Corona-Krise als Katalysator hin zum Digitalen oder gehen lineare Medien nachhaltig gestärkt aus dieser Zeit hervor? Wie können sich Fakten in Krisenzeiten gegen Falschmeldungen und irreführenden Content im Netz durchsetzen? Entwickelt sich der Medienkonsum zu Eskapismus oder macht uns die Krise politischer und aufmerksamer? Und wie gehen Kreative und Medienmacher*innen mit den derzeitigen Einschränkungen um?

Auf dem MCB-Kanal diskutieren wir die aktuelle Situation der Branche und fragen nach den neuesten Entwicklungen in der Netz- und Digitalpolitik.

Zu den Highlight-Sprecher*innen gehören u.a. Nadine Bilke (Senderchefin, ZDFneo), Philipp Käßbohrer (Geschäftsführer, bildundtonfabrik), Lavinia Wilson (Schauspielerin), Henning Tewes (Geschäftsführer, TVNow), Sarah Mosses (Founder & CEO, Together Films), Laura Bull (Geschäftsführerin, readymade films) und Max Mauff (Schauspieler), Peter Wittkamp (Autor und Werbetexter), Cornelia Geppert (CEO & Creative Director, Jo-Mei Games), Ingo Senftleben (medienpolitischer Sprecher der CDU Brandenburg), Sabine Frank (Leiterin Regulierung, Verbraucher- und Jugendschutz, Google Germany), Sebastian Turner (Herausgeber des Tagesspiegel), Juliane von Reppert-Bismarck (Gründerin und Leiterin, Lie Detectors) und Ben Scott (Director Policy und Advocacy, Luminate). Als Medienpartner überträgt die crossmediale Communityplattform ALEX Berlin alle Sessions der MCB live.
Der MCB-Kanal wird moderiert von Channel Host Louis Klamroth.

[2allerdings auch nicht gleich, aber was ist schon ein "akademisches" Virtelstündchen Verzögerung angesicht der immensen Herausforderungen, die es zu bewältigen gab?!

[3

Auf ASAP 1 starten wir den Prototypen re-publica.tv und weisen euch den Weg durch unsere vielen Formate und Gesprächsthemen, bis wir uns mit einem feierlichen Abschied und Übergang ins Abendprogramm von der ersten digitalen Ausgabe der re:publica verabschieden. Über den Tag hinweg behandeln wir Themen, die uns alle betreffen und beschäftigen: Wie geht eine Gesellschaft mit disruptivem Wandel um? Was können wir aus der Vergangenheit lernen?

Wir werfen z.B. einen Blick zurück und sprechen mit Vint Cerf – the Godfather of the Internet himself – darüber, wie und ob das Internet für Krisen gebaut ist. Eine Session, die präsentiert wird von unserem langjährigen Partner Google. Wir werden auf ASAP 1 ausloten, wie wir jetzt die Weichen stellen können, um trotz gegenwärtiger Entwicklungen wie Covid-19 und Klimawandel unsere Gesellschaft von Morgen zum Positiven zu wandeln. Wir werden ergründen, wie unsere globalisierte vernetzte Welt den Spagat aus Social Distancing, Empathie und nachhaltigem, klimagerechtem Engagement schaffen kann. Hierzu widmen wir uns auch den Themen bedingungsloses Grundeinkommen, E-Learning, Open Data und Solidarität – alles bereits vertraute Ideen, die weiter an Brisanz gewonnen haben. Wir wollen sie hier u.a. mit Maja Göpel und Friederike Otto, Renate Künast, Marcel Fratzscher, Jöran Muuß-Merholz und Jutta Allmendinger diskutieren.

“Warum ist die Krise eine Chance für die ökologisch-digitale Transformation?” Bundesumweltministerin Svenja Schulze spricht mit Prof. Dr. Dirk Messner, dem Präsidenten des Umweltbundesamtes, und der Sprecherin des Chaos Computer Clubs, Constanze Kurz.

Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa Klaus Lederer gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Kulturverwaltung und gibt ein Update zur Berliner Kulturpolitik: Wie wurden Förderinstrumente entwickelt? Gibt es einen internen Innovationsschub? Was bedeutet solidarische Kulturpolitik im Post-Corona-Berlin?

Bernhard Pörksen zeichnet für uns das Big picture mit seinem Talk “Das Virus und das Netz”. Zudem ist Richard Sennett bei uns zu Gast im Interview zum Thema Corona Krise, Klima und Städte aus soziologischer Sicht. Die Macher*innen und Wissenschaftsjournalist*innen des NDR Corona-Podcasts Korinna Henning und Katharina Mahrenholtz reflektieren die letzten Wochen. Des Weiteren spricht Ruprecht Polenz zu seiner Rolle als Politiker AD auf Twitter, Rezo äußert sich im Gespräch mit Markus Beckedahl rückblickend zu seinem “Zerstörungsvideo” vor einem Jahr und Simone Rafael von der Antonio Amadeu Stiftung schweigt nicht zum ebenfalls sehr bedrohlichen Rechtsradikalismus.

Der Kanal ASAP 1 wird moderiert von Channel Host Geraldine de Bastion.

[4

Auf dem Kanal ASAP 2 schalten wir zu denen, die sich für eine Veränderung einsetzen. Wir sprechen mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft und unserer Community über digitale Phänomene wie Memes und Verschwörungstheorien und darüber, wie sich Medienkonsum auf unser Zusammenleben und politische Entscheidungen auswirkt. Wir diskutieren hier mit Luca Hammer, dem Kollektiv Clusterduck, Kathrin Passig, Leonhard Dobusch und vielen mehr.

Wir zeigen Beiträge aus der Maker-Szene und würdigen die mutigen Aktivistin*innen in Hongkong sowie Menschen, die sich für die Gleichbehandlung aller in der Krise einsetzen. Das Thema Tracing Apps zur Bekämpfung der Covid-19 Pandemie und die Rolle des Datenschutzes werden hier ebenso thematisiert wie Meinungsfreiheit auf Plattformen und die Digitalisierung der Verwaltung.

In dem Maße, wie globale Gemeinschaften auf die Covid-19-Pandemie reagieren, haben Strategien im Bereich der öffentlichen Gesundheit, wie z.B. Maßnahmen zur sozialen Distanzierung, zur Verlangsamung der Übertragungsrate, zunehmend an Bedeutung gewonnen. Vor diesem Hintergrund veröffentlicht Google die Covid-19 Mobility Reports der Communities, um Einblicke in die Art und Weise zu geben, wie Ausgangsbeschränkungen und andere Maßnahmen, die auf eine Abflachung der Übertragungsrate abzielen, in Karten der Bevölkerungsmobilität und der Orte, an denen sich die Menschen versammeln, umgesetzt werden. Diese Berichte wurden entwickelt, um zu helfen und gleichzeitig modernste Datenschutzprotokolle und -richtlinien einzuhalten – zum Beispiel die differentielle Privatsphäre.

Janina Voigt (Google Safety Engineering Center) gibt einen Überblick zu den im Bericht verwendeten Techniken und vertieft dann im Gespräch mit Prof. Dr. Björn Scheuermann von der Humboldt Universität Berlin und der Moderatorin Julia Kloiber die Diskussion zu gesellschaftlichen Vor- und Nachteilen von Technologien und Richtlinien.

Corona stellt die Welt vor ungeahnte Herausforderungen – und zeigt dabei auf, wie wichtig ein digital funktionierender Staat ist. Mehr denn je kommt es für Bürger*innen und Unternehmen darauf an, schnell, kontaktlos und von Zuhause aus mit der Verwaltung interagieren zu können. Aber wie gut geht das im "digitalen Entwicklungsland“ Deutschland? Es wird diskutiert, wie weit wir in Sachen Verwaltungsdigitalisierung bereits gekommen sind, welche Auswirkung die Krise auf Bund, Länder und Kommunen hat und wie man vom jetzigen Digitalisierungsschub nachhaltig profitieren kann. Es diskutieren Tobias Goldschmidt, Staatssekretär im Digitalministerium Schleswig-Holstein, PD Dr. Ariane Berger, Referentin für eGovernment im Deutschen Landkreistag, und Ernst Bürger, Leiter der Unterabteilung Verwaltungsdigitalisierung im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat.

Prof. Dr. Alice McHardy vom Heimholtz-Zentrum für Infektionsforschung und Prof. Dr. Dr. Fabian J. Theis vom Helmholtz Zentrum München, Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt sprechen zu “Daten, Daten, Daten: Welche Daten helfen im Kampf gegen das Virus”.

Das Verwaltungsportal des Bundes arbeitet wiederum daran, die Dienstleistungen des Bundes zu digitalisieren. Das Ziel: Die Bürger*innen können notwendige administrative Dienstleistungen auch online über die Webseiten des Bundes, der Länder und der Kommunen durchführen. Bereits jetzt können einzelne Services online über das Bundesportal genutzt werden. Über dieses spannende Projekt sprechen die beiden Projektleiter Michel Jacobs vom Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat und Mathias Bieneke von der Bundesdruckerei GmbH in einem Vortrag über kreative Zusammenarbeit in einem modernen, agilen Projekt-Setup.

Friedemann Karig und Anke Domscheidt-Berg sprechen mit uns über Open Source Knowledge Sharing in Krisenzeiten, solidarische Initiativen und Masken. Eine Sternstunde des dezentralen Makings aus internationaler Perspektive wird durch Distributeddesign.eu mit Perspektive aus Brasilien und Amsterdam diskutiert. Katharina Nocun und Pia Lamberty zeigen uns, welche Verschwörungstheorien aktuell kursieren und warum diese immer wieder eine große Faszination ausüben. Zu netzpolitischen Themen diskutieren Jillian York mit David Kaye, dem Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen für Meinungsfreiheit. Patricia Cammarata (@dasnuf) und Marcus Richter geben Tipps, wie der Medienkonsum für Kinder gestaltet werden kann.

Der Kanal ASAP 2 wird moderiert von Channel Host Max Spallek.

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Die Corona-Krise wird die Arbeitswelt nachhaltig verändern – darum geht es auf dem re:work-Kanal: Wie haben sich Institutionen und Unternehmen im Schnellverfahren digitalisiert, vielleicht sogar ihre Produktion umgestellt und aus der Krise eine Chance gemacht? Mit welchen unterschiedlichen Herausforderungen kämpfen Freelancer, aber auch die Industrie?

Björn Böhning, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, diskutiert mit der Soziologin Jutta Allmendinger über Regeln und Auswirkungen der remote-Arbeit. Wie Unternehmen ihre Mitarbeiter*innen in Krisenzeiten dabei über neue digitale Kanäle auf dem Laufenden halten können, zeigen wir am Beispiel der BSR - Berliner Stadtreinigung. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) stellt die Frage nach systemrelevanten Berufen: Sie sind krisenfest, aber wie erhalten sie auch die nötige Wertschätzung? Außerdem wird die Intendantin des rbb – Rundfunk Berlin Brandenburg, Patricia Schlesinger, einen Einblick in die wichtige Arbeit von Redaktionen unter außergewöhnlichen Bedingungen geben.

Darüber hinaus werden Katharina Krentz und Stefan Lapenat erklären, wie man zum Homeoffice-Hero wird, Ansgar Oberholz schaut in die Zukunft der Arbeit und des Coworkings und wir blicken zurück auf den #WirVsVirus-Hackathon der Bundesregierung. Welche Erfahrungen werden bleiben für eine neue, andere, digitale Arbeitswelt?

Der Kanal re:work wird moderiert von Channel Host Cathy Narriman

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Jeder unserer vier re-publica.tv-Kanäle hat einen zugehörigen interaktiven Diskussionsraum – einen Deep Dive. Hier trefft ihr viele unserer Sprecher*innen im Anschluss an ihre Sessions zu Q&As.

Über das Partizipations-Tool Mentimeter (www.menti.com) könnt ihre eure Fragen an unsere Sprecher*innen stellen. Es wird von uns live betreut und moderiert. Fragen, die hier eingehen, werden direkt an unsere Sprecher*innen übermittelt und können in Echtzeit beantwortet werden.

Für jeden Deep Dive gibt es einen individuellen, sechsstelligen Mentimeter-Code, mit dem du dich dann bei Mentimeter einloggen kannst. Die jeweiligen Codes werden am Anfang eines jeden Deep Dive von den Moderator*innen kommuniziert und finden sich zudem in den jeweiligen Deep Dive-Programmbeschreibungen auf www.re-publica.tv

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[7

By the way, I’m not the father of the World Wide Web, that is Tim Berners-Lee, the person who did the World Wide Web in 1991. Bob Conn and I did it the to make sure that everybody knows that the web sits on the internet as an application.
A pleasure to be joining you this morning. Or I guess this afternoon, your time. First of all, let me remind you, that Sir Winston Churchill said never let a good crisis go to waste. As I think about that, our challenge is do not allow the pandemic to become our Titanic. This is a huge global challenge, and there are many issues that we all have to deal with over a period of time, as this global pandemic continues to unfold.
I have personal experience with the virus. My wife and I were both contracting the virus when we were in London in early March. We got back to the Washington, DC area. I started showing symptoms of fevers, headaches, chills, the usual things. By good fortune, our symptoms were fairly mild. We had great difficulty getting tested. It was hard to find anybody to test you. We eventually had to pay $500 each to a clinic in Washington, DC to confirm that we contracted the virus. I have to say the physical effects were a lot less alarming than the psychological ones, because you kept hearing about the progress of the disease, and how it could suddenly take a really terrible turn, you would be breathing, ending up in the hospital and on a ventilator. Since you don’t know how the course this disease is going to unfold for you personally, it becomes extremely stressful. It took several weeks to recover energy back, so these are all significant things that many people experience, and I have now personal experience with it as well, and I feel for everyone who is either exposed to the disease, or worried about being exposed.
Let me start out by saying that Google is both humble and feeling very responsible for the role that it plays in the World Wide Web. It is a source of information for literally billions of people, and so we’re very concerned about the quality of that information, both in our search engine, and also in what we call Information Panels where we try to pool information specific to a hot topic, in this case, the COVID-19 epidemic, so we’re working hard to ensure that the information we provide is useful.
The second thing I would observe is not that everyone speaks the same language, and not everything on the World Wide Web is in the same language. We are making heavy use of machine learning and language thaneslation make it more accessible to everyone.
Finally, we are all confronted with the very serious problem that information and disinformation, some of which is put out there through ignorance, and some put out there deliberately to confuse people, or otherwise mislead them, and how to detect that and alert to its presence is not easy before it’s not a simple algorithm. It requires that the users of our services and other services use their brains to think about what they’re seeing and hearing to try to separate the good quality information from bad quality information. So we all have a responsibility to cope with that. That is generally true for all of our services, YouTube and other information products.
The internet is playing a pretty extraordinary role in this entire, in this e vent that we are going through right now. One of them is just providing access to information. It is supporting remote an line work; it’s supporting interactions like the one we are in the middle of. I’ve been actually pretty amazed that it has been able to handle the kind of two-way interaction that we are currently engaged in. [...] tomorrow some time, a lot of the internet was used to extreme video, audio, get access to content to some towards users, and that was asymmetric, so you didn’t have to have - now we are making use of both directions, and the internet has managed to hold up pretty well. Honestly, a bit to my surprise, but it means that the people who build the infrastructure have invested heavily in increasing capacity to deal with all that. We are also seeing that the internet could play a very important role in tracking and tracing.
Many of you appreciate that discovering that you may have been exposed to the Covid virus is extremely important, and so finding a way to alert users to that possibility is very important.
At the same time, we have to protect people’s privacy, so what we don’t want, for example, is for people to have location, tracking, times, and date, and so on, and the system that Google and Apple are working on inhibits the use of any of that information in the APIs that we are developing, but we are trying to and randomising identified fires, so the - I dent ifiers, they’re dynamically assigned. We are protecting people’s privacy while giving them the opportunity to opt in both to record that they’ve become COVID-19-positive, so as to alert others who may have been in their vicinity, and of course we’re trying to allow people to find out by opting in that they might have been exposed so they could do something about that.
There is a clear indication, when you look at the internet’s role in all of this that it is still inadequately available, and it is also asymmetrically available. Not everyone has access, and those who do may not have adequate access in terms of capacity. This is true not only in rural parts of the world, but it is also true in urban parts of the world, and it may even be the case that if internet access is available, it may still not be affordable, or it might not be reliable, and so those of us who are involved in making the internet more useful are very concerned about making sure that it is safe to be online, that it is affordable, that it is reliable, that it is sustainable, and available. So this is a huge challenge to get the other four billion people who are not yet on the internet on to the system, or at least making it available to them.
When I was the President of the Internet Society, one of my favourite phrases was the internet is for everyone, but we actually have to work hard to make that true. One thing that I believe is extremely important is you help develop policies that will make the internet safer, more useful, affordable, and so on, and one way to do that is you adopt what are called multi-stakeholder processes in order to inform policy-making. This is something that the internet corporation assigned names and numbers. The internet society, the internet governance forum, and many other bodies, recognise as an important theme for the introduction of good quality policy to make the internet a useful tool that it can be and should be. The United Nations secretary-general organised a high-level panel on digital co-operation last year. I was honoured to participate in that panel. The focus of attention was how to increase our ability to co-operate with each on a global global scale with regard to the digital technologies that we are becoming so of more dependent upon. Out of that high-level panel was a report that was delivered in June of 2019, and it observed that we exist now in an age of interdependence.
I think that the COVID-19 pandemic has demonstrated how interdependent we are. When you think about the supply chains for food, for equipment, for all kinds of things that we depend on, when they break down, because the people who are doing manufacturing, or who are growing food, or doing other things that we depend on, can’t do their jobs because of the Covid virus, or because of the policy-driven shutdowns in order to prevent the virus from propagating, it interferes with those supply chains. So we are more interdependent now than in every dimension than we ever have been before, and it’s really important for us to both recognise that, and to learn how to build more resilience into those supply chains, to build in local capacity to recover in the face of of inadequate access to materials, foods, and everything. We also have to worry a lot about protecting our citizens from harm online, and I’m sorry to say that the internet is a platform that allows some people to harm others, and that’s something I wish we could have avoided, but it’s the nature of a generalised platform, so people send malware around, they duty people, they send misinformation and disinformation, and other kinds of things that cause confusion, and those things need to be dealt with, and policies are needed in order to deal with that. Some technologies are needed, but, as I say, what up here may be the most important tool for combating some of those problems.
So there are all kinds of things that we should be doing to confront the virus epidemic, and we as what role does the internet have in pepping with that? There are a number of organisations, and a few focused on that. One is called internecessary and jurisdiction - internet and jurisdiction, which is coming to grips with the policy questions that arise in this internet context, and another one is the internet governance forum which has been meeting every year since 2006, and that group is the very multi-stakeholder, has been looking at issues arising, problems arising, possible policy responses to it. As we go forward into the rest of this new decade, the IGF is evolving into something which may actually be able to make recommendations to deal with some of the problems that we now understand are part of the internet environment, and the application space it sits on top of it.
In a sense, internet governance is a shared responsibility, not only do we as citizens and users of the internet have a responsibility to use it within thoughtful way, but those of us who are companies that offer part of the internet service, or offer applications on top of it, provide information access, and the like, they all have very serious responsibility to help organise and instantiate good quality governance and practices. The other thing which is quite vital to the internet’s continued utility is the evolution of standards for the internet. The internet engineering task-force, the Word Wide Web Consortium, the IEEE, the International Standards Organisation, all of those organisations have roles to play in creating standards that allow for interoperability on the internet. One of the previous segments, there was discussion about the internet of things. There are billions of device that is can connect with the internet, interact with each other through it. That only works if those billions of devices observe standards that permit in interoperability. It’s one of the most important elements of the internet has been its ability to permit interoperation among device that is never met each other before.
So there are some lessons I think we should learn from this pandemic. One of them is that we need to prepare better for a situations like this. One example is to have national stockpiles of strategic equipment and other requirements available, and properly outfitted in order to deal with surge requirements that might not otherwise arise. We did not do a good job of that here in the United States. We also need to understand who has what role in response to various kinds of crises, and those roles will vary. In the case of the pandemic, for example, the medical community is a key element of the emergency management organisations, they are a key element.
We need to decide ahead of time exactly who should have what responsibility so we don’t have to make those decisions in the middle of a crisis when, in fact, we don’t have time to think about that, so let’s do that ahead of time.
We need to facilitate international co-operation, especially for a crisis which is global in scope as this one is, and oh, by the way, so is global warming. That’s another global crisis and one that’s going to require a lot of co-operation. We should be thinking about that ahead of time in order to know what to do and how to do it in order to respond in a timely and in an effective way. I’m thinking about other possible activities that we might engage in. Those of us who are worried about safety and security on the internet believe that of course there are national organisations that deal with national security, but what about the security on the net for people like you and me? We don’t necessarily have all the expertise we need in order to deal with malware, and distribution of a tax against our network facility.
Maybe we need a cyber fire department kind of like the one you call when the house is on fire, except in this case, it’s the laptop, or your router that’s on fire, and you need help. There are some experiments along those lines that are going on to help people deal with problems like that on the internet. Another thing which is extremely important is the to introduce on a global scale the concept of cyber stability, in particular the idea of protecting the core of the internet from attack, in the same way that we have agreements not to do certain things like bombing schools and hospitals, even in times of war, we could globally agree that we will not attack any of the core infrastructure of the network, the routers, the optical fibre networks, the domain-name system - the other elements that make the element work, if we’re going to rely on it increasingly as we’ve been, and we should try to protect that as a matter of policy.
I think all of us who are now in the midst of this particular crisis are discovering that the internet is allowing us to find new ways to work. Many of us are working from home, if we’re fortunate to have jobs that allow that. My office is wherever my laptop happens to be and the internet is accessible. . Not everyone benefits from that. Ascertainable many will and are. So we can imagine new kinds of applications on the internet changing the way we work.
Here’s an example. I noticed that I was having trouble getting appointments at a doctor’s office because they didn’t want me to come in because I had tested positive for COVID-19, so they insisted on doing remote consultations. And it occurred to me that meant they couldn’t get physical information about heart rate and blood pressure, and so on, so remote sensing may turn out to be a critical part of the new kind of medical care where we wear sensors and capture information doctors need in order to diagnose problems, but we could do that remotely if we have the same IoT-sensitive devices that permit us to give that information to the doctor remotely. Of course, drones are showing up everywhere, and there is a lot of thought to kerbside delivery, or front-$delivery, and, in this current crisis, that might become extremely attractive, even if it sounded very speculative ive and science-fiction like six months ago. Also, finding better information on the network, find ing quantities that they sift through, find the meat that is important. That will be important for research as well, helping - so there is a huge takeaway here that I think we should keep in mind. The world is more connected now than it ever has been, and I think that it induces a great need for more co-operation all around the world.
Because of this connectivity, and because of this interdependence, when go wrong somewhere, it has impacts elsewhere in the world. Now is not the time for isolation, it is a time for co-operation. It is a time for working to what in order to solve really significant problems. Now, I do admit that social distancing is turning out to be important in this particular crisis because we don’t want to infect each other, but we still need to be able to work together, even if we can’t do it face to face. So this is all about solidarity, and that word has come you mean more than once in the discussions that we have had, that you have had during the course of these broadcasts. So that is a very important thing.
The other thing which I think is very critical is to understand the degree to which inequality is being highlighted in the course of this pandemic. People who don’t have adequate resources are less able to respond or to survive through a period of time when they can’t work, for example. And that’s why we need safety nets. That’s why we need in the US, anyway, there’s legislation to extend benefits to people who can’t work. We have literally tens of millions of people who are out of jobs right now because of the shutdown, trying to protect them.


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