Preview: Die BRD bis 1966 in Ton und Bewegtbild Online

VON Dr. Wolf SiegertZUM Dienstag Letzte Bearbeitung: 21. Juni 2020 um 22 Uhr 14 Minuten

 

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Im Anschluss an den Beitrag im Zusammenhang mit dem 70: Jahrestag der Gründung der ARD war einmal mehr davon de Rede, welche Bedeutung es hätten, wenn die Sendeanstalten einen Online-Zugang zu ihren ausgesendeten Beiträgen ermöglichen würden.

Wenig später, am 16. Juni 2020, wurde diese Presseerklärung veröffentlicht:

ARD-Sender öffnen ihre Archive

Einen Tag darauf, am 17. Juni 2020 wurde in der Sendung @mediares im Deutschlandfunk wie folgt berichtet: Thomas Fehling, anmoderiert von Stefan Fries, der darüber berichtete, dass schon zu diesem Zeitpunkt einige Anstalten ihre "Schätze" ins Netz gestellt hatten:

Retro von der „Abendschau“ bis „Hier und heute“: ARD-Sender öffnen ihre Archive

Wie zum Beispiel SWR-Reto, die am heutigen Tag bereits seit einem Jahr "auf Aus-Sendung" sind:

Dazu aus der als Link bereits erwähnten ARD-Erklärung
- Die Stimme des derzeitigen ARD-Vorsitzenden Tom Buhrow:

"Wir bringen Videos in die ARD Mediathek, die bislang in unseren Archiven schlummern, ohne dass die Menschen im Land sie sehen können. Dabei greifen wir als ARD auf die Erfahrungen des SWR zurück, der mit "SWR Retro" die Blaupause liefert. Als ARD können wir so gemeinsam eine Art kollektives Gedächtnis schaffen und an die Geschichte Deutschlands mit ihren regionalen Schwerpunkten erinnern."

- Die mit der Federführung für das gesamte Vorhaben beauftrage Intendantin beim Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Patricia Schlesinger:

"Wir wissen von unseren Zuschauerinnen und Zuschauern und durch die Nutzung im Netz, wie groß das Interesse an historischen Aufnahmen ist. Diese – oft einzigartigen – Sendungen und Beiträge werden jetzt allen zugänglich. Das Programm ist von der Gemeinschaft finanziert, sie sollte es so weit wie möglich nutzen können. Aufzeichnungen der öffentlich-rechtlichen Sender sind ein wesentlicher Bestandteil des audiovisuellen Erbes in Deutschland, es ist richtig, sie auf diesem Weg bereitzustellen."

Am Freitag, den 19. Juni 2020 wurde dieses Thema von den HörerInnen des Deutschlandfunks ab 15:34 Uhr diskutiert. In dem "Im Dialog"-Format der 2017 eingerichteten Sendung @mediares, an diesem Tag moderiert von Bettina Köster und in Begleitung der Archivleiterin des rbb [1]: