Preview: 150 Jahre Pariser Kommune

VON Dr. Wolf SiegertZUM Donnerstag Letzte Bearbeitung: 25. Januar 2021 um 11 Uhr 23 Minutenzum Post-Scriptum

 

Michael Braun am Freitag, den 22. Januar 2021, in der LESART im Deutschlandfunk über eine im November 2020 erstaufgelegte Publikation im Mandelbaum-Verlag von Louise Michel: Die Pariser Commune, aus dem Französischen von Veronika Berger: Die schönste Revolution der Weltgeschichte

Buchkritik - "Die Pariser Commune" von Louise Michel

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Als Pariser Kommune („La Commune de Paris“) wird der während des Deutsch-Französischen Krieges spontan gebildete, revolutionäre Pariser Stadtrat vom 18. März 1871 bis 28. Mai 1871 bezeichnet, der gegen den Willen der konservativen Zentralregierung versuchte, Paris nach sozialistischen Vorstellungen zu verwalten. Ihre Mitglieder werden Kommunarden genannt. Die Pariser Kommune gilt als Beispiel für die Diktatur des Proletariats und Vorbild der Rätedemokratie.

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What’s on?

- Das SiDat! Simon Dach Projekttheater, Wittig & Steinhäuser GbR, in der Simon-Dach-Str. 21 in 10245 Berlin kündigt für das "Frühjahr 2021" eine "Wiederaufnahme zum 150jährigen Jubiläum der großen 72 Tage von Paris" an:

Peter Wittig schreibt in: Annäherung an ein Stück

Pinochets Putsch von Washingtons Gnaden würde heute Regime Change heißen und ließ mich – bis dahin ein blasierter Dresdener Bürgerknabe –endlich politisch erwachen. Chile, Libyen, die politische und ökonomische Aggression gegen die Bolivarische Republik Venezuela, die Konterrevolution in Brasilien, all das ist für mich präsent, wenn ich über Tage der Commune nachdenke.

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- Die letzte, diesem Projekt vorangegangene Inszenierung war die von Johanna Schall, die am 8. November 2019 am Stadttehater Konstanz Premiere hatte.
Da diese Inszenierung aber nicht mehr auf dem Spielplan steht und auch von der Pressestelle nicht mehr dokumentiert wird, hier der Rückblick auf diese Presseveröffentlichungen:

> von Thomas Rothschild in der NachtKritik unter der Überschrift: Die Kanonen auf euch drehn.

> von Johannes Bruggaier im Südkurier unter der Überschrift: Als in Paris der Sozialismus herrschte

> von Brigitte Elsner-Heller im TAGBLATT (St.Gallen): Brecht und seine Enkelin am Theater Konstanz: Der Preis der Ordnung

> vom Freitag mit diesen Beiträgen zum "Event der Woche" ...
— Regiekommentar: Vision einer gerechten Welt,
— zum Stück: Sachlich und klar
— Biografien: "Bitte, lacht!"
... und mit diesen YouTube-Einspielungen:

P.S.

I.

Buch-Publikationen aus eigener Hand finden sind u.a. bei Lang (Dissertation) und Suhrkamp (Materialienband) verlegt worden :-), aber dort nicht mehr im Verkauf :-(

- Siegert, Wolf: Die Furcht vor der Kommune. Untersuchungen zur Entstehung und Bedeutung von Bertolt Brechts ›Die Tage der Commune‹. Frankfurt a.M., Bern 1983
ISBN-10 : 9783820473605 ; 174 Seiten JPEG

- Ders. (Hg.): Brechts ›Tage der Commune‹. Frankfurt a.M. 1983
ISBN 9783 518 385 319 ; 366 Seiten (stm 2031)
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Gleiches gilt für das Programmbuch, das aus Anlass der ungekürzten Aufführung in Frankfurt a.M in der Spielzeit 1977/78 gemeinsam mit J.Johannsen herausgegeben wurde: JPEG

Ergänzend dazu bietet sich die Lektüre von Finn Iunker an:
Ein Brief Brechts an Nordahl Grieg. Zur Kontextualisierung.
Im Abschnitt: BRECHT INTERNATIONAL im DREIGROSCHENHEFT, Heft 2/2015, S 20-25

Iunker: "Ein Brief Brechts an Nordahl Grieg"

II.

Kaum war dieser Text am 22. Jänner 2021 veröffentlicht und den hier genannten und weiteren ungenannten Personen als "Belegexemplar" zugesandt worden, entspannten sich eine Reihe von fruchtbaren Dialogen und Belegen: Vielen Dank dafür. WS

Journal officiel de la Commune de Paris

III.

Dank auch für die Übersendung des Originaltextes im PDF-Format:

Louise MICHEL: LA COMMUNE

Anmerkungen

[2Und weiter:

Machen wir Striche? Ja. Das Stück pur und total ungekürzt zu spielen, konnte Peter Palitzsch1977 in Frankfurt (Main) sich leisten.

Das Titelbild zum Programmheft dieser Aufführung ist im Post-Scriptum mit abgebildet.


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