Meine italienischen Freunde...

VON Dr. Wolf SiegertZUM Dienstag Letzte Bearbeitung: 12. Mai 2021 um 00 Uhr 40 Minuten

 

Gleich an der Ecke von unserem Büro gibt es zwei "ITALIENER".

Hier zunächst die beiden Namen dieser beiden ungleichen Nachbarn. Mit je einer der zuletzt dort bestellten Speisen, die jeweils ohnegleichen gut waren.

- Salumeria Via Vai
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Zuletzt für "Ausser Haus" bestellt und mit Freu(n)de(n) verspeist: Lasagne & Tortellacci gefüllt mit Reh und Trüffel.

- PICCOLO MONDO
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Zuletzt für "Ausser Haus" bestellt und mit Freu(n)de(n) verspeist: Vitello tonnato & Linguine mit Hähnchenbrust, Champignons, Rahmsauce.

Am noch frühen Abend dieses Tages mit dem eigenen Roller italienischer Bauart [1] nacheinander bei beiden vorbeigefahren. Ohne jeweils den anderen hinter der Kante des Eckhauses sehen zu können, standen beide ChefsCulinar vor den Türen ihres jeweiligen Etablissements, um noch einen Moment lang von der noch milden warmen Luft zu profitieren, die an diesen Maitagen [2] - nachdem es kurz zuvor noch geschneit hatte - die Stadt in Hochsommerlaune versetzt hatte.
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Nein, es wäre verkehrt zu sagen, dass es auch nur mit einem der Beiden eine echte Freundschaft gäbe, die uns verbinden würde. Andererseits aber war die in beiden Fällen aufkeimende Vertrautheit der in diesen wenigen Momenten getauschten Worte und Gesten mehr als das, was man auch so manchem guten Stammgast an Aufmerksamkeit entgegengebracht hätte.
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Obwohl das Restaurant auf der einen Seite des Hauses und die Salumeria auf der anderen Seite in der unmittelbaren Nachbarschaft zueinander gelegen sind, machen sie sich nicht wirklich Konkurrenz. Zu unterschiedlich sind Art und Weise des Nobel- und jene des Familien-Restaurants.