„Künstliche Intelligenz muss entwaffnet werden“: Unter diese Maxime hat Papst Leo seine erste Enzyklika „Magnifica humanitas. Über den Schutz des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ gestellt, die an diesem Pfingstmontag im Vatikan vorgestellt wurde. Dass der Papst dabei selbst anwesend war und sprach, ist eine Premiere und verlieh der Präsentation besondere Aufmerksamkeit.
Leo XIV. nimmt Politik und Tech-Unternehmen in die Pflicht. Moderne Technologien seien gut, müssten aber dem Menschen dienen, nicht umgekehrt. Er sieht Gefahr moderner Sklaverei.
In seiner ersten Enzyklika "Magnifica Humanitas" warnt Papst Leo XIV. vor den Risiken der Künstlichen Intelligenz. Zugleich sieht er KI auch als Chance für Gesellschaft und Gläubige.
In seiner ersten Enzyklika – einem verbindlichen Leitfaden für die Katholiken – setzt sich Papst Leo XIV. kritisch mit künstlicher Intelligenz auseinander. KI müsse dem Gemeinwohl dienen, so Leo.
Tech-Konzerne entwickeln immer komplexere und leistungsfähigere KI-Modelle, einige Forscher warnen vor den Konsequenzen dieser Entwicklung. Ein Feature über lügende Algorithmen und depressive Roboter.
Liebe Medieninteressierten,
Künstliche Intelligenz verändert den Journalismus grundlegend. Auf der Republica diskutierten Expertinnen und Experten nicht nur über praktische KI-Tools im Redaktionsalltag, sondern vor allem über Machtfragen: Wer kontrolliert die Informationsinfrastruktur, wer verdient an Inhalten und wer eben nicht? Christian Schiffer erklärt in BR24Medien den „KI-Kapitalismus“, Mathias Spielkamp kritisiert Googles KI-Übersichten als „keinen fairen Deal“ für Medien und beschreibt Einbrüche bei Reichweite und Refinanzierung.
Gäste:
Christian Schiffer, KI-Experte, Bayerischer Rundfunk
Matthias Spielkamp, AlgorithmWatch
+++ Zitate ++
Christian Schiffer, KI-Experte, Bayerischer Rundfunk
„KI ist einfach als Toolbox schon angekommen – aber es ist eher noch der KI-Schraubenzieher als der große KI-Hammer.“
Matthias Spielkamp, AlgorithmWatch
„Das ist eine Art erpresserisches Modell – Google missbraucht seine Marktmacht.“
Maria Exner, Intendantin des Berliner Journalismushauses Publix
„Im journalistischen Alltag ist es so, dass KI so sogar weniger effizient machen kann, wenn am Ende die Ergebnisse der Maschine mühsam vom Menschen überprüft werden müssen oder wenn man dem Ergebnis nicht voll und ganz vertrauen kann.“
DANACH:
Meyer, Luisa; Röther, Christian; Puzio, Anna | Deutschlandfunk Tag für Tag | 26. Mai 2026, 09:36 Uhr:
Was der Papst zu Künstlicher Intelligenz zu sagen hat
In seiner ersten Enzyklika warnt Papst Leo XIV. vor der Macht von künstlicher Intelligenz. Die Theologin Anna Puzio findet es richtig, dass er die ethischen Auswirkungen reflektiert. Verwundert ist sie, warum Leo mit einem Tech-Milliardär kooperiert.