Medienforum (I)

VON Dr. Wolf SiegertZUM Mittwoch Letzte Bearbeitung: 6. September 2006 um 09 Uhr 39 Minuten

 

Heute ist der Beginn der Medienwoche Berlin mit dem
Medienforum , dem Medienkongress von mabb und Medienboard, der unter die Überschrift gestellt wurde:

Wendezeit. Umbruch der Medienökonomie
Neue Spieler, neue Strategien, neuer Wettbewerb

Die nachfolgenden Vorträge an diesem und den folgenden Tagen bedürften einer so vielfältigen und mannigfachen Kommentierung, dass wir diese - notgedrungen - nur auf Anfrage und in Bezug auf die hier zitierten ausgewählten Veranstaltungen - bereitstellen werden.

Das Programm profitiert von einer sorgfältigen und wohlbedachten Vorbereitung - und macht es gerade dadurch noch schwerer, die Konvergenz zwischen den verschiedenen Medien-Welten auszumachen und ihr nachzuspüren.

Die Qual der Wahl liegt nicht nur zwischen den parallelgeführten Themensträngen dieser Konferenz selber, sondern wird noch dadurch verstärkt, dass mit den Standorten in Potsdam und auf dem berliner Messegelände zumindest zwei weitere Kompetenzpools erreichtet worden sind - zwischen denen ein ständiges hin- und hernavigieren notwendig wäre.

Neben den von den Veranstaltern zur Verfügung gestellten Skoda [1]-Shuttle-Services bedürfte es zugleich eines sehr komplexen Mind-Shuttles - und der Notwendigkeit, dass dieser mit dem Ziel einer objektiven Berichterstattung möglichst nicht schon von einem weiteren Sponsor vor-"gebrandet" ist...

Wir zitieren aus der Programmankündigung wie folgt:

10:00 - 11:00 Offizielle Eröffnung durch
- Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin
 [2]

MARKT UND WETTBEWERB
Die neue Ordnung

Moderation: Frank Thomsen, designierter Chefredakteur stern.de / Geschäftsführender Redakteur des Stern, Hamburg

11:00 - 12:00 Keynote:

Die digitale Zukunft
- Markus Schächter, Intendant, ZDF, Mainz

Aktuelle Marktanlayse
Die Perspektive des Kapitalmarkts
- Dr. Dorothee Blessing, Partner & Managing Director,
Goldmann Sachs, Frankfurt/Main

12:00 - 13:00 Podium:
Neue Spieler, neue Strategien, neuer Wettbewerb

- Markus Schächter, Intendant, ZDF, Mainz
- Christof Wahl, CCO, KDG, München
- Ferdinand Kayser, President & CEO, SES Astra, Luxemburg
- Dr. Verena Wiedemann, Generalsekretärin, ARD, Berlin
- Jürgen Doetz, Präsident, VPRT Verband Privater Rundfunk und
Telekommunikation e.V., Berlin

MARKT UND WETTBEWERB
Neue Verbreitungswege, neue Inhalte, neue Strategien?

Moderation: Dr. Joachim Huber, Verantwortlicher Redakteur Medien, Tagesspiegel, Berlin

14:00 - 14:45 Keynote:

Der Produzent der Zukunft
- Ute Biernat, Chief Executive Officer, Grundy Light Entertainment, Köln

Input.
Mehr Plattformen, mehr Verbreitungswege = mehr Programm?
- Dr. Marcus Englert, Geschäftsführer, SevenOne Intermedia GmbH /
Vorstand Diversifikation, ProSiebenSat.1 Media AG, München/Berlin

15:00 - 16:00 Podium:
Geschäftsmodelle für die digitale Inhaltewirtschaft

- Dr. Marcus Englert, Geschäftsführer, SevenOne Intermedia GmbH /
Vorstand Diversifikation, ProSiebenSat.1 Media AG, München/Berlin
- Wolfram Winter, Geschäftsführer, NBC UNIVERSAL Global Networks
Deutschland GmbH, München
- Martin Hoffmann, Vorstandsvorsitzender, MME Moviement, Berlin
- Dr. Susanne Stürmer, Director Corporate Affairs,
UFA Film & TV Produktion, Potsdam
- Florian Haller, Geschäftsführer, Serviceplan Agenturgruppe
für innovative Kommunikation, München

FILMPOLITIK/MEDIENPOLITIK
Produktionsstandort Deutschland: Die Zukunft hat begonnen

Moderation: Ulrich Höcherl, Chefredakteur, Blickpunkt Film, München

16:30 - 17:00 Keynote:

- Bernd Neumann, Staatsminister für Kultur und Medien

17.00 - 18.00 Diskussion:
Produktionsstandort Deutschland: Die Zukunft hat begonnen

- Stefan Arndt, Geschäftsführer X-Filme, Berlin
- Dr. Carl Woebcken, Vorstandsvorsitzender Studio Babelsberg AG,
Potsdam
- Karsten Aurich, Geschäftsführer Sabotage Film, Berlin
- Hubertus Meyer-Burckhardt, Vorsitzender der Geschäftsführung,
Polyphon Film- und Fernsehgesellschaft, Hamburg
et al.

Worldwide Wireless Warrior
- Martin Varsavsky, CEO FON, Spanien im Interview mit
Dr. Michel Friedmann


Soweit die Darstellung des Veranstalters.

Wie schon oben dargestellt macht es die Dichte der Aussagen, Ereignisse und Kontakte unmöglich, hier noch in der gebotenen Ausführlichkeit und Neutralität zu berichten.
Schliesslich besteht der Charme dieser Veranstaltung nicht zuletzt darin, dass es möglich ist, vor und nach den Vorträgen mit den Beteiligten zu informellen Gesprächen zusammenzukommen, die eben gerade nicht Gegenstand der öffentlichen Darstellung sein sollten.

Daher stattdessen hier ein Blick in den Blog von Varsavsky’s FON-Fan-Gemeinde, den FONeras und FONeros, die den Link auf die aktualisierte Medienwochen-URL sogleich aufgreifen und am 3. September 2006 als Mittel der eigenen Berichterstattung nutzen.

Am selbigen Sonntag, auch darauf verweist der Blog, erscheint ein Spiegel-Online.de-Interview . Darin können sich auch all diejenigen informieren, die nicht an den Medientagen haben teilnehmen können und bislang als "Aliens" noch keine Mitglieder dieser "Bewegung" sind. [3].

Der Fon-Funder und CEO lässt es sich auch als "Evangelizer" nicht nehmen, an dieser Stelle - und somit rechtzeitig vor Weihnachten - darauf hinzuweisen, dass das ultimative alternative IT-Geschenkpaket für den Gabentisch am "Heiligen Abend" angkündigt wird: das Skype-Telefon plus FON-Ladegerät zum Preis von 150 Euro.

PS.: Und wer sich derzeit noch nicht traut, schon jetzt die Kerzen ins Fenster zu stellen, kann sich ja stattdessen für nur 10 Euro eines FON-Communitiy Routers bedienen. Für den guten Zweck, der die Mittel heiligt...

WS.

Anmerkungen

[1(Das "S" ist hier nur in der "vereinfachten Version" wiedergegeben ;-)

[2Dem es in seiner glattgeschliffenen Rede leider passierte, den nun auch schon nicht mehr ganz neuen Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, mit dem Namen seines Vorgängers Dr. Michael Nauman zu benennen...

[3Siehe dazu auch Martins Video-Lecture im "Flash"-Format.


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