Eineinhalb Milliarden Zuschauer vor den elektronischen Medien, dreihunderttausend Zuschauer vor Ort an den Ufern der Seine... und auch ohne sie alle gefragt zu haben, wird es nur wenige Menschen geben, die sich von dieser vierstündigen Inszenierung der Eröffnung der 33. Olympischen Spiele in Paris nicht haben beeindrucken lassen.
Schon frühzeitig waren wir Multiplikatoren auf dieses Ereignis PARIS 2024 vorbereitet und mit umfangreichen Materialien vorbereitet worden:
#ExploreFrance
Die jahrzehntelange Verbundenheit mit dieser Stadt, die zum Lebensmittelpunkt geworden war, hätte es nahegelegt, diese Tage wieder dorthin zurückzukehren. Aber viele aus dem engsten Freundeskreis hatte es darauf angelegt, während dieser Zeit sich nicht in Paris und Umgebung aufhalten zu müssen. Und der über lange Zeit vorbereitete Plan, mit einer Kamerafrau / einem Kameramann im Volocopter in der Luft das ganze Spektakel während der Spiele begleiten zu können, ist an dem gewaltigen Missmanagement von deutscher Seite gescheitert [1].
Stattdessen wurden in den letzten Fernsehbildern nochmals der Aufstieg des Heissluftballons und dem darunter hängenden Feuerkessel gezeigt, der von zwei Sportlern mit je einer Fackel entzündet wurde (doppelt gezündet ist sicherer ;-). Für deren Entzündung wiederum war ein Hundertjähriger verantwortlich, der sein Sportgerät, mit dem gross geworden war, das Fahrrad, mit einem Rollstuhl hatte eintauschen müssen.
Das Land, die Stadt, der Fluss: Aber alles, was es an ultimativer Symbolkraft gibt, wird in Szene gesetzt:
Ungarns Ministerpräsident Orban hat mit scharfen Worten die Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele in Paris kritisiert. Nach seiner Einschätzung handelte es sich bei der knapp vierstündigen Show gestern um die – so wörtlich – „Veranschaulichung des moralischen Verfalls des Westens“. In einer Rede bei einem Besuch in Rumänien sprach Orban davon, dass sich westliche Länder von der „metaphysischen Bindung an Gott, das Vaterland und die Familie“ verabschiedet hätten.
Die französische Bischofskonferenz bedauerte in einer Mitteilung, die Zeremonie habe auch Szenen enthalten, in denen das Christentum verspottet und verhöhnt worden sei.
In der Eröffnungsfeier entlang der Seine in der französischen Hauptstadt war unter anderem die Diversität in der Gesellschaft thematisiert worden. In einer der Szenen inszenierten Dragqueens das letzte Abendmahl.
Am 31. Juli 2024 ein Auszug aus einem Bericht von Volker Mrasek im Rahmen der Sendung "Forschung aktuel" im Deutschlandfunk aus seinem Beitrag: "Nicht nur auf der Seine. Elektroschiffe sorgen für saubere Luft."
Handy-Anwendungen für die Sommerspiele überwachen Sportler und Touristen auf Schritt und Tritt, extrahieren private Daten und verkaufen sie an Werbetreibende.
[...]
Am 12. August 2024 befragt Birgid Becker in der DlF-Sendung "Wirtschaft am Mittag" Jessica Sturmberg über die Ökonomische Olympia-Bilanz: