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VON Dr. Wolf SiegertZUM Montag Letzte Bearbeitung: 28. Mai 2024 um 00 Uhr 18 Minuten

 

Es gibt über diesen Tag wesentlich mehr zu erzählen, als was diese Programmankündigungen andeuten.
Aber es ist zu viel passiert, um das alles ad hoc aufzuarbeiten. Daher bitte Geduld. WS.

Stage 9 15:00– 16:00

"Europa 2057": Die Entwicklung eines neuen ARTE-Formats

Kristina Förtsch, Katja Dünnebacke, Alexander Lahl, Max Mönch, Thomas J. Weiss

Wie wird Europa in 30 Jahren aussehen? Wie wird sich mein Alltag anfühlen, wie der meiner Kinder, sollte ich welche haben? Wie sicher ist der Blick in die Zukunft und wer kümmert sich eigentlich darum, dass manches doch noch anders kommt?

"Europa 2057" heißt die Webreihe bei ARTE, die Antwort auf diese Fragen geben soll. Das neue Programm ist gerade in Entwicklung. Wir sind überzeugt, dass wir im Team die besten Formate schaffen und möchten euch deshalb aktiv daran beteiligen. Dabei könnt ihr von uns erfahren, wie wir solche Entwicklungsprozesse gestalten, wer alles mitmischt und wie weit wir mit "Europa 2057" bereits gekommen sind. In einem zweiten Schritt möchten wir von euch wissen, welche Fragen ihr euch wünscht und wie die Gestaltung aussehen könnte.

Wir präsentieren unser Panel partizipativ, holen euch mit auf die Bühne und in die Diskussion. Lasst uns eine gemeinsame Vision in die Realität umsetzen!

16:15 – 17:15

Immer investigativer: Podcasts als journalistisches Medium – Recherche

Khesrau Behroz, Lena Gürtler, Su Holder, Pune Djalilevand

Von Doping über Geheimdienste bis zu Terrorismus – immer aufwendiger recherchierte Formate etablieren Podcasts als journalistisches Medium. Aber wie funktioniert das eigentlich?

Die Macher*innen geben Einblicke, wie ein solcher Investigativ-Podcast entsteht: Wie werden die Themen-Ideen entwickelt? Wie genau läuft eigentlich ein langwieriger Rechercheprozess ab? Was ist beim Quellenschutz zu beachten? Und wie schaffen die Macher*innen eine gute Balance zwischen Fakten und Storytelling?

Stage 11 16:15 – 17:15

Userverse 2035 - Zukunft verstehen und gestalten

Nadine Mosch, Christoph Rieth, Christin Schulz, Felix Günther, Arne Orgassa
Medien & Öffentlichkeit

Wie verändert sich die Mediennutzung durch eine polarisierte Gesellschaft? Worüber beziehen Menschen zukünftig ihre Informationen? Und wie verteilt sich ihre Aufmerksamkeit im Spannungsfeld zwischen großen Plattformen, Hyper-Personalisierung und neuen Technologien?

Zahlreiche Studien und Analysen liefern Antworten auf diese Fragen. Aber all‘ diese Informationen zu interpretieren und die richtigen Rückschlüsse abzuleiten, ist komplex und mühsam. Im Alltag fehlt dafür schlicht die Zeit.

MDR next und WDR Innovation Hub versuchen es daher mit einem spielerischen Ansatz: einem Wimmelbild. Das Userverse 2035 zeigt eine Zukunft, in der alles mit allem vernetzt ist und die Menschen ausschließlich selbst bestimmen, welche Inhalte sie über welchen Weg konsumieren. Das Bild macht den Alltag, die Freizeitgestaltung und das Mediennutzungsverhalten verschiedener Zielgruppen erlebbar.

Lasst uns gemeinsam das Bild erkunden: Was sind die zentralen Entwicklungen für Medienunternehmen und die Gesellschaft? Auf welche sollten wir uns fokussieren? Fehlen wichtige Trends? Und mit welchen Strategien und Projekten können wir am besten darauf reagieren?

Fabmobil 17:30 – 18:30

Who cares, was Oma eigentlich vom Krieg erzählt? - Alte Stimmen im digitalen Raum

Anna-Maria Schmider, Paula Georgi, Charlotte Steinbach, Lisa Hertwig

Lebensläufe von Frauen werden immer noch zu selten erzählt. In dem Pool Artists Original Podcast “Die Geschichte meines Lebens” erzählen acht Frauen über 80 ihre Lebensgeschichte. Die Pool Artists Producer:innen Charlotte Steinbach und Lisa Hertwig zusammen mit der Host des Podcasts Anna-Maria Schmieder berichten. Wie haben sie den Stoff verarbeitet? Wie wird man Zeitzeug:innenberichten gerecht? Wo sind Lücken aufgetreten? Und eignet sich das Medium Podcast besonders für Oral History?

Stage 8 18:00 – 18:30

Public Domain in the Digital Age: a Paradox.

Leonhard Dobusch, Peter Baldwin

Because digital content is leased not sold, therefore not owned outright, in the way that other forms of property are, in fact there is no obvious mechanism by which the public domain can be enforced. Will the publishers really give up their digital files, which have never left their servers for 150 years, when the public domain finally kicks in? Will they even still have them? Thus there is possibly no legally enforceable public domain for digital content.

The absence of the Public Domain in the future is connected to the influence of AI already, and that too is part of the leaching away of Wikipedia’s content, first by Google and now increasingly by ChatGPT and its ilk.

On the other hand, a millennium from now, the vast bulk of the world’s content will be public domain. The copyrighted part will be a tiny fringe of the most recently created content. Cultural producers will have a vast mass of public domain content to use for their own purposes. What will be the point of copyright in this future cultural landscape – so different from our own, where the public domain is just a fraction of content? Why bother locking anything up, and therefore will not the public domain be everything?


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