Niemand hat mich - neben meinem ’Doktorvater’ - so stark ermutigt und unterstützt im Verlauf meiner Doktorarbeit wie: Helmut Lethen.
Auch wenn wir uns lange Zeit nicht mehr gesehen haben - zur letzten Begegnung kam es Mitte der Zehner-Jahre auf der Buchmesse in Leipzig [1] ist seine Person, seine intellektuelle und geistige Präsenz immer noch zugegen - und wird es nach seinem Tod bleiben.
Helmut starb am 13. August 2026 in Wien - am Vorabend des einhundertjährigen Todestages von Bertolt Brecht [2].
Hören wir den Nachruf von Jörg Magenau in der Sendung "Fazit des Deutschlandfunks Kultur am 15. August 2026:
Über die Freiheit, zwischen "Lagern" zu wandern. Mit Helmut Lethen von der Germanistik über Mao Zedong bis zur Stoa.
Hier noch einmal zu hören "im Gespräch" mit Susanne Führer am 19. Oktober 2020 im Deutschlandfunk Kultur aus Anlass der Veröffentlichung seiner (zweiten) Autobiografie bei Rowohlt Berlin: „Denn für dieses Leben ist der Mensch nicht schlau genug. Erinnerungen“: „Ich versuche, aus Enttäuschung Energie zu ziehen“