Nachfolgend einer der vielen Beiträge, die im Verlauf des Jahres 2025 auch im Rahmen der Vorbereitung für dieses Buch geschrieben und mit der Leserschaft diskutiert wurden.
Bevor wir daraus zitieren, an dieser Stelle vorab Hinweise auf Einträge, die im Jahr 2025 entstanden:
In dem einen geht es um den Beitrag eines befreundeten Medien- und Kulturwissenschaftlers, in dem er der sogenannten KI eine eigene Wortprägung mit dem Begriff der künstlichen Extelligenz zuweist:
– Siegfried Zielinski: KünstlicheEXtelligenz
Bei der darin dokumentierten Vorstellung dieses Manifestes wurde seine Person eingeführt, indem auf die Einträge verwiesen wurde, die rechnerseitig über ihn bereits im Netz zur Verfügung stehen. Daraufhin wurde in einem zweiten Versuch zum Ende des letzten Jahres die eigene Person einer ebensolchen Befragung unterworfen.
– Wer ist: / Who is: Dr. Wolf Siegert ?
Auch dieses Ergebnis hier noch mal zur Einsicht: Mag sie doch aus Sicht des Verlages die Profilierung ihres Autors unterstützen, auch wenn sie aus der Sicht des Autors selbst nur einen Teil seines Lebenslaufes zur Geltung bringt. Selbst dann, wenn er sich selbst gerne im Gegensatz zur Zweiteilung zwischen dem Digital Immigrant und dem Digital Native als Digital Resident begreift.
Als drittes Element ein Beitrag vom Mittwoch, den 30. Juli 2025, im Deutschlandfunk-Programm "Kultur heute", Moderation Michael Köhler. Es geht um ein Gespräch mit dem Medienwissenschaftler Martin Andree im Rahmen der Reihe „Vorwärts oder rückwärts – Wohin bewegen wir uns?“, das mit der Rolle und Bedeutung der Buch-Produktion und -Rezeption einst und jetzt beginnt: "Digital Detox – Die Macht der Tech-Giganten und die Rettung der Demokratie?"
– Unfreie Medienfreiheit. Medienwissenschaftler Martin Andree zur Macht der Tech-Konzerne
Spätestens mit diesem Beitrag wird klar, dass die deutschsprachige Ausgabe des Buches nicht mit der identisch sein kann, die in englischer Sprache für den internationalen Markt aufgelegt werden wird.
Daher als viertes Element ein Blick zurück auf das Interview von Heinz Laubenthal "mit dem Fachmann für elektronische Speichertechnik Professor Wilhelm Runge [1] über das Gehirn als Informationsspeicher im Vergleich zur Arbeitsweise von modernen Informationsmaschinen" im Südwestfunk vom 1. Juli 1959:
– Kann elektronische Speichertechnik das menschliche Hirn ersetzen?
Hier nun einer von vielen Hinweisen auf das angestrebte Gelingen dieser Versuche, diese bisher noch als gütig gesetzten Grenzen zu überwinden:
. der Maschine - ganz im Sinne des Philosophen Johann Gottlieb Fichte - ein "Ich"-Bewusstsein als Mittelpunkt ihrer ’Welt’ zu ermöglichen
– der Maschine - im Gegensatz zur Zukunfts‘theorie‘ eines Karl Valentin - die prognostische Kompetenz zuzuschreiben.
WINA: WEIGHT INFORMED NEURON ACTIVATION FOR ACCELERATING LARGE LANGUAGE MODEL INFERENCE
Microsoft stellt die effizienteste KI aller Zeiten vor (ahmt menschlichen Geist nach) [2]
.
Hintergrund dieser Entwicklung ist der Versuch von Microsoft, sich von dem mit Milliarden finanzierten Partner OpenAI mehr und mehr abzulösen, ihn zu einem "frienemy" zu machen.
Es wird neben dem hier angekündigten Modell für das zukünftige Microsoft AI - MAI - aus dem eigenen Haus verstärkt Versuche geben, die Algorithmen und vor allem die AI-gesetzten Vorhersagen aus sogenannten Believe State Transformer - BST - Modellen abzuleiten. Ein solches Verfahren bezieht sich nicht länger nur auf in der Vergangenheit gesammelte Daten, sondern auf Vorhersagen, und deren Bedeutung für zukünftige Entwicklungen [3] [4].
Damit erhalten selbst im eigenen Kontext seit mehr als einem Jahrzehnt gestellte Fragen wie die nach den vermeintlich grössten Herausforderungen n a c n der Digitalisierung eine endgültig neue Qualität.
In der Online-Welt des digitalen Massenkonsums tauchen aber immer mehr „Meldungen“ auf, wie beispielsweise diese vom Sonntag, den 6. Juni 2025, auf msn [5]
Wie lautete der am Vortag zitierte Satz:
"Die Realität selbst ist heute hyperreal. Unter diesen Bedingungen ist folglich die Irrealität nicht mehr die des Traumes oder des Phantasmas, sondern die halluzinierende Ähnlichkeit des Realen mit sich selbst"
