Das Faszinierende an der wissenschaftlichen Neugier – wie auch der Neugier an der Wissenschaft – ist, dass sie bereits vor der Berufstätigkeit, ja vor dem Studium beginnt und mit der drohenden Verelendung nicht beendet ist. In dem nachfolgenden Beispiel hatten wir auf einen jener vielen Vermittler des wissenschaftlichen Denkens im öffentlichen Raum hingewiesen und darauf aufmerksam gemacht, dass er zum Zeitpunkt seiner Verelendung aus den als bislang dominierend geltenden medialen Bezügen, dem Fernsehen, verdrängt wurde und sodann auf einem YouTube-Kanal seine Arbeit fortzusetzen aus dem wir auch schon zitiert haben.
Bücher als eine Zeitmaschine, als eine Arche Noah, aus der heraus auch die Toten nach wie vor mit uns zu sprechen vermögen. Das Lesen als ein Vorgang der intrinsischen Kommunikation. Der Wert der Worte als Träger von Wahrheiten, die sich erst beim Lesen entschlüsseln können – oder, sagen wir lieber, entschlüsseln könnten. Eine Herausforderung und eine Verpflichtung zugleich, da auch immer mehr Texte in solchen Büchern nicht nur mit Maschinen korrigiert und optimiert werden, sondern in den paper mills von Maschinen entworfen und dem Publikum als wissenschaftlich kongeniale Wahrheit angeboten werden.
Wie gesagt, hatten wir in einem Beitrag vom September 2025 - dacapo: Scobel bei Küppersbusch-TV - auf die letzte SCOBEL Sendung auf 3sat vom 12. Juni 2025aufmerksam gemacht. Ihr Thema lautete: Wissenschaft in der Vertrauenskrise. [1]
Wie virulent dieses Thema ist, unterstreicht ein Beitrag von Arndt Reuning aus der Redaktion "Kultur und Wissenschaft" am 6. August 2025, ab 08:37 Uhr, in den Informationen am Morgen des Deutschlandfunks, angekündigt mit dem Titel:
Wissenschaftsbetrug hat industrielle Ausmaße angenommen:
Wir werden darauf im dritten Teil BP JUMP nochmals zurückkommen. Hier schon mal ein Vorgeschmack auf diesen Text:
Wie schon an anderer Stelle gesagt: In dem ersten Entwurf einer Einleitung für ein eigenes, in einem Wissenschaftsverlag erscheinendes neues Buch hätte man sich noch vor zwei Jahren an diesem Thema vorbeischleichen können. Heute ist auch dieses Thema nicht mehr auszuklammern. Mehr noch: neben dem Anspruch auf wissenschaftliche Korrektheit und die Erfüllung ethischer Grundsätze wird - beim Schreiben ebenso wie bei der Vermittlung - noch ein anderes Kriterium immer mehr in den Vordergrund rücken, das der Authentizität
Von daher ist es von Bedeutung, festzuhalten, dass die hier in diesem nachfolgend Stück für Stück vorgestellten Zeilen die Texte ausschließlich von einem Menschen verfasst und in dieser Umgebung zur Kenntnis gebracht wurden.
Gibt es auch von ’meinem’ Verlag ein solches Video? Anfrage an Chat GPT 5.1 vom 8.2.2026:
In welchem Video von Springer Nature wird die Funktion und Bedeutung des wissenschaftlichen Arbeitens erklärt?
Antwort:
Kurzfassung: In den aktuellen Suchergebnissen findet sich kein Video von Springer Nature, das explizit „Funktion und Bedeutung des wissenschaftlichen Arbeitens“ erklärt. Stattdessen taucht nur ein Buchkapitel von Springer Nature auf, das diese Inhalte beschreibt – aber kein Video.
🧭 Fazit
Springer Nature bietet laut Suchergebnissen kein Video, das die Funktion und Bedeutung wissenschaftlichen Arbeitens erklärt.
Es existiert jedoch ein Buchkapitel bei Springer Nature, das genau diese Inhalte behandelt.
[...]
Die einzige relevante Springer‑Nature‑Quelle im Suchergebnis ist:
„Wissenschaftliches Arbeiten“– Kapitel in Neben dem Job zum Doktortitel
Dieses Kapitel erläutert „wichtige Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens und die Rolle des wissenschaftlichen Diskurses“.
Wenn du möchtest, kann ich dir das Springer‑Nature‑Kapitel inhaltlich zusammenfassen,
Das Springer-Nature-Kapitel „Wissenschaftliches Arbeiten“ behandelt zentrale Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens. Es erklärt die Bedeutung und Funktion wissenschaftlichen Arbeitens als Grundlage für akademische und berufliche Qualifikationen. Die Rolle des wissenschaftlichen Diskurses wird hervorgehoben, da er den Austausch von Erkenntnissen und die Weiterentwicklung von Wissen ermöglicht. Das Kapitel betont die Notwendigkeit von Transparenz und Nachvollziehbarkeit in wissenschaftlichen Arbeiten und thematisiert die Problematik des Plagiats sowie die Bedeutung von korrektem Zitieren und Quellenangaben. Zudem werden methodische Vorgehensweisen und strukturierte Arbeitsprozesse als essenziell für die Qualität wissenschaftlicher Arbeiten dargestellt. Insgesamt bietet das Kapitel eine fundierte Einführung in das wissenschaftliche Arbeiten und unterstreicht dessen zentrale Bedeutung für Studium und Forschung.
So weit - so gut?
Wir halten fest: Dieser Einleitungstext ist deutlich von dem persönlichen Duktus des Autors geprägt und ist so gewollt. Das bedeutet nicht, dass er sich den Anforderungen wissenschaftlicher Güte entzieht, aber es macht deutlich, in welchem Umfeld und unter welchen Umständen dieses Buch zustande gekommen ist. Diese sind stark von bisherigen Erfahrungen und auch persönlichen Herausforderungen der letzten Jahre geprägt, und das wird auch an dieser Stelle nicht verheimlicht.
In den beiden folgenden Teilen des Hauptteils. die sich mit der Geschichte und Gegenwart dieses Themas beschäftigt, wird sicherlich akkurat auf diese wissenschaftliche Präzision, ja vielleicht sogar mit einer gewissen Akrebie geachtet werden. Der dritte Teil, der zukünftigen Entwicklungen ausleuchtet, wird sich sicherlich nicht mit der gleichen Akkuratesse dieser Verpflichtung unterziehen, es sei denn, es werden andere Quellen zitiert, die auf diese Frage eingehen.
Es wird immer wieder auch Ausflüge in die Literatur, die Kunst und die Philosophie geben, angefangen bei Robert Musil mit dem Satz "Wenn es einen Wirklichkeitssinn gibt, muß es auch einen Möglichkeitssinn geben." [2], über Johann Sebastian Bachs Kunst der Fuge als höchste Form der Mathematik [3], bis hin zu Carlos Rincón in einem Aufsatz über Jorge Luis Borges, in dem es heisst: "Die Realität selbst ist heute hyperreal. Unter diesen Bedingungen ist folglich die Irrealität nicht mehr die des Traumes oder des Phantasmas, sondern die halluzinierende Ähnlichkeit des Realen mit sich selbst" [4]. Whow: Damit sind wir schon inmitten des zweiten Teils der Einleitung - BP: STEP - mit dem Schwerpunkt der sogenannten "künstlichen" Intelligenz gelandet...
... zuvor aber noch diese editorischen Hinweise:
Neben dem Quellenverzeichnis und einem Literaturkanon – wie in dem letzten hier vorgetragenen Absatz nur sehr diskret und unvollständig vorgetragen – werden in diesem Text immer wieder QR-Codes eingebunden sein, über die das Lesen sich mit einem zweiten Medium kommunikativ ergänzen lässt, ohne dabei aus dem Zusammenhang der Darstellung vollständig ausgegrenzt zu werden.
Wichtig in diesem Zusammenhang ist, dass die Print-Ausgabe auf der einen und die elektronische Ausgabe auf der anderen Seite mit ihren jeweiligen Möglichkeiten und Vorzügen miteinander kompatibel bleiben.