Dieser Beitrag schliesst sich an an den Bericht vom Ende Dezember 2025 zu: DaybyDay (DbD) ISSN 1862-2967.
Nachdem offenkundig war, dass bereits alle an die zehntausend Einträge aus dieser Plattform von den grossen LLM’s gecrawlt, sprich von der KI erfasst wurden, war die Idee, dieses Raubrittertum in einem Gegenangriff dazu zu veranlassen, die Systematisierung dieser Einträge zum eigenen Vorteil voranzutreiben.
Einige der bereits zuvor dargestellten Ziele (kurz- mittel- langfristig) hier zunächst nochmals im Überblick:
– Die in den vergangenen Jahren jeweils am Ende des Monats durch den Herausgeber zusammengestellten Einträge haben es bereits vermocht, neben den bisherigen chronologischen Anordnungen auch thematische Schwerpunkte zu setzen. Dies gilt es weiter auszubauen.
– Anstatt jetzt noch mal durch die gesamte Vielzahl der Artikel durchzugehen, um ihnen jeweils bestimmte Stichworte zuzuweisen, hat sich herausgestellt, dass diese damit verbundenen Aufgaben auch von den Large Language Models ausgeführt werden können. Wie das erste Beispiel zeigt, arbeiten diese Systeme aber zunächst einmal ohne Sinn und Verstand [1] Aber, dank der Entscheidung, jedem Artikel eine eindeutige Kennzahl zuzuweisen, sie tun es, und dies mit einer höheren Präzision, als dies von Hand möglich gewesen wäre.
– Jetzt geht es darum, diese Aufgabe des Taggings nicht nur zu optimieren, sondern auch zu qualifizieren. Dazu ist es möglich, sogenannte Word Clouds einzurichten, sodass es dann möglich wird, auf das gesamte Konvolut dieser vielen Beiträge durch die Angabe von Suchworten zuzugreifen [2].
– Die erste Person, die an einem solchen Vorgang Interesse hat, ist der Autor selbst. Wie bereits in verschiedenen Schriften vorgeführt, ist es nunmehr möglich, aus diesen bisherigen Einträgen auf dieser Plattform eine Reihe von Materialien auszulagern oder auch produktiv zu nutzen, die dann in dem aktuellen Buchprojekt von Bedeutung sein werden. Es geht also zunächst darum, eine bereits bestehende qualifizierte Materialsammlung auszuwerten. Und in einem zweiten Schritt jene Materialien auch im Rahmen der Buchproduktion so einzusetzen, dass sie sowohl im als auch neben dem Fließtext eingesetzt werden können.
– Die dahinterstehende Absicht geht über die jetzt betriebene Software und Server-Struktur hinaus, denn viele der hier bisher eingespielten und zitierten Materialien kommen aus der Public Domain . Also wäre es interessant, diese auch wieder einer breiteren Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Daher die Idee, all jene auf der eigenen Plattform zitierten audiovisuellen Dateien ausfindig zu machen und auszuweisen, sodass sie dann auch auf anderen Datenbanksystemen öffentlich abgerufen werden können, wobei wir hier insbesondere an die Zusammenarbeit mit der Wikimedia Foundation denken [3]
– Das würde bedeuten, dass neben der klassischen Literaturliste eines Buches eine Reihe von QR-Codes in den jeweiligen Lektüresträngen eingebunden wären, die dann auf solche Quellen zugreifen. Und die den großen Vorteil haben, dass diese Quellen dann auch über die bisher angekündigten Lifetime Circles hinaus zur Verfügung stehen. Dieses Problem ist bereits in der aktuellen Produktion bzw Reproduktio dieser Plattform von Bedeutung, in der immer wieder festzustellen ist, dass einst als sinnvoll zitierte Quellen dieser Art im Netz nicht mehr aufgerufen werden können oder auch gar nicht mehr zur Verfügung stehen.
– Aber es geht doch darüber hinaus: Neben konkreten Nutzanwendung im Rahmen der eigenen Buchproduktion wäre es doch spannend zu erfahren, was der Autor sich in den letzten gut 20 Jahren zu bestimmten von ihm selbst favorisierten thematischen Schwerpunkten ausgedacht hat, was er dazu dokumentiert oder auch kommentiert hat. Anstatt also eine ChatGPT oder Perplexity nach Antworten zu fragen, wäre es möglich, herauszufinden, was der Autor selbst zu bestimmten Themen oder Ereignissen in den letzten gut 20 Jahren zu sagen hatte.
– Das bedeutet eine Reihe von verfahrenstechnischen Erprobungen, aber vielleicht auch Neuerungen, die über dieses Projekt hinaus auch für andere Vorhaben von Bedeutung und Nutzen sein könnten. Damit würde dieses gesamte Vorhaben nicht nur einem konkreten Fall nutzen. sondern darüber hinaus auch anderen Möglichkeiten einer selbstbestimmten Intelligenten Anwendung von bestehender Kompetenz anbieten.
Das Ganze ließe sich dann zum Beispiel unter dem bereits aus einem anderen Zusammenhang durchaus geläufigen Begriff KPI zusammenfassen, was in diesem Kontekxt aber heißen würde: Kumulierte Persönliche Intelligenz.
In der nachfolgend eingeblendeten Datei finden sich erste Überlegungen, wie eine solche semantische Binnenstruktur für die Erfassung dieser Beiträge ermöglicht werden kann. Das dahinterstehende Ziel geht über den Anspruch einer optimalen Nutzung der eigenen Schriften weit hinaus. Es ist der Versuch, der Tendenz nach möglichst einfachen Antworten eine systemische Lösung entgegenzusetzen, in der es möglich ist, auch komplexe, ja sogar komplizierte Zusammenhänge so weit aufzuschließen, dass ihre Erfassung und Umsetzung weitere Neugier schafft und Spass bereitet.
Und hier gleich noch ein interessanter Hinweis auf dieses zwischen Deutschland und den USA gemeinsam entwickelte Projekt - in dem von deutscher Seite oft die Frage nach den Regeln und Rahmenbedingungen im Vordergrund steht, während auf US amerikanischer Seite die Freude am Spiel und am Probehandeln dominiert. Wenn es gelänge, diese beiden jeweils notwendigen Elemente so zu amalgamieren, dass sie in ihrer Kombination fruchtbar würden, würde dieser interkulturelle Ansatz zugleich die Möglichkeit einer nicht nur sinnvollen, sondern auch ökonomisch attraktiven Umsetzung verstärken.