Wer regelmäßig die Planungen zu unserem Buchprojekt verfolgt hat, mag sich daran erinnern, dass im dritten Teil anstatt einer dogmatischen Erklärung der Zukunft versucht wird, Begriffe herauszustellen, die in einer Zeit nach der Digitalisierung noch eine deutlich höhere Bedeutung haben werden als heute.
Dazu gehört gleich für den Buchstaben "A" das Wort Authentizität (das deshalb auch eine besondere Bedeutung und Qualität hat, da es im Englischen ebenso verwendet werden kann wie im Deutschen). In der Vergangenheit wurden immer wieder neue Beispiele gesucht, die dies unter Beweis stellen mögen. Heute werden - rückblickend für die gesamte Woche - 5 Radio-Beiträge zu diesem Thema vorgestellt.
Vom Dienstag, den 10. Februar 2026, gab es ein Beispiel von Christoph Möller aus der Sendung Tonart bei Deutschlandfunk Kultur, auf das hier exemplarisch verwiesen werden soll. Hören Sie selbst:
– Echt jetzt? Authentizität im Pop Teil 2: Der Körper als Attraktion
Samt diesem exemplarischen Ausschnitt, der für so vieles spricht, was heute mehr gilt als je zuvor:
Am Tag zuvor, Montag den 9. Februar 2026, der ebenfalls von Oliver Schwesig anmoderierte Beitrag:
– Echt jetzt? Authentizität im Pop Teil 1: Die Musikerin, die es nie gab
Am Mittwoch, den 11. Februar 2026, folgte:
– Echt jetzt? Authentizität im Pop Teil 3: Alles ist Plastik
Am Donnerstag, den 12. Februar 2026, folgte:
– Echt jetzt? Authentizität im Pop Teil 4: Reaktionäre Strategien
Am Freitag, den 13. Februar 2026, folgte:
– Echt jetzt? Authentizität im Pop Teil 5: Die Maschine übernimmt
Und hier als ebenso später wie exemplarischer Nachtrag dieser Auszug aus den Dlf-Nachrichten vom 12. März 2026: Manipulierte Fotos in Berichten zu Iran entdeckt in dem es ganz entscheidend um das Thema der Authentizität - in diesem Fall von Agenturbildern - geht:
Manipulierte Bilder entdeckt [...] Grund sind Zweifel an ihrer Authentizität. Man habe vereinzelt Bilder identifiziert, die mit hoher Wahrscheinlichkeit KI-generiert seien, hieß es. Zudem habe es Fotos gegeben, bei denen mutmaßlich mithilfe von KI unzulässige Veränderungen vorgenommen worden seien. Die Aufnahmen zeigten unter anderem eine Explosion in Teheran und den neuen Obersten Führer Mojtaba Khamenei an der Seite seines Vaters Ali Khamenei. Die Iran-Bilder wurden von der Agentur „SalamPix“ verbreitet. Über die französische Bildagentur „Abaca Press“ fanden die Bilder ihren Weg auch ins deutsche Angebot der Agenturen. „Der Spiegel“ hat bislang vergeblich versucht, Kontakt zu „SalamPix“ aufzunehmen.