WS_2026-03-27

VON Dr. Wolf SiegertZUM Freitag Letzte Bearbeitung: 27. März 2026 um 18h53minzum Post-Scriptum

 

Heute ist der letzte Tag, um ein eigenes Interesse anzumeldem:

Call for Sessions für die IFA 2026

Bringen Sie Ihre Stimme zur IFA! Wir suchen Gespräche mit Haltung, Erfahrungen aus der Praxis und klare Takeaways.

Berlin, 17. Februar 2026 – Die IFA Berlin, das weltweit größte Event für Home- und Consumer-Tech, stellt sein Bühnenprogramm für 2026 neu auf. Mit fünf klar definierten Content-Tracks setzt die IFA auf ein fokussiertes, kuratiertes Programm, das zentrale Fragen an der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft in den Mittelpunkt stellt. Session-Vorschläge können bis zum 27. März 2026 eingereicht werden.

Content-Tracks für die relevantesten Themen unserer Zeit
Das neue Programm der IFA 2026 gliedert sich erstmals in fünf strategische Content-Tracks, die Orientierung bieten und gezielt unterschiedliche Zielgruppen ansprechen:
• World of AI & Future of Tech
• Retail & Future of Commerce
• Marketing & Creativity
• Culture & Lifestyle
• Smart & Sustainable Living
Im Fokus der Content-Tracks stehen aktuelle Debatten, konkrete Anwendungsbeispiele, reale Erfahrungen, praxisnahe Einblicke und neue Perspektiven.

Kuratiert, offen und vielfältig
Die IFA lädt Expertinnen und Experten, Kreative, Forschende, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie neue Stimmen der Branche ein, Session-Ideen in unterschiedlichen Formaten einzureichen – von Talks und Panels bis hin zu Live-Podcasts, Workshops und Masterclasses. Ziel ist ein kuratiertes, lebendiges Bühnenprogramm, das unterschiedliche Perspektiven sichtbar macht, den Austausch fördert und gezielt Raum für vielfältige Hintergründe, Disziplinen und Erfahrungen schafft.

Anmelde-Details
• Einreichungsstart: 5. Februar 2026
• Einreichungsfrist: 27. März 2026
• Review-Phase: 30. März–10. April 2026
• Benachrichtigungen: ab Ende April 2026
• Event, IFA Berlin 2026: 4.–8. September 2026
Session-Vorschläge können über das offizielle Formular eingereicht werden:
www.ifa-berlin.com/enquiry/call-for-sessions-application
Alle Informationen zum Call for Sessions unter:
www.ifa-berlin.com/call-for-sessions

Zur Auswahl stehen die folgenden Fomate:

Inspire

Solo
Ein kurzer Solo-Impuls, der neue und kommende Ideen auf den Punkt bringt. (1 Speaker)

Conversation
Ein vertiefendes Gespräch – Interview, Fireside Chat oder Debatte – mit klarer Perspektive auf ein konkretes Thema. (2 Speaker)

Discover

Panel
Eine moderierte Diskussion, die unterschiedliche Sichtweisen zu einem Thema zusammenbringt. (3 bis 6 Speaker)

Live Podcast
Für Medienschaffende, etablierte Podcasts oder Blogs: ein Gespräch zu zentralen Themen der Tech-Welt – live vor Publikum aufgenommen. (2 bis 4 Speaker)

Engage

Workshop
Eine vertiefende, anleitende Session mit Hands-on-Elementen und klaren Takeaways. (1 bis 3 Speaker)

Masterclass
Eine expertgeführte Session mit Fokus auf fortgeschrittene Skills und professionelle Insights – praxisnah, mit Methoden und konkreten Techniken. (1 bis 2 Speaker)

P.S.

Nachdem die Zufahrt auf das Messegelände während der ITB verweigert wurde - siehe den Beitrag Berufsverbot für Behinderte? vom 3. März 2026 - wird von der Präsentation und möglichen Ausführung eines eigenen Vorschlages zum Thema „Vintage und Visionäre“ Abstand genommen.

Themen wären [6] nicht nur das Wiederaufleben von Bandmaschinen [7], Röhrenverstärkern [8] oder Plattenspielern [9], sondern darüber hinaus die Abkehr von den rein digitalen Bedienungselementen überhaupt, gemäss Ansagen wie diesen: "Schalter statt Swipe" oder "Tasten statt Touch".

So wie gerade exemplarisch im Automobil-Dashboard-Design zu erleben: vom Ferrari Luce, bis hin zu den neuen Mercedes- und VW-Modellen, wie diese nachfolgend aufgeführten Hinweise belegen.

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Andreas Floemer am 18.09.2025 auf heise.de: Mercedes-Benz: "Die Daten zeigen, dass physische Tasten besser sind".

Mercedes-Benz setzt weniger auf Touch-Oberflächen. Damit folgt der Autobauer dem Konkurrenten VW und dem Wunsch der NCAP.
Mercedes-Benz will trotz der fortschreitenden Digitalisierung wieder mehr physische Bedienelemente in seine Fahrzeuge bringen. "Die Daten zeigen, dass physische Tasten besser sind", erklärte Software-Chef Magnus Östberg gegenüber Autocar.

Andreas Floemer 26.03.2026 auf heise.de: VW-Markenchef Thomas Schäfer beendet die Ära der Touch-Bedienelemente

Volkswagens Markenchef Thomas Schäfer sagt, die Ära der berührungsempfindlichen Bedienelemente sei endgültig vorbei. Mit dem VW ID.Polo kommen die Knöpfe zurück.

VW scheint sich konsequent von Teilen der Marschrichtung, die der ehemalige Konzernchef Herbert Diess verfolgte, zu verabschieden. VWs Markenchef Thomas Schäfer meint, man habe den Kern verloren und wolle sich auf alte Werte zurückbesinnen. Das bedeutet unter anderem die Rückkehr von Tasten und Abkehr von den Produktbezeichnungen der bisherigen ID-Familie.
Schäfer, der Mitte 2022 die VW-Markenleitung übernahm, erklärte gegenüber dem BBC-Magazin Top Gear [10] während einer VW-Veranstaltung in Hamburg, welche Erkenntnisse Volkswagen aus seinen ID-Modellen gewonnen habe – und dass es eine völlig falsche Entscheidung gewesen sei, beim Golf 8 (Test) auf Tasten zu verzichten. Der Konzern habe seine Herangehensweise an die Fahrzeugentwicklung mittlerweile grundlegend überdacht. „Früher haben wir eine lange Liste mit Anforderungen und Funktionen erstellt, aber die Leute haben sich mit dem Endprodukt nicht wohlgefühlt. Heute stellen wir die Menschen in den Mittelpunkt. Für wen ist das Auto gedacht? Wer fährt es?“

Und das hier "zu guter Letzt":

Dialog: Microsoft vs. General Motors anno 1998

Anmerkungen

[1jenseits von reinen Nostalgie-Produkten LowEnd Media Vintage und Themen nOSTalgie @ IFA

[5"Volkswagen boss: “proper door handles and buttons are a non-negotiable for me”

[6jenseits von reinen Nostalgie-Produkten LowEnd Media Vintage und Themen nOSTalgie @ IFA

[10"Volkswagen boss: “proper door handles and buttons are a non-negotiable for me”


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