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Aus Schaden gelernt?!

Mittwoch 14. Oktober 2026, von Dr. Wolf Siegert

Für diesen Mittwoch bietet der Berufsverband/die Gewerkschaft der JounalistInnen einen Workshop zur eigenen LinkedIn-Nutzung an [1] und da ist es an der Zeit, neben all der - eher noch gewachsenen und auch vorab formulierten - Skepsis gegenüber dieser Plattform auch einen positiven Aspekt zu benennen: So wie diesen hier im Nachgang präsentierten Hinweise auf die Tätigkeit und Angebote der DAB Digitalagentur Berlin GmbH.

Am 9. Oktober 2026 veröffentlicht das Projekt Zukunft Berlin auf LinkedIn ...

... diese Nachrichten, die an diesem Montag als Meldung im Büro eintreffen, da es persönliche Kontakte im Umfeld dieser Einrichtung gibt:

🔐 Neu in Berlin: Eine Anlaufstelle für Cybersicherheit, Datenschutz und digitale Souveränität!

Die neue Cybersicherheitsstelle des Landes Berlin unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) dabei, sich besser gegen Cyberangriffe zu schützen. Die DAB Digitalagentur Berlin GmbH hat sie passend zum Cybersecurity Awareness Month auf dem Digitalforum vorgestellt.

Das kostenfreie Angebot bündelt:
✅ Orientierungsgespräche
✅ digitale Self-Check-Tools
✅ Wissenstransfer und Vernetzung
✅ die Cyberhotline für den Ernstfall

Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey: „Wir haben bei den Angriffen auf unser eigenes Landesnetz gesehen, wie verwundbar wir sind, wenn es um Cybersicherheit geht. Deswegen ist es wichtig, dass wir Orte und Institutionen haben, die unsere Unternehmen hier in Berlin dabei unterstützen, in Sachen Cybersicherheit besser aufgestellt zu sein“

👉 Alle Infos findet ihr hier: https://cybersicherheitsstelle.digitalagentur.berlin/

Roxana Wolfram
Head of Marketing & Communication at Digitalagentur Berlin

Dahinter steht ein grandioses Cybersicherheits-Projektteam: Kevin Hofius, Marc Mildenberger, Johann Hermann, Julia Ördec und Vanessa Schneeweiß! Es macht mir große Freude dieses wichtige Thema für die Berliner Wirtschaft gemeinsam mit euch voran zu treiben 💜🩵🩷

Das Angebot: "Buchen Sie Ihr Orientierungsgespräch!", das angesichts der aktuellen Herausforderungen, zuletzt hier dokumentiert ...

– Bots dieser Welt: Ihr schaut auf diesen Blog

... sicherlich genutzt werden sollte:


Das während der Schulung Gelernte (diese Einträge sind spontane persönliche Aufzeichnungen, die während des Workshops aufgezeichnet wurden und geben damit nicht das gesamte Curriculum dieser Veranstaltung wieder. WS.):
– persönliche Seiten sind attraktiver als Firmenseiten
– Menschen folgen Menschen
– nicht nur die Funktion nennen, sondern die Expertise und den anzubietenden Nutzen
– lieber Interaktion als ’nur’ Präsentation
– lieber kurz als lang, lieber ’eckig’ als nur ’rund’
– Verbindlichkeit, Haltung und Authentizität sind von Bedeutung
– must: Portraitfoto, Hintergrundbild (Claim als Ausdruck des Lebensgefühls), Infotext (wenig ist mehr)
– "auch wenn ihr Regeln brecht, macht es bewusst"
– Neugier schaffen mit eigenen Erfahrungen, Beobachtungen, Fragen, Erkenntnissen, ...
– ein guter Beitrag beginnt nicht mit "ich"
– nicht lauter, sondern klarer werden
– Das ’Menü’: einfache Struktur, Übersichtlichkeit, eigener Gedanke, Relevanz für andere, Schlussgedanke
– auch Kommentare sind Beiträge, helfen beim Vernetzen und könn(t)en Themen pitchen
– lieber realistisch und impulsgesteuert schreiben als täglich publizieren
– zum ’Verkaufen’ bedarf es mindestens 6 - 8 Kontaktpunkte
– nicht jede Anfrage - zumal von ’Unbekannten’ - muss beantwortet werden
– Fotos tragen zur Sichtbarkeit bei (eine ’Binse’...)

Nicht beantwortet werden konnte die Frage:
– was gebe ich preis für einen Dienst, für dessen Nutzung kein Preis aufgerufen wird?


[1] 

Sie sind auf LinkedIn, haben ein Netzwerk aufgebaut und vielleicht auch schon den einen oder anderen Beitrag veröffentlicht. Aber wie stringent bespielen Sie Ihren Auftritt - regelmäßig? Mit einer klaren Linie? Und mit einer Vorstellung davon, wofür Sie eigentlich sichtbar sein wollen?
In diesem Workshop geht es um beides: um die eigene Positionierung und um ganz praktische Tipps und Tricks für einen wirkungsvollen LinkedIn-Auftritt. Gemeinsam schauen wir darauf, was ein gutes berufliches Profil ausmacht: Wofür stehe ich? Was treibt mich an? Welche Erfahrungen und Kompetenzen möchte ich zeigen? Was unterscheidet mich von anderen? Und welche Menschen möchte ich mit meinen Themen erreichen? Daraus entwickeln wir Themenfelder und eine Linie, die zum eigenen beruflichen Profil passt.

Inhalt:
Der Workshop beinhaltet folgende Punkte:
• die eigene Positionierung: Wofür möchte ich sichtbar sein?
• die Frage: Was treibt mich an – und was möchte ich bewirken?
• passende Themenfelder und eine erkennbare Linie
• Ideen und Themen aus dem eigenen Berufsalltag
• Aufbau, Einstieg und Dramaturgie guter Beiträge
• Fachwissen, Haltung und persönliche Erfahrungen
• Profil, Vernetzung und Kommentare als Teil der Sichtbarkeit
• praktische Tipps und kleine Kniffe für den LinkedIn-Alltag
Kurze Impulse wechseln sich mit Übungen, Austausch und der Arbeit am eigenen LinkedIn-Auftritt ab. Die Teilnehmenden entwickeln ihre persönliche Themenlinie weiter und nehmen konkrete Ideen mit, die sie anschließend direkt umsetzen können.