wsocial.eu:
Mehr als die Faits divers, "eine Polizeiserie aus Quebec mit schwarzem Humor und Situationskomik, die uns in die nördlichen Vororte von Montreal eintauchen lässt"?
Mehr als eine europäische Komplementäradresse zu Bluesky?
Zu Beginn des Monats, am 5. Mai 2026, war noch diese Nachricht im Deutschlandfunk zu hören und zu lesen:
In der an diesem Samstag, am "EuropaTag", ausgestrahlten Sendung "Computer und Kommunikation" war dann in der Moderation von Manfred Kloiber dieser Beitrag zum Start der Webseite von Michael Gessat zu hören:
Befreiungsversuch: W-Social startet als europäische Alternative für X
Also lassen wir den Worten Taten folgen, akzeptieren die
Terms of use
... unternehmen diese weiteren hier dokumentierten Schritte
...
...
... und schreiben an "CEO" eine Begrüssungsmail, die postwendend wie folgt beantwortet wird:
Hi,
Thank you for your email, we truly appreciate you taking the time to share your thoughts with us.
We’re currently in a very intense phase of building W Social, and the level of engagement from our community means a lot. Whether you’re responding to one of our questions or simply reaching out with ideas, reflections, love or support - it does not go unnoticed.
We read every single message. Even if we’re not always able to respond individually, your input plays a real role in shaping the platform, the product, and the broader digital infrastructure we’re building together.
W is not being built in isolation. It’s being shaped with the people who care about what the future of this space should look like. That includes you.
Please keep sharing your thoughts, feedback, and perspectives.
With appreciation,
Anna Zeiter & the W Social team
Interessant in diesem Zusammenhang ist dieser Eintrag:
Die Betreiber der geplanten Kommunikationsplattform „W Social“ sehen ein großes Interesse an einem Sozialen Netzwerk mit Sitz in Europa.
Kurz vor dem Start der ersten Testphase habe man bereits Anfragen aus über 180 Ländern erhalten, sagte die Mitgründerin von „W Social“, Anna Zeiter, im Deutschlandfunk. Auf „W Social“ sollen sich alle Nutzer mit einem Ausweis verifizieren müssen, ohne dass ihre Daten gespeichert werden. So soll verhindert werden, dass künstlich generierte Profile entstehen. Interessierte müssen sich derzeit auf eine Warteliste setzen lassen. Im Jahresverlauf soll „W Social“ dann den Regelbetrieb aufnehmen.
Gängige Social-Media-Plattformen haben ihren Sitz bislang in den USA oder China. Mitgründerin Zeiter kritisierte, dort sehe man immer mehr künstliche Profile. Sie verwies außerdem darauf, dass Nutzerdaten jeweils in den Betreiberländern gespeichert werden.
Europäische Unternehmen und Investoren finanzieren „W Social“
Finanziert wird „W Social“ nach eigenen Angaben von europäischen Unternehmen und Investoren. Betreiber ist ein schwedisches Start-up, die Daten sollen in Finnland verarbeitet werden. Mitgründerin Zeiter erklärte, entgegen früheren Berichten sei die EU bislang nicht finanziell beteiligt. Für Nutzer soll die Verwendung kostenlos sein.
„W Social“ basiert auf dem sogenannten AT-Protokoll, einer frei zugänglichen und dezentralen Technik für Kommunikationsplattformen. Nutzer sollen dadurch ihre Profile und Inhalte zwischen den Protokoll-zugehörigen Plattformen austauschen können. Auf diesem Prinzip basiert etwa die als Alternative zu „X“ (früher „Twitter") gestartete Plattform „Bluesky“ mit Sitz in den USA.