Jährlich am 5. Mai findet der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung statt.. [1].
Dazu erklärt aus gegebenem Anlass die Bundesregierung auf ihrer Webseite:
Das macht die EU für Menschen mit Behinderungen.
Ein Text, zu ’schön’, um wahr zu sein?
Wir kommen aus diesem Anlass nochmals zurück auf den Eintrag vom 3. März 2026:
ITB: 2026-03-03 Berufsverbot für Behinderte?
Hier das bis zu diesem Zeitpunkt - trotz mehrfacher Nachfragen - unbeantwortet gebliebene Anschreiben an die Messe Berlin [2], die dem durch seine Behinderung auf ein Fahrzeug angewiesenen Journalisten die Zufahrt auf das Gelände - im Widerspruch zu den vorangegangenen Jahren - nunmehr strikt verweigert hat:
Liebes Presse-Team,
sehr geehrte Damen und Herren,dieser Aufenthalt auf der ITB hätte ein ganz besonderer werden können.
Vor nunmehr fünfzig Jahren habe ich erstmals die VR China bereist, kurz danach dann die erste Rückreise mit der Transsibirischen Eisenbahn.
Es folgten viele weitere Destinationen, auf der ITB avisiert, über die dann auch berichtet wurde.
In den letzten Jahren vor allem Indien, Sri Lanka, Laos, Kambodscha, aber auch die USA und El Hierro in Spanien.All diese Regionen und Orte habe ich trotz meiner durch die ALS zunehmend eingeschränkten Bewegungsfähigkeit aufsuchen können.
Aber – erstmals in 2026 – nicht mehr das Messegelände in Berlin, nicht mehr den MEDICAL & HEALTH TOURISM PAVILION und viele andere Stationen.Auf diesem Wege die nochmalige Anfrage, warum es jetzt nicht mehr möglich sein soll, was in den vorangegangenen Jahren immer noch als eine Alternative zum Rollstuhl genehmigt worden war.
Oder, noch besser, die Gewährung der Bitte um eine Korrektur der zuletzt mitgeteilten Entscheidung.Danke!
Ihr
[gez.] Wolf Siegert