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WS_2026-08-04

Dienstag 4. August 2026, von Dr. Wolf Siegert

Schon der Eintrag vom Montag begann mit diesem Satz: " Dieser Tag war so dicht mit Aufgaben ausgefüllt - und das wird voraussichtlich diese ganze Woche so weitergehen - dass an seinem späten Ende anstatt eines eigenen Beitrages... " auch heute wieder Quellen Dritter zitiert werden, die über den Tag hinaus Bedeutung behalten werden. Mehr noch, die wie in einem auditiven Brennglas eigene Erfahrungen wieder aufleben lassen: vom der ESGE-Zauberstab präsentation beim Karstadt in Bremen [1] bis zur EDV-Abteilung beim Karstadt in Berlin-Charlottenburg und dem Verkauf von Dekoartikeln - und Einrichtungsgegenständen beim Karstadt Berlin-Hermannplatz.

Christoph Spittler und Manuel Gogos:
Konsum und Konkurs Abschiedstour durchs Warenhaus

Lange Zeit funktionierten Warenhäuser als Motoren des Konsums und belebten dadurch Innenstädte. Mit dem Niedergang dieser Institution macht sich Leerstand breit. Zwischen vergangenem Glanz und ‚Lost Places‘ entstehen Möglichkeiten und Raum für Ideen: Von Kulturkaufhäusern, über Upcycling-Werkstätten bis hin zu Einrichtungen für Suchtkranke. Ein ständiger Kampf gegen den endgültigen Abriss.
Sie können diese Produktion sowohl in 3D Dolby Atmos als auch in einer binauralen Mischung erleben. Für das bestmögliche Klangerlebnis empfehlen wir, Kopfhörer zu verwenden.

Erdgeschoss

Konsum und Konkurs: Abschiedstour durchs Warenhaus - Erdgeschoss (1/6)

Damenabteilung

Konsum und Konkurs: Abschiedstour durchs Warenhaus - Damenabteilung (2/6)

Herrenkonfektion

Konsum und Konkurs: Abschiedstour durchs Warenhaus - Herrenkonfektion (3/6)

Spielwarenabteilung

Konsum und Konkurs: Abschiedstour durchs Warenhaus - Spielwarenabteilung (4/6)

Basement

Konsum und Konkurs: Abschiedstour durchs Warenhaus - Basement (5/6)

Dachgeschoss

Konsum und Konkurs: Abschiedstour durchs Warenhaus - Dachgeschoss (6/6)

Dazu auch - hinter einer Paywall:
 https://www.abendblatt.de/hamburg/bergedorf/article112501611/Vom-Verkaeufer-zum-Karstadt-Chef.html
 https://www.waz.de/staedte/essen/article237884367/Wie-Essen-zur-Stadt-der-Warenhaeuser-wurde-und-alle-verlor.html
 https://www.morgenpost.de/bezirke/spandau/article242520244/Aufatmen-in-Spandau-Karstadt-ist-gerettet.html

Wer auf dieser Seite im Suchfeld das Wort "Karstadt" einträgt, findet daraufhin über die Jahrzehnte mehr als zwanzig Beiträge, so wie diese hier:

 "Alles muss raus..."

 GALERIA Berlin, z.Bsp. in der Wilmersdorfer Str.

 Gehe ins Gefängnis. Begib Dich...

 Karstadt und die Kunst des Kaufmännischen

 Es ist nicht alles Gold...

 Ladies Night statt: Gedichte ohne Worte

 Das Doppelte CharLottchen

 ARCANDOR

 Eine Steh- Sammel- Ordner Affäre

 Fuss-Ball-Welt-Spiele-Verkäufer


[1Das, was heute so aussieht ...

... wurde damals vor dem staunenden Publikum hinter einem halbhohen Tresen gleich am oberen Ende der Rolltreppenauffahrt zur Küchenabteilung von einem Promoter präsentiert, indem der am Ende des live demonstrierten Schlagvorgangs den Sahnebecher in luftige Höhen hob - und auf den Kopf drehte, ohne dass dabei auch nur ein Schlag Sahne daraus auf den Boden gefallen wäre.

Hier eine Messe-Präsentation, die an dieses Erlebnis erinnert und anknüpft: